Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 178

Sojus TM-22

Uran

Russland

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  03.09.1995
Startzeit:  09:00 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  199 - 236 km
Inklination:  51,64°
Ankopplung MIR:  05.09.1995, 10:29:53 UTC
Abkopplung MIR:  29.02.1996, 07:20:06 UTC
Landedatum:  29.02.1996
Landezeit:  10:42 UTC
Landeort:  51° 18' N, 67° 27' O

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Gidsenko  Juri Pawlowitsch  Kommandant 1 179d 01h 41m  2833 
2  Awdejew  Sergej Wassiljewitsch  Bordingenieur 2 179d 01h 41m  2833 
3  Reiter  Thomas Arthur  Bordingenieur 1 179d 01h 41m  2833 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Gidsenko
2  Awdejew
3  Reiter
Landung
1  Gidsenko
2  Awdejew
3  Reiter

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Manakow  Gennadi Michailowitsch  Kommandant
2  Winogradow  Pawel Wladimirowitsch  Bordingenieur
3  Fuglesang  Arne Christer  Bordingenieur

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung: 105 km nordöstlich von Arkalyk.

Es war die europäische Mission EUROMIR 95. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-22 am 05. September 1995 an die Raumstation MIR an. Nach der Übergabe der Station durch die 19. Stammbesatzung bildeten die drei Kosmonauten die 20. MIR-Stammbesatzung. Es folgten gemeinsame deutsch-russische Forschungsarbeiten.

EVAs wurden durch Sergej Awdejew und Thomas Reiter (erster Deutscher im freien Weltraum) am 20. Oktober 1995 (5h 16m), durch Juri Gidsenko und Sergej Awdejew am 08. Dezember 1995 (0h 29m) und durch Juri Gidsenko mit Thomas Reiter am 08. Februar 1996 (3h 05m) unternommen. Dabei wurden zunächst Kassetten des European Space Exposure Facility experiments (ESEF) installiert bzw. später wieder geborgen.

Wegen fehlender Finanzierung verschob sich die Folgemission um zwei Monate, so dass die Crew eben diese zwei Monate länger im All bleiben musste. Dadurch wurde es der bis dahin längster Flug eines nichtrussischen Raumfahrers durch Thomas Reiter.

Fotos / Zeichnungen

 

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Letztes Update am 08. August 2012.