Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 192

Sojus TM-25

Sirius

Russland

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  10.02.1997
Startzeit:  14:09 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  191,98 - 249,59 km
Inklination:  51,64°
Ankopplung MIR:  12.02.1997, 15:51:13 UTC
Abkopplung MIR:  14.08.1997, 08:55:58 UTC
Landedatum:  14.08.1997
Landezeit:  12:17 UTC
Landeort:  46° 46' N, 69° 42' O

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Ziblijew  Wassili Wassiljewitsch  Kommandant 2 184d 22h 07m  2926 
2  Lasutkin  Alexander Iwanowitsch  Bordingenieur 1 184d 22h 07m  2926 
3  Ewald  Reinhold  Forschungskosmonaut 1 19d 16h 34m  311 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Ziblijew
2  Lasutkin
3  Ewald
Landung
1  Ziblijew
2  Lasutkin
3  

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Mussabajew  Talgat Amangeldijewitsch  Kommandant
2  Budarin  Nikolai Michailowitsch  Bordingenieur
3  Schlegel  Hans Wilhelm  Forschungskosmonaut

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 168 km südöstlich von Dsheskasgan (Kasachstan).

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-25 am 12. Februar 1997 an die Raumstation MIR an. Wassili Ziblijew und Alexander Lasutkin bildeten zusammen mit Jerry Linenger die 23. MIR-Stammbesatzung. Die Mannschaft unternahm gemeinsame wissenschaftliche Experimente mit Reinhold Ewald im Rahmen der Mission EUROMIR 97. Sie betrafen unter anderem Untersuchungen bezüglich Stoffwechselvorgänge, der Blutbildung, von Kreislaufproblemen. Auch ein spezielles Kreislauftraining gehörte zum gemeinsamen Forschungsprogramm.

Am 14. Flugtag brach Feuer an Bord der MIR aus. Die Kosmonauten waren jedoch in der Lage, das Feuer wieder zu löschen. Die einzige EVA der Mission wurde durch Wassili Ziblijew und Jerry Linenger am 29. April 1997 (4h 48m) zur Installation und Bergung von Experimenten unternommen. Später erfolgte der Ausfall einer Sauerstoff-Reinigungsanlage.

Als Ende Juni 1997 das unbemannte Transportraumschiff Progress M-34 bei einem Testanflug mehrere Löcher in das Spektr-Modul schlug und dessen Solarzellenpaneele stark beschädigte, musste Spektr komplett verschlossen werden. Dabei wurden auch rund 40% der Energieversorgung gekappt, wodurch wissenschaftliches Arbeiten anschließend nur noch eingeschränkt möglich war. Stattdessen stand für die Besatzung ein erhebliches Aufkommen an Wartungs- und Reparaturarbeiten an. Ersatzteile für notwendige Reparaturarbeiten wurden durch Progress M-35 zur Raumstation gebracht.

Zahlreiche weitere Pannen begleiteten den Flug (Ausfall der Strom-Versorgung, Ausfall von Sauerstoff-Generatoren, Herzprobleme bei Wassili Ziblijew). Bei der Landung konnten die Landeraketen nicht ordnungsgemäß gezündet werden, so dass es eine der härtesten Landungen in der Geschichte der Raumfahrt gab.

Anmerkung

Reinhold Ewald am 02. März 1997 um 06:44 UTC mit Sojus TM-24 gelandet.

Fotos / Zeichnungen

 

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Letztes Update am 07. Januar 2013.