Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung: 105 km
nordöstlich von Arkalyk.
Es war die europäische Mission
EUROMIR 95. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-22 am 05.
September 1995 an die Raumstation MIR an. Nach der Übergabe der Station
durch die
19.
Stammbesatzung bildeten die drei Kosmonauten die
20. MIR-Stammbesatzung.
Es folgten gemeinsame deutsch-russische Forschungsarbeiten.
EVAs wurden durch Sergej
Awdejew und Thomas
Reiter (erster Deutscher im freien Weltraum) am 20. Oktober
1995 (5h 16m), durch Juri
Gidsenko und Sergej
Awdejew am 08. Dezember 1995 (0h 29m) und durch Juri
Gidsenko mit Thomas
Reiter am 08. Februar 1996 (3h 05m) unternommen. Dabei wurden
zunächst Kassetten des European Space Exposure Facility experiments (ESEF)
installiert bzw. später wieder geborgen.
Wegen fehlender
Finanzierung verschob sich die Folgemission um zwei Monate, so dass die Crew
eben diese zwei Monate länger im All bleiben musste. Dadurch wurde es der
bis dahin längster Flug eines nichtrussischen Raumfahrers durch Thomas
Reiter.