Start in Baikonur; Landung 140 km
nordöstlich von Dsheskasgan.
Eigentlich sollte der Start am 21.
November 1988 erfolgen. Damit jedoch der französische Präsident
François Mitterrand den Start vor Ort erleben konnte, erfolgte eine
entsprechende Verschiebung.
Zweiter gemeinsamer Flug UdSSR -
Frankreich. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte die Sojus am 28.11.1988
an den Orbitalkomplex MIR-Kwant an. Es folgten wissenschaftliche Arbeiten mit
der
3. Stammbesatzung.
Wolkow und
Krikaljow bildeten mit
Poljakow die
vierte
MIR-Stammbesatzung.
EVA
von
Wolkow und
Chrétien am 09.12.1988 (5h 57m). Dabei wurde das
französische, 240 kg schwere,
ERA-Experiment
(Entfalten einer Struktur) erfolgreich durchgeführt.
Chrétien war damit der erste Nicht-Amerikaner und
nicht-sowjetischer Kosmonaut, der einen Weltraumspaziergang
unternahm.
Während dieser Mission wurden Experimente zu 16
Komplexen durchgeführt. So wurden topografische und spektrografische
Aufnahmen der Erdoberfläche angefertigt, röntgenastronomische
Forschungen betrieben, biologische und medizinische Untersuchungen vorgenommen.
Dazu gehörten Bluttests, Beobachtungen zum Zusammenwirken von Augen- und
Muskelfunktionen, die Untersuchung der Anpassung an die Schwerelosigkeit sowie
der Herztätigkeit. Zusätzlich wurde die kosmische Strahlung innerhalb
der Station gemessen.