Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 40 km
nordwestlich von Karaganda.
Der Start musste erstmalig in der
sowjetischen Raumfahrtgeschichte wegen schlechten Wetters verschoben warden
(geplant war der Start für den 13. Januar 1969). Kopplung mit der wenig
später gestarteten
Sojus 5, wobei
Sojus 4 die aktive Rolle übernahm. Es war damit das erste Docking von zwei
bemannten Raumschiffen, die sowohl mechanisch als auch elektrisch miteinander
verbunden waren. Es gab aber keine Durchstiegsluke zum jeweils anderen
Raumschiff. Umstieg der Kosmonauten
Chrunow und
Jelissejew durch einen Weltraumspaziergang zu Sojus 4. Dazu
musste die Sojus 4-Kapsel zunächst drucklos gestellt werden, damit die
beiden Kosmonauten auch einsteigen konnten. Erst, nachdem sie im Raumschiff
waren, konnte wieder der Druck hergestellt werden. Während des Fluges
wurden zudem wissenschaftliche (medizinische und biologische) und technische
Experimente durchgeführt. Letztlich waren dieses aber alles Tests für
die beabsichtigte sowjetische Mondlandung.
Die Landung erfolgte nur 40
km vom beabsichtigten Ziel entfernt.