Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 215 km
westlich von Karaganda / 180 km südwestlich von Zelinograd.
Es war
die ranzösische Mission ALTAIR. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte
die Sojus am 03.07.1993 an die Raumstation MIR an. Es folgten zunächst
gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten mit der
13. Stammbesatzung. Die
Experimente der ALTAIR-Mission betrafen die Kategorien Medizin, Biologie,
Astrophysik, Materialforschung und Technik. Die notwendigen Apparaturen waren
bereits mehrere Wochen vor dem Start von Sojus TM-17 mit dem Frachtraumschiff
Progress M-18 zur Station gebracht worden. Nach der Rückkehr der
13. Stammbesatzung
(zusammen mit
Haigneré) bildeten
Ziblijew und
Serebrow die
14. MIR-Stammbesatzung.
Sie unternahmen überwiegend materialwissenschaftliche Versuche.
EVA`s
wurden durch
Ziblijew und
Serebrow am 16.09.1993 (4h 18m), 20.09.1993 (3h 14m),
28.09.1993 (1h 52m), 22.10.1993 (0h 38m) und 29.10.1993 (4h 12m)
ausgeführt. Dabei wurden u.a. das Rapana-Segment angebracht und diverse
Experimente geborgen.
Nach Beendigung ihres Arbeitsprogramms versagte
beim Abkoppeln die Automatik, so dass auf Handbetrieb umgeschaltet werden
musste. Die anschließende, kurze Berührung der Kopplungsadapter
verursachte jedoch weder an der Kapsel noch an der Raumstation eine
Beschädigung.