Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 168 km
südöstlich von Dsheskasgan (Kasachstan).
Nach
zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-25 am 12. Februar 1997 an die
Raumstation MIR an. Wassili
Ziblijew und Alexander
Lasutkin bildeten zusammen mit Jerry
Linenger die
23. MIR-Stammbesatzung.
Die Mannschaft unternahm gemeinsame wissenschaftliche Experimente mit Reinhold
Ewald im Rahmen der Mission EUROMIR 97. Sie betrafen unter
anderem Untersuchungen bezüglich Stoffwechselvorgänge, der
Blutbildung, von Kreislaufproblemen. Auch ein spezielles Kreislauftraining
gehörte zum gemeinsamen Forschungsprogramm.
Am 14. Flugtag brach
Feuer an Bord der MIR aus. Die Kosmonauten waren jedoch in der Lage, das Feuer
wieder zu löschen. Die einzige
EVA der Mission wurde durch Wassili
Ziblijew und Jerry
Linenger am 29. April 1997 (4h 48m) zur Installation und
Bergung von Experimenten unternommen. Später erfolgte der Ausfall einer
Sauerstoff-Reinigungsanlage.
Als Ende Juni 1997 das unbemannte
Transportraumschiff Progress M-34 bei einem Testanflug mehrere Löcher in
das Spektr-Modul schlug und dessen Solarzellenpaneele stark beschädigte,
musste Spektr komplett verschlossen werden. Dabei wurden auch rund 40% der
Energieversorgung gekappt, wodurch wissenschaftliches Arbeiten
anschließend nur noch eingeschränkt möglich war. Stattdessen
stand für die Besatzung ein erhebliches Aufkommen an Wartungs- und
Reparaturarbeiten an. Ersatzteile für notwendige Reparaturarbeiten wurden
durch Progress M-35 zur Raumstation gebracht.
Zahlreiche weitere Pannen
begleiteten den Flug (Ausfall der Strom-Versorgung, Ausfall von
Sauerstoff-Generatoren, Herzprobleme bei Wassili
Ziblijew). Bei der Landung konnten die Landeraketen nicht
ordnungsgemäß gezündet werden, so dass es eine der
härtesten Landungen in der Geschichte der Raumfahrt gab.