Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 180 km
südöstlich von Dsheskasgan.
Erstmals erfolgte eine neue
Crew-Zusammenstellung.
Ljachow war
Kommandant
und für Soloflüge mit dem Sojus-Raumschiff zu Rettungszwecken
ausgebildet. Er steuerte das Raumschiff alleine.
Poljakow und
Mohmand waren unerfahrene Forschungskosmonauten. Einen
Bordingenieur
gab es nicht und
Mohmand wurde auch nicht in derartige Tätigkeiten
eingewiesen.
Mohmand war der erste Afghane im All. Nach zweitägigem
Alleinflug koppelte die Sojus am 31.08.1988 an MIR-Kwant-
Sojus TM-5 an. Wissenschaftliche
Arbeiten wurden zusammen mit der
dritten Stammbesatzung
durchgeführt. Zu den Aufgaben der Crew gehörten Erderkundung, Medizin
und Materialforschung. So wurde nach Lagerstätten verschiedener
Bodenschätze gesucht und Wasservorkommen sowie mögliche
Erdbebenregionen, insbesondere in den bergigen Regionen Afghanistans unter die
Lupe genommen. Dabei wurden die topografische Kamera Kate 140, das
Mehrkanalspektrometer MKS-M, der Spektralanalysator Spektr 256 und eine
Handkamera eingesetzt (Experiment Schamsched). Medizinische Untersuchungen
betrafen das Studium von Bewegungsstörungen in der Schwerelosigkeit.
Forschungsarzt
Poljakow blieb bei der
3.
Stammbesatzung.
Die Landung glückte erst im dritten Versuch
(Computerfehler).