Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 115

Sojus TM-4

Sojus TM-6
Okean

UdSSR

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  21.12.1987
Startzeit:  11:18 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  350 km
Inklination:  51,6°
Ankopplung MIR:  23.12.1987, 12:51:00 UTC
Abkopplung MIR:  17.06.1988, 06:20:50 UTC
Landedatum:  21.12.1988
Landezeit:  09:57 UTC
Landeort:  202 km SO von Dsheskaskan

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Titow  Wladimir Georgjewitsch  Kommandant 2 365d 22h 38m  5790 
2  Manarow  Mussa Chiramanowitsch  Bordingenieur 1 365d 22h 38m  5790 
3  Lewtschenko  Anatoli Semjonowitsch  Forschungskosmonaut 1 7d 21h 58m  125 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Titow
2  Manarow
3  Lewtschenko
Landung
1  Solowjow
2  Sawinych
3  Alexandrow

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Wolkow  Alexander Alexandrowitsch  Kommandant
2  Kaleri  Alexander Jurjewitsch  Bordingenieur
3  Stschukin  Alexander Wladimirowitsch  Forschungskosmonaut

alternatives Crewfoto

Flugverlauf

Sojus TM-4 startete vom Kosmodrom Baikonur. Landung erfolgte 202 km südöstlich von Dsheskasgan.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-4 am 23. Dezember 1987 an die Raumstation MIR an. Es war die Ablösebesatzung für die zweite Stammbesatzung der MIR. An Bord befand sich neben der neuen Stammbesatzung, Kommandant Wladimir Titow und Bordingenieur Mussa Manarow auch der Forschungskosmonaut Anatoli Lewtschenko.

Während der ersten Flugwoche wurden zusammen mit der bisherigen Stammbesatzung biologische Experimente mit Teepflanzen, Guppys und Zwiebeln durchgeführt, die Anpassung des Menschen an die Schwerelosigkeit studiert, ein spezielles Bewegungstraining ausgeführt und Eiweißstrukturen für den medizinischen Einsatz hergestellt.

Nach einigen Tagen gemeinsamer Arbeiten und Übergabe der MIR an die dritte Stammbesatzung, legten am 29. Dezember 1987 Juri Romanenko und Alexander Alexandrow, die zweite Stammbesatzung der MIR, zusammen mit dem Forschungskosmonauten Anatoli Lewtschenko an Bord des Raumschiffs Sojus TM-3 von der Raumstation ab und landete in der kasachischen Steppe.

Am nächsten Tag bestieg die neue Stammbesatzung das Raumschiff Sojus TM-4 und koppelte von der MIR ab. Ferngesteuert von der Bodenkontrolle drehte sich die MIR um 180 Grad und die Mannschaft koppelte am Bug wieder an.

In der Folgezeit beschäftigten sich die Kosmonauten mit zahlreichen wissenschaftlichen Experimenten. Mit dem Gerät "Maria" begann eine neue Mess-Serie von Hochenergie-Elektronen und -Positronen. Technologische Versuche zur Materialkunde und Methoden der galvanischen Beschichtung gegen Korrosionsprozesse wurden gestartet. In der Anlage "Korund" wurde mit monokristallenen Halbleitermaterialien gearbeitet. Von Bord des Moduls Kwant1 beobachteten die Kosmonauten mit dem UV-Teleskop Objekte in den Sternbildern Löwe und Kleiner Bär. Mit der Versuchsanlage "Resonanz" untersuchten sie die strukturelle Belastbarkeit der Station. Außerdem nahm die Besatzung die Anlage "Elektron" zur Sauerstoffanreicherung in der Wohnsektion in Betrieb.

Mit Progress 34 erreichte am 23. Januar 1988 der nächste unbemannte Frachter die Raumstation. Er war am 20. Januar 1988 vom Kosmodrom Baikonur gestartet.

Nach den Entladearbeiten standen Herz- und Kreislaufuntersuchungen im Vordergrund. Daneben untersuchten die Kosmonauten mit den Instrumenten von Kwant1 weitere Bereiche des Universums. Mit dem Magnetspektrometer "Maria" wurden energiereiche Teilchen im erdnahen Bereich und im Strahlungsgürtel angemessen. Bei den astrophysikalischen Forschungen lag der Schwerpunkt im Bereich der Supernova 1987A.

Die erste EVA führten sie am 26. Februar 1988 (4h 25m) durch. Dabei entfernten die Kosmonauten einen Teil des Auslegers, den Juri Romanenko und Alexander Lawejkin im Juni 1987 installiert hatten. Sie ersetzten ihn durch einen acht-teiligen Ausleger, mit dem die elektrische Kapazität der Raumstation um 20% erhöht wurde. Außerdem testeten sie neuartiges Material für Solarzellen und verbesserten die Fernüberwachung der Raumstation. Sie fanden dann noch Zeit, einige der Bullaugen der MIR zu reinigen, die mit einer Staubschicht bedeckt waren. Letztlich fotografierten sie die Außenhülle der MIR ausführlich.

Nach der Abkopplung von Progress 34 am 04. März 1988 war der Andockplatz frei für Progress 35. Der am 23. März 1988 vom Kosmodrom Baikonur gestartete Frachter legte drei Tage später am Heck von Kwant1 an. Nach den Entladearbeiten wurden die Triebwerke des Raumschiffs genutzt, um die Bahn der MIR anzuheben. Am 05. Mai 1988 verließ der Frachter wieder die Raumstation und wurde über dem südlichen Pazifik kontrolliert zum Absturz gebracht.
Wenige Tage später, am 15. Mai 1988 legte mit Progress 36 ein weiterer unbemannter Frachter an der MIR an. An Bord befanden sich Treibstoffe, Lebensmittel und sonstige Ausrüstungsgegenstände.

Am 07. Juni 1988 koppelte mit Sojus TM-5 die erste Besuchsmannschaft am Modul Kwant1 an. An Bord befanden sich Kommandant Anatoli Solowjow, Bordingenieur Wiktor Sawinych und der bulgarische Forschungskosmonaut Alexander Alexandrow.
Umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten unter der Bezeichnung "Schipka" mit der dritten MIR-Stammbesatzung wurden von der Besatzung ausgeführt. Insgesamt 46 wissenschaftliche Experimente gehörten zum Flugprogramm an Bord der Raumstation MIR. Dazu zählten astrophysikalische und astronomische Untersuchungen (u. a. mit der Anlage Roshen), die Fernerkundung der Erde, insbesondere der Küstenregionen des Schwarzen Meeres, Materialforschung, Medizin und Biologie. Von Gebieten Bulgariens wurden außerdem Fotoserien und Spektralanalysen angefertigt, ein Standardprogramm beim Besuch ausländischer Kosmonauten. Außerdem wurden spezielle Legierungen unter Verwendung von Aluminium, Eisen, Wolfram und Kupfer getestet und Kristalle gezüchtet (Experiment Kristallisator). Die bio-medizinischen Forschungen mit der Versuchsreihe "Potential" standen den Zustand des Stütz- und Bewegungssystems der Kosmonauten zum Gegenstand. Mit dem Gerät "Son-3" untersuchten sie die Erholungsphase während des Schlafs. In der Anlage "Rutschei" wurden gentechnische Experimente durch Elektrophorese durchgeführt.

Die Besuchsmannschaft legte am 17. Juni 1988 mit dem Raumschiff Sojus TM-4 von der MIR ab und landete wenig später in der kasachischen Steppe. Der Stammbesatzung stand mit Sojus TM-5 ein neues Rettungsschiff zur Verfügung. Der Austausch war erforderlich, weil die Lebensdauer der Sojus-Raumschiffe begrenzt ist.
Am nächsten Tag verlegten Wladimir Titow und Mussa Manarow Sojus TM-5 vom Modul Kwant1 zum Bugkopplungsstutzen der MIR.

Am 30. Juni 1988 verließen die beiden Kosmonauten erneut die Raumstation (5h 10m) für eine vorher nicht trainierte EVA. Sie sollten eine Schattenmaske am Röntgenteleskop TTM ersetzen, das am Modul Kwant befestigt ist. Die Kosmonauten mussten 20 Schichten thermische Isolation durchschneiden, ehe sie an den Röntgenteil des Instrumentes herankamen. Die EVA endete jedoch erfolglos, weil Werkzeug zum Lösen der Klammern fehlte.

Am 19. Juli 1988 startete der unbemannte Transporter Progress 37 und legte zwei Tage später an der Raumstation an. Im Frachtbereich hatte er Treibstoff, Wasser, Lebensmittel und sonstige Ausrüstungsgegenstände geladen. Am 12. August 1988 legte Progress 37 mit Müll beladen wieder ab und wurde ebenso wie frühere Frachter über dem südlichen Pazifik kontrolliert zum Absturz gebracht.

Am 29. August 1988 startete mit Sojus TM-6 eine weitere Besuchsmannschaft zur MIR. An Bord befanden sich Kommandant Wladimir Ljachow, Forschungsarzt Waleri Poljakow und der afghanische Forschungskosmonaut Abdul Mohmand. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-6 an die Station an.

Wissenschaftliche Arbeiten wurden zusammen mit der dritten MIR-Stammbesatzung durchgeführt. Zu den Aufgaben der Crew gehörten Erderkundung, Medizin und Materialforschung. So wurde nach Lagerstätten verschiedener Bodenschätze gesucht und Wasservorkommen sowie mögliche Erdbebenregionen, insbesondere in den bergigen Regionen Afghanistans unter die Lupe genommen. Dabei wurden die topografische Kamera Kate 140, das Mehrkanalspektrometer MKS-M, der Spektralanalysator Spektr 256 und eine Handkamera eingesetzt (Experiment Schamsched). Medizinische Untersuchungen betrafen das Studium von Bewegungsstörungen in der Schwerelosigkeit. Forschungsarzt Waleri Poljakow blieb bei der dritten Stammbesatzung.

Mit dem Raumschiff Sojus TM-6 kam auch der Arzt Waleri Poljakow zur Besatzung dazu. Das brachte eine Intensivierung der medizinischen Experimente mit sich. So wurden Untersuchungen des Blutkreislaufes angestellt, Knochen- und Gelenkveränderungen studiert, Blutanalysen vorgenommen, die Muskelentwicklung beobachtet, der Zusammenhang von Stress, Ernährung und Gewicht erforscht und regelmäßig Elektrokardiogramme angefertigt.

An Bord von Sojus TM-5 koppelten Wladimir Ljachow und Abdul Mohmand am 06. September 1988 von der MIR ab. Die Landung glückte erst im dritten Versuch. Bei der Vorbereitung zur Landung wurde der Sojus-Bordcomputer durch eine neu installierte Software überlastet. Die Zündung der Bremsraketen wurde um zwei Erdumkreisungen verschoben, während die alte Softwareversion aktiviert wurde.
Sojus TM-6 übernahm nun die Funktion als Rettungsraumschiff für die Stammbesatzung. Am Tag nach der Landung von Sojus TM-5 koppelten sie die Sojus an den Bug der MIR um, so dass der hintere Kopplungsstutzen für ein neues Versorgungsraumschiff frei wurde.

Am 12. September 1988 legte Progress 38 am Modul Kwant1 an. Der Frachter war zwei Tage zuvor vom Kosmodrom Baikonur mit Treibstoff, Lebensmittel und sonstigen Ausrüstungsgegenstände auf die Reise in die Erdumlaufbahn gebracht worden. Besonders wichtig war die Anlieferung von Spezialwerkzeug für die weiteren Arbeiten an der Röntgen-Einheit während eines Außenbordeinsatzes.

Die dritte und letzte EVA unternahmen die beiden Kosmonauten am 20. Oktober 1988 (4h 12m). Dabei verwendeten sie Werkzeug, das mit Progress 38 angeliefert worden war. Wladimir Titow und Mussa Manarow konnten nun die alte Schattenmaske (Detektorblock) der Röntgen-Einheit entfernen und sie erfolgreich ersetzen. Das neue Gerät ist gegenüber seinem Vorgänger verbessert und ermöglicht eine deutlich längere Nutzungsdauer. Danach installierten sie Geräte zur Vorbereitung der kommenden sowjetisch-französischen EVA. Letztlich montierten die Kosmonauten an der Außenverkleidung der Übergangssektion eine Verstärkungskonstruktion und brachten eine zusätzliche Funkantenne an. Die Antenne diente der Verbindung mit Amateurfunkern. Auf dem Rückweg zur Luftschleuse reinigten sie mit einem Fräser ein blind gewordenes Bullauge. Die abgetragenen Partikel wurden zur Analyse auf der Erde eingesammelt.

Weitere Aufgaben beinhalteten die Erderkundung (u.a. zur Ermittlung von Umweltverschmutzungen), Materialforschung (Züchtung von Halbleiterkristallen), Meteorologie, Atmosphärenforschung, Weltraumtechnologie, Physiologie, Psychologie und Medizin und insbesondere auch astronomische Forschungen. Neben Beobachtung der Großen Magellanschen Wolke, der Supernova 1987-A und verschiedenen Sternbildern, wurden mit der Anlage Marija mehrere Mess-Serien an Elektronen- und Positronenströmen vorgenommen.

Ergänzt wurde das Forschungsprogramm durch psychologische Tests sowie Untersuchungen zur Fernerkundung der Erde, Atmosphärenforschung (u. a. Ozongehalt der oberen Atmosphäre) und Astronomie. Dazu zählten Beobachtungen der Supernova 1987A und des Sternbildes Großer Hund mit dem UV-Teleskop Glasar, die Messung von Strömen elektrisch geladener Elementarteilchen hoher Energie im erdnahen Raum, der Einsatz des Magnetspektrometers Marija zur Sternbeobachtung sowie die Erkundung von Röntgenstrahlungsquellen im Krebsnebel, in der kleinen Magellanschen Wolke und im Sternbild Altar. Außerdem wurde das UVS-Teleskop zur Fotografie astronomischer Objekte im Sternbild Stier genutzt. Mit der Anlage Birjussa konnte der Verlauf physikalisch-chemischer Prozesse unter den Bedingungen der Mikrogravitation untersucht werden. Biochemische Forschungen betrafen die Synthese von Polyacryl-Helium. Technologische Forschung (Experiment Wichr) und landwirtschaftliche Untersuchungen sowie Wartungsarbeiten (u.a. am Wasser-Regenerierungssystem der Station) ergänzten das umfangreiche Arbeitsprogramm.

Mit der Abkopplung des Frachters Progress 38 am 23. November 1988 wurde der Andockknoten für die Ankunft der Ablösebesatzung frei gemacht.
Sojus TM-7 mit Kommandant Alexander Wolkow, Bordingenieur Sergej Krikaljow und dem französischen Forschungskosmonauten Jean-Loup Chrétien startete am 26. November 1988 vom Kosmodrom Baikonur.
Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-7 am 28. November 1988 an den Orbitalkomplex MIR-Kwant an. Es folgten wissenschaftliche Arbeiten unter der Bezeichnung Aragatz mit der dritten Stammbesatzung. Alexander Wolkow und Sergej Krikaljow bildeten anschließend mit Waleri Poljakow die vierte MIR-Stammbesatzung.
Schwerpunkt der gemeinsamen Forschungsarbeiten waren zunächst medizinische Untersuchungen mit dem in Frankreich entwickelten Ultraschallgerät "Echograph". Mit dem Experiment "Vinimal" wurde die Besonderheit der Koordination des Seh- und Bewegungsapparates unter Schwerelosigkeit untersucht. Beim Gerät "Minilab" simulierten die beiden Besatzungen mit dem Druckluft- und Vakuumanzug "Tschibis" die Erdanziehung.

Eine EVA wurde durch Alexander Wolkow und Jean-Loup Chrétien am 09. Dezember 1988 (5h 57m) unternommen. Dabei wurde das französische, 240 kg schwere, ERA-Experiment (Entfalten einer Struktur) erfolgreich durchgeführt. ERA ist ein hexagonales Prisma von maximal 4 Metern Durchmesser. Schließlich demontieren die Kosmonauten Materialproben von der Außenhülle der MIR und bauten ein Gerät zur Registrierung von Mikrometeoriten ab. Jean-Loup Chrétien war damit der erste Nicht-Amerikaner und nicht-sowjetischer Kosmonaut, der einen Weltraumspaziergang unternahm.

Die Kosmonauten Wladimir Titow und Mussa Manarow sowie Jean-Loup Chrétien legten am 21. Dezember 1988 an Bord von Sojus TM-6 von der Raumstation ab. Erneut bereitete die Landung Schwierigkeiten. Ein überlasteter Bordcomputer erzwang zwei zusätzliche Erdumkreisungen.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Am Ende der Langzeitmission hatten die Kosmonauten nicht nur einen neuen Dauerflugrekord, sondern auch mehr als 2000 verschiedene Experimente durchgeführt.

Anmerkung

Anatoli Lewtschenko am 29. Dezember 1987 um 09:16 UTC mit Sojus TM-3 gelandet.

Fotos / Zeichnungen

Mannschaftstraining Mannschaftstraining

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Letztes Update am 19. September 2014.