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MIR: Expedition 19 |
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alternatives Crewfoto |
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| Nr.: | 1 | 2 |
| Nation: | ||
| Name: | Solowjow | Budarin |
| Vorname: | Anatoli Jakowlewitsch | Nikolai Michailowitsch |
| Position: | Kommandant | Bordingenieur |
| Raumschiff (Start): | STS-71 | STS-71 |
| Startdatum: | 27.06.1995 | 27.06.1995 |
| Startzeit: | 19:32 UTC | 19:32 UTC |
| Raumschiff (Landung): | Sojus TM-21 | Sojus TM-21 |
| Landedatum: | 11.09.1995 | 11.09.1995 |
| Landezeit: | 06:52 UTC | 06:52 UTC |
| Flugdauer: | 75d 11h 20m | 75d 11h 20m |
| Erdorbits: | 1194 | 1194 |
| Nr.: | 1 | 2 |
| Nation: | ||
| Name: | Onufrijenko | Polestschuk |
| Vorname: | Juri Iwanowitsch | Alexander Fjodorowitsch |
| Position: | Kommandant | Bordingenieur |
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Start von Cape Canaveral (KSC). Es handelte sich um das erste Kopplungsmanöver zwischen einem amerikanischen und einem russischen Raumschiff nach 20 Jahren. Nach der Ankopplung der Atlantis (STS-71) an die Raumstation MIR am 29. Juni 1995 erfolgten gegenseitige Umstiege und gemeinsame Forschungsarbeiten in der Raumstation und im Spacelab. Nach der Übergabe der Raumstation an die 19. MIR-Stammbesatzung (Anatoli Solowjow und Nikolai Budarin) war eine der wesentlichen Aufgaben des Fluges erfüllt. Die bisherige 18. MIR-Stammbesatzung mit Gennadi Strekalow, Wladimir Deshurow und Norman Thagard kehrte mit STS-71 zur Erde zurück. Den ersten Ausstieg in den freien Weltraum unternahmen Anatoli Solowjow und Nikolai Budarin am 14. Juli 1995 (5h 34m). Die Kosmonauten reparierten zunächst einen Solarzellenflügel und inspizierten dann die Außenhülle der Raumstation. Dabei konnten sie keine Verunreinigungen oder Beschädigungen am Kopplungsmechanismus der Z-Achse feststellen. Sie entfalteten dann bis auf eine Sektion den Solarzellenflügel am Modul Spektr. Danach wurde auch dieser Solarzellenflügel in das elektrische Versorgungssystem der MIR eingebunden. Schließlich arbeiteten die Kosmonauten noch am Solarzellenflügel von Modul-D und einer Antenne. Am 19. Juli 1995 (3h 08m) verließen Anatoli Solowjow und Nikolai Budarin die Raumstation MIR für einen zweiten Außenbordeinsatz. Dabei konnten die Kosmonauten jedoch nicht alle vorgesehenen Aufgaben bewältigen, weil diese EVA verkürzt werden musste. Die Wärmeregulierung im Raumanzug von Anatoli Solowjow funktionierte nicht fehlerfrei. Er erhielt daher die Weisung, in der Nähe der Luke zu bleiben und die Arbeiten seines Kollegen zu überwachen. Nikolai Budarin bereitete die Installation des belgischen Experiments MirAS vor und brachte verschiedene Materialien von der MIR-Oberfläche in die Station. Die dritte und letzte EVA wurde am 21. Juli 1995 (5h 50m) unternommen. Die wesentliche Aufgabe der Kosmonauten war die Installation des belgischen Spektrometers MirAS auf der Oberfläche des Moduls Spektr. Dies gelang problemlos. Während der EVA wurde der geostationäre Satellit Altair (West) nicht für TV-Übertragungen, sondern lediglich für den Sprechfunkverkehr genutzt. Die Aufnahmen von dieser EVA wurden erst später zur Erde übertragen. Die Abkopplung des amerikanischen Space Shuttle STS-71 wurde vom vorher ebenfalls abgedockten Sojus-Raumschiff beobachtet und fotografisch dokumentiert. |
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Letztes Update am 05. Juni 2012. ![]() |
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