Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 60

Sojus 25

Photon

UdSSR

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  09.10.1977
Startzeit:  02:40 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  198,5 - 258,1 km
Inklination:  51,64°
Landedatum:  11.10.1977
Landezeit:  03:25 UTC
Landeort:  185 km NW von Zelinograd

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Kowaljonok  Wladimir Wassiljewitsch  Kommandant 1 2d 00h 44m  32 
2  Rjumin  Waleri Wiktorowitsch  Bordingenieur 1 2d 00h 44m  32 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Kowaljonok
2  Rjumin
Landung
1  Kowaljonok
2  Rjumin

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Romanenko  Juri Wiktorowitsch  Kommandant
2  Iwantschenkow  Alexander Sergejewitsch  Bordingenieur
Crew Sojus 25 (Double)

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Flugverlauf

Sojus 25 startete vom Kosmodrom Baikonur und landete nach nur zweitägigem Flug 185 km nordwestlich von Zelinograd.

Geplant war die erstmalige Ankopplung an die neue Raumstation Saljut 6. Die in einer Entfernung von 120 m eingeleitete direkte Kopplung schlug allerdings wegen eines Fehlers im Kopplungsadapter des Sojus-Raumschiffes fehl. Dies wurde aber erst während der folgenden Mission festgestellt. Da das verwendete Sojus-Raumschiff (Herstellerbezeichnung Sojus 7K-T) keine Solarzellenflächen zur Energieversorgung hatte, standen nur Reserven für zwei Raumflugtage zur Verfügung und die Landung musste eingeleitet werden.

Als Nachteil erwies sich offensichtlich auch, dass die Mannschaft aus Neulingen bestand. Die Vorschriften wurden nach diesem Flug dahingehend geändert, dass mindestens ein Kosmonaut über Flugerfahrung verfügen musste. Lediglich bei der Mission Sojus TM-19 wurde von der Vorgabe abgewichen.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Fotos


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Letztes Update am 29. November 2014.