Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung in der
Steppe von Kasachstan 128 km östlich von Dsheskasgan. Die
ursprüngliche Besatzung (Gennadi
Manakow und Pawel
Winogradow) musste fünf Tage vor dem Start wegen
medizinischer Probleme bei Gennadi
Manakow ausgetauscht werden.
Nach zweitägigem
Alleinflug koppelte Sojus TM-24 am 19. August 1996 an die Raumstation MIR an.
Waleri
Korsun und Alexander
Kaleri bildeten die
22. MIR-Stammbesatzung
(zunächst mit Shannon
Lucid und dann mit John
Blaha /
Jerry
Linenger).
Die französische Mission
CASSIOPÈE mit der französischen Kosmonautin Claudie
André-Deshays führte physiologisch-neurologische
Experimente durch. Dabei wurden einige Experimente für einen
Unterrichtsfilm aufgezeichnet.
Die wissenschaftlichen Experimente, die
in erster Linie im Auftrag der
NASA ausgeführt wurden, betrafen die Felder
Medizin, Biologie, Erd- und Atmosphärenforschung als auch
Weltraumtechnologie und Mikrogravitation. So wurden auch wieder in einigen
Anlagen Proteinkristalle für Forschung und Medizin
hergestellt.
Besuche erfolgten später durch die Mannschaften von
STS-79,
MIR97 (mit dem Deutschen Reinhold
Ewald) und
STS-81.
EVAs wurden von Waleri
Korsun und Alexander
Kaleri am 02. Dezember 1996 (5h 57m) und 09. Dezember 1996
(6h 36m) ausgeführt. Dabei wurden Kabelverbindungen an der
MSCA Solarzelle hergestellt.