Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 116

Sojus TM-5

Sojus TM-4
Rodnik

UdSSR

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  07.06.1988
Startzeit:  14:03 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  350 km
Inklination:  51,6°
Ankopplung MIR:  09.06.1988, 15:57:10 UTC
Abkopplung MIR:  05.09.1988, 23:54:57 UTC
Landedatum:  17.06.1988
Landezeit:  10:13 UTC
Landeort:  160 km SO von Dsheskasgan

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Solowjow  Anatoli Jakowlewitsch  Kommandant 1 9d 20h 10m  156 
2  Sawinych  Wiktor Petrowitsch  Bordingenieur 3 9d 20h 10m  156 
3  Alexandrow  Alexander Panaiotow "Sascha"  Forschungskosmonaut 1 9d 20h 10m  156 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Solowjow
2  Sawinych
3  Alexandrow
Landung
1  Ljachow
2  Mohmand
3  

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Ljachow  Wladimir Afanassjewitsch  Kommandant
2  Serebrow  Alexander Alexandrowitsch  Bordingenieur
3  Stojanow  Krassimir Michailow  Forschungskosmonaut

alternatives Crewfoto

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Flugverlauf

Sojus TM-5 startete vom Kosmodrom Baikonur. Die Landung erfolgte 160 km südöstlich von Dsheskasgan.

Der Flug war eine zweite gemeinsame Mission UdSSR - Bulgarien, nachdem der erste gemeinsame Flug (Sojus 33) wegen eines Schadens am Triebwerk abgebrochen werden musste. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-5 am 09. Juni 1988 an den Orbitalkomplex MIR-Kwant-Sojus TM-4 an.

Umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten unter der Bezeichnung "Schipka" mit der dritten MIR-Stammbesatzung wurden von der Besatzung ausgeführt. Insgesamt 46 wissenschaftliche Experimente gehörten zum Flugprogramm an Bord der Raumstation MIR. Dazu zählten astrophysikalische und astronomische Untersuchungen (u. a. mit der Anlage Roshen), die Fernerkundung der Erde, insbesondere der Küstenregionen des Schwarzen Meeres, Materialforschung, Medizin und Biologie. Von Gebieten Bulgariens wurden außerdem Fotoserien und Spektralanalysen angefertigt, ein Standardprogramm beim Besuch ausländischer Kosmonauten. Außerdem wurden spezielle Legierungen unter Verwendung von Aluminium, Eisen, Wolfram und Kupfer getestet und Kristalle gezüchtet (Experiment Kristallisator). Die bio-medizinischen Forschungen mit der Versuchsreihe "Potential" standen den Zustand des Stütz- und Bewegungssystems der Kosmonauten zum Gegenstand. Mit dem Gerät "Son-3" untersuchten sie die Erholungsphase während des Schlafs. In der Anlage "Rutschei" wurden gentechnische Experimente durch Elektrophorese durchgeführt.

Die Besuchsmannschaft legte am 17. Juni 1988 mit dem Raumschiff Sojus TM-4 von der MIR ab und landete wenig später in der kasachischen Steppe. Der Stammbesatzung stand mit Sojus TM-5 ein neues Rettungsschiff zur Verfügung. Der Austausch war erforderlich, weil die Lebensdauer der Sojus-Raumschiffe begrenzt ist.

Fotos / Zeichnungen


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Letztes Update am 19. Dezember 2013.