Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 67 km
südöstlich von Arkalyk.
Helen
Sharman wurde erste Britin im All. Nach zweitägigem
Alleinflug koppelte die Sojus am 20.05.1991 an den Komplex
Sojus
TM-11-Kwant1-MIR-Kristall-Kwant2 an. Im Rahmen des britischen Programms
Juno erfolgten zunächst wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere auf dem
Gebiet der Biologie, mit der
8. Stammbesatzung.
Wesentliche Aufgabe des Fluges war
der Austausch der MIR-Stammbesatzung.
Arzebarski und
Krikaljow bildeten die
9. MIR-Stammbesatzung.
EVA`s
wurden durch
Arzebarski und
Krikaljow am 24.06.1991 (4h 58m), 28.06.1991 (3h 24m),
15.07.1991 (5h 45m), 19.07.1991 (5h 28m), 23.07.1991 (5h 34m) und 27.07.1991
(6h 49m) ausgeführt, wobei in erster Linie der Sofora-Mast, ein 14 Meter
langer faltbarer Gittermast aus einer neuartigen Titan-Nickel-Legierung,
angebracht wurde.
Am 17. Juni 1991 wurde der kleine MAK-1 Satellit von
der Test-Airlock des MIR-Basisblocks ins All gesandt. Der Satellit sollte die
Ionosphäre der Erde untersuchen. Aufgrund eines technischen Fehlers
ließen sich aber die Antennen des Satelliten nicht ausfahren, so dass der
Satellit unbrauchbar durch das All taumelte.