Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung in der
Steppe von Kasachstan (88 km nordöstlich von Arkalyk).
Nach
zweitägigem Alleinflug koppelte die Sojus am 03.07.1994 an die Raumstation
MIR an. Nach der Übergabe der Station durch die
15. Stammbesatzung
bildeten die beiden Kosmonauten zusammen mit dem Langzeit-Kosmonauten
Poljakow die
16. MIR-Stammbesatzung.
Zum ersten Mal seit 17 Jahren (damals mit der Mission
Sojus 25), wurde eine sowjetische
Mission gestartet, bei dem alle Besatzungsmitglieder Weltraumneulinge waren.
Medizinische Versuche zur Erforschung der Schwerelosigkeit bei
Langzeit-Flügen wurden durchgeführt. Daneben unternahm die Besatzung
materialwissenschaftliche Experimente (so z.B. Halbleiter, Metalllegierungen),
aber auch Instandsetzungsarbeiten und Forschungen auf den Gebieten
Erderkundung, Astrophysik und Biotechnologie.
EVA`s
wurden durch
Malentschenko und
Mussabajew am 09.09.1994 (5h 06m) und 14.09.1994 (6h 01m)
unternommen. Dabei wurde die Isolierung der Station repariert. Während des
Fluges traten zahlreiche Probleme auf, die dazu führten, dass
Malentschenko erstmalig ein Versorgungsraumschiff vom Typ
Progress manuell an die Raumstation docken musste.