Start in Baikonur; Landung 168 km
südöstlich von Dsheskasgan (Kasachstan).
Nach
zweitägigem Alleinflug koppelte die Sojus am 12.02.1997 an die Raumstation
MIR an.
Ziblijew und
Lasutkin bildeten zusammen mit Jerry
Linenger die
23. MIR-Stammbesatzung.
Die Mannschaft unternahm gemeinsame wissenschaftliche Experimente mit Reinhold
Ewald im Rahmen der Mission EUROMIR 97.
Am 14.
Flugtag brach Feuer an Bord der MIR aus. Die Kosmonauten waren jedoch in der
Lage, das Feuer wieder zu löschen.
EVA
durch
Ziblijew und
Linenger am 29.04.1997 (4h 48m) zur Installation und Bergung
von Experimenten. Später erfolgte der Ausfall einer
Sauerstoff-Reinigungsanlage. Bei einem Zusammenstoß mit einem
Progress-Frachter wurde das Modul Spektr schwer beschädigt. Ersatzteile
für notwendige Reparaturarbeiten wurden durch Progress M-35 zur
Raumstation gebracht.
Zahlreiche weitere Pannen begleiteten den Flug
(Ausfall der Strom-Versorgung, Ausfall von Sauerstoff-Generatoren, Herzprobleme
bei
Ziblijew). Bei der Landung konnten die Landeraketen nicht
ordnungsgemäß gezündet werden, so dass es eine der
härtesten Landungen in der Geschichte der Raumfahrt gab.