Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 160 km
südöstlich von Dsheskasgan.
Es war eine zweite gemeinsame
Mission UdSSR - Bulgarien, nachdem der erste gemeinsame Flug (
Sojus 33) abgebrochen werden musste. Nach
zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-5 am 09. Juni 1988 an den
Orbitalkomplex MIR-Kwant-
Sojus TM-4
an.
Umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten mit der
dritten
MIR-Stammbesatzung wurden von der Besatzung ausgeführt. Insgesamt 46
wissenschaftliche Experimente gehörten zum Flugprogramm an Bord der
Raumstation MIR. Dazu zählten astrophysikalische und astronomische
Untersuchungen (u. a. mit der Anlage Roshen), die Fernerkundung der Erde,
insbesondere der Küstenregionen des Schwarzen Meeres, Materialforschung,
Medizin und Biologie. Von Gebieten Bulgariens wurden außerdem Fotoserien
und Spektralanalysen angefertigt, ein Standardprogramm beim Besuch
ausländischer Kosmonauten. Außerdem wurden spezielle Legierungen
unter Verwendung von Aluminium, Eisen, Wolfram und Kupfer getestet und
Kristalle gezüchtet (Experiment Kristallisator).