Besatzungen der ISS

ISS: Expedition 14

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Besatzung, Start- und Landedaten

Nr.: 1 2 3 4
Nation:
Name:  Lopez-Alegria  Tjurin  Reiter  Williams
Vorname:  Michael Eladio "LA"  Michail Wladislawowitsch  Thomas Arthur  Sunita Lyn "Suni"
Position:  ISS-CDR  Bordingenieur  Bordingenieur  Bordingenieurin
Raumschiff (Start):  Sojus TMA-9  Sojus TMA-9  STS-121  STS-116
Startdatum:  18.09.2006  18.09.2006  04.07.2006  10.12.2006
Startzeit:  04:08 UTC  04:08 UTC  18:37 UTC  01:47 UTC
Raumschiff (Landung):  Sojus TMA-9  Sojus TMA-9  STS-116  STS-117
Landedatum:  21.04.2007  21.04.2007  22.12.2006  22.06.2007
Landezeit:  12:31 UTC  12:31 UTC  22:32 UTC  19:49 UTC
Flugdauer:  215d 08h 22m  215d 08h 22m  171d 03h 54m  194d 18h 02m
Erdorbits:  3401  3401  2692  3062

Ersatz-Besatzung

Nr.: 1 2 3 4
Nation:
Name:  Whitson  Malentschenko  Eyharts  Anderson
Vorname:  Peggy Annette  Juri Iwanowitsch  Léopold  Clayton Conrad
Position:  ISS-CDR  Bordingenieur  Bordingenieur  Bordingenieur

Expeditionsverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur (Michael Lopez-Alegria und Michail Tjurin mit Sojus TMA-9). Sunita Williams flog mit STS-116 zur ISS und erreichte sie am 11. Dezember 2006.

Am 10. Oktober 2006 bestiegen Sojus-Kommandant Michail Tjurin sowie die Bordingenieure Michael Lopez-Alegria und Thomas Reiter das Raumschiff Sojus TMA-9. Sie schlossen die Luken und koppelten um 18:14 UTC vom hinteren Andockstutzen des Swesda-Moduls ab, um Platz für den Progress-Frachter zu schaffen, der zwei Wochen später ankommen sollte. Michail Tjurin steuerte das Raumschiff zum vorderen Sarja-Adapter und machte dort nach 20 Minuten um 18:34 UTC wieder fest.

Der unbemannte russische Frachter Progress M-58 legte am 26. Oktober 2006 um 14:28:46 UTC an der Internationalen Raumstation an. Er war am 23. Oktober 2006 um 13:40:36 UTC vom Kosmodrom Baikonur gestartet. Komplikationen mit dem Annäherungssystem des Transporters verhinderten zunächst eine vollständige mechanische Verbindung: die Kurs-Antenne ließ sich nicht komplett einklappen und es blieb ein kleiner Spalt zwischen Progress und der Station. Das Kontrollzentrum entschied, den Frachter abzukoppeln und einen neuen Versuch zu starten. Progress entfernte sich 40 Zentimeter von der ISS und machte um 18:06 UTC endgültig am Adapter fest. Um sicher zu gehen, dass die Verbindung wirklich hermetisch dicht war, dauerte die Überprüfung länger als üblich. Die Luken konnten deshalb erst am nächsten Tag geöffnet werden. Das Transport-Raumschiff brachte 2.183 kg frische Nahrungsmittel, Sauerstoff (50 kg) und Treibstoff (870 kg) sowie DVD-Filme, Musik-CDs, Bücher und Zeitschriften zur Raumstation. Aber auch 1.263 kg Ausrüstungstechnik, wie etwa Ersatzteile für den am 18. September 2006 ausgefallenen Sauerstoffgenerator "Elektron" wurden zur Stammbesatzung gebracht. Am 27. März 2007 um 18:11 UTC koppelte Progress M-58 wieder ab. Der Frachter wurde kontrolliert zum Absturz gebracht und verglühte am gleichen Tag über dem Pazifischen Ozean.

Die erste EVA durch Michail Tjurin und Michael Lopez-Alegria erfolgte am 23. November 2006 (5h 38m). Michail Tjurin schlug einen Golfball von einer speziell konstruierten Vorrichtung an der Pirs Luftschleuse als Teil der russischen kommerziellen Aktivitäten. Für die kanadische Golfausstattungsfirma "Element 21" schlug er zu Beginn der EVA einen kleinen Golfball aus Kunststoff (drei Gramm schwer mit vier Zentimeter Durchmesser) von einer speziellen Plattform ab. (Der erste Golfspieler der Raumfahrtgeschichte war Alan Shepard, der im Februar 1971 während Apollo 14 zwei Golfbälle auf dem Mond schlug). Danach untersuchten die beiden den Progress-Frachter, der vier Wochen zuvor an der Station angedockt hatte. Dabei waren Probleme mit einer Radioantenne aufgetreten. Diese hatte sich nicht wie geplant zurückgeklappt. Michail Tjurin versuchte, die Antenne per Hand zu bewegen, was jedoch fehlschlug. Schließlich arbeiteten die Raumfahrer an einer Antenne, um dem unbemannten ATV-Frachtraumschiff der ESA eine Kopplung an der Station zu ermöglichen.


Am 11. Dezember 2006 koppelte das Space Shuttle STS-116 an die Internationale Raumstation an.
Die Hauptziele der Mission ISS-12A.1 SH-LSM ITS-P5 waren der Transport und die Installation des P5 Truss-Segments mit einer Masse von 1,9 Tonnen an die Internationale Raumstation als wesentlicher Beitrag für deren Energiesystem und der Austausch eines ISS-Besatzungsmitgliedes. Thomas Reiter sollte zur Erde zurückkehren, während Sunita Williams seine Position in der 14. Stammbesatzung der ISS einnehmen sollte.
Während des ersten Weltraumausstiegs wurde die Gitterstruktur P5 an die Internationalen Raumstation montiert. Daneben wurden bei zwei weiteren Außenbordeinsätzen die Energiesysteme der Station neu konfiguriert, um die provisorische Verkabelung in den von den Ingenieuren geplanten Endzustand zu versetzen. Dadurch konnten die im September 2006 montierten Solarzellen des P3/P4-Moduls an die stationseigene Energieversorgung angeschlossen werden. Während eines vierten Ausstiegs, der zusätzlich angeordnet wurde, reparierten zwei Astronauten ein verklemmtes Sonnenpaneel, das sich nicht automatisch einfahren ließ.
Die Raumfähre brachte 2,4 Tonnen Ausrüstung (davon 1,9 Tonnen im Spacehab) zur Station und nahm 1,7 Tonnen nicht mehr benötigter Teile (abgeschlossene Experimente, Ausrüstung, Müll) wieder zurück zur Erde.

Die Integrated Truss Structure (ITS; dt.: Integrierte Gitterstruktur) ist die tragende Gitterstruktur der Internationalen Raumstation (ISS). Sie bildet deren Rückgrat und ist senkrecht zur Flugrichtung ausgerichtet.
Die ITS ist wie die gesamte Raumstation modular aufgebaut. Die einzelnen Elemente tragen Bezeichnungen aus einer Buchstaben-/Zahlenkombination ("P" steht für Port, von engl. Backbord; "S" steht für Starboard, von engl. Steuerbord): P1, P3/4, P5 und P6 sind in Flugrichtung links angeordnet, während auf der rechten Seite die Elemente S1, S3/4, S5 und S6 montiert sind. Das Element S0 liegt in der Mitte und ist über das Destiny Labor mit dem bewohnten Teil der Station verbunden.
Die Integrated Truss Structure ist eine im Querschnitt trapezförmige, starre Leichtmetallstruktur mit zusätzlichen Querstreben. Für die Verbindung der einzelnen Segmente der Gitterstruktur existiert ein spezielles "Module-to-Truss Segment Attachment System". Für jede Verbindung gibt es einen fernbedienbaren Fangriegel, der beide Elemente zunächst locker verbindet und danach festgezogen wird. Außerdem greifen dann vier motorgetriebene Bolzen, die zusätzlich gesichert werden.

Bei den Segmenten P5 und S5 handelt es sich jeweils um ein 3,37 m langes Adapterstück, um die P6- und S6-Solarmodule an den P4- und S4-Solarmodulen montieren zu können.

In der Nähe der Station führte Mark Polansky ein spektakuläres 360°-Manöver - das Rendezvous Pitch Maneuver (RPM) - durch, wobei er die Raumfähre innerhalb weniger Minuten um ihre Querachse drehen ließ. Die Besatzung der Raumstation fertigte währenddessen hochauflösende Aufnahmen des Shuttle-Hitzeschildes an. Die Aufnahmen werden später zur Erde übertragen und von Fachleuten ausgewertet. Mit einer direkt vor der ISS reduzierten Annäherungsgeschwindigkeit auf zuletzt nur noch 3 Zentimeter pro Sekunde flog der Orbiter auf den Ankopplungsstutzen der Internationalen Raumstation zu. Wie die Kommandanten bei allen Kopplungsmissionen steuerte er den Raumgleiter von der hinteren Konsole im Flugdeck aus, weil er von dort freie Sicht auf die Raumstation hatte. Ohne Probleme konnte er sein Raumschiff an die ISS ankoppeln.

Nach den üblichen Dichtigkeitsprüfungen öffneten STS-116-Kommandant Mark Polansky und der Kommandant der ISS Expedition 14 Michael Lopez-Alegria die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen. Sunita Williams baute ihren im Space Shuttle mitgebrachten Schalensitz in das angedockte Raumschiff Sojus TMA-9 ein. Dies geschah nur als Vorsichtsmaßnahme für den Fall einer überhasteten Rückkehr vor Abholung durch das nächste Space Shuttle. Damit gehörte sie offiziell zur 14. Besatzung der Raumstation. Im Gegenzug baute Thomas Reiter seinen Schalensitz aus dem Sojus-Raumschiff aus und wurde damit Mannschaftsmitglied von STS-116. Im Mitteldeck der Discovery war ein Liegesitz für ihn eingebaut, um ihm bei der Landung die Anpassung an die Schwerkraft zu erleichtern.

Die erste EVA unternahmen Robert Curbeam und Christer Fuglesang am 12. Dezember 2006 (6h 36m). Nachdem die Schutzverkleidung von der P5-Struktur entfernt wurde, manövrierte der ISS-Greifarm das neue Bauteil an seine vorgesehene Position, vorbei an der bereits vorhandenen Struktur der Raumstation, die nur wenig Spielraum ließ. Dabei konnten Sunita Williams und Joan Higginbotham an der Bedienkonsole des Greifarms, nur auf Zuruf agieren, denn sie hatten kein Videobild zur Verfügung. Dann schraubten Christer Fuglesang und Robert Curbeam den 1,9-Tonnen-Aluminiumadapter am P4-Solarmodul fest. Anschließend schlossen die beiden EVA-Astronauten die Strom- und Datenverbindungen zwischen P4 und P5 an und wechselten am S1-Element eine defekte Videokamera aus. Da die beiden Astronauten mit diesen Arbeiten schneller als geplant fertig waren, konnten noch einige zusätzliche Arbeiten erledigt werden.

Für den 13. Dezember 2006 stand das stufenweise Einfahren eines Solarflügels auf dem Programm. Die Astronauten sollten zunächst eine Hälfte des P6-Sonnenkollektors zusammenfalten. Das Modul war mit STS-97 im Dezember 2000 zur ISS gebracht worden und liefert seither allein den gesamten Strom für die Raumstation. Es wurde provisorisch am Z1-Element montiert, wobei die Solarzellenflächen parallel zum "Rückgrat" der ISS angebracht sind. Damit versperrt das P6-Backbordpaneel den im 90-Grad-Winkel dazu angebrachten Flügeln des P4-Moduls den Weg, wenn diese sich zur Sonne ausrichten müssen.
Der 35 Meter lange Sonnenflügel 4B sollte in drei Schritten zusammengefaltet werden. Obwohl man nicht wusste, wie sich das Material nach sechs Jahren im All verhalten würde, wurde die NASA mit mehr Problemen konfrontiert als erwartet. Der erste Schritt - das Zusammenfalten von 3 der insgesamt 31 Streifen - verlief wie vorgesehen. Danach verkanteten sich die je einen Meter langen "Jalousienlamellen" immer wieder. Das Kontrollzentrum ließ den Flügel mehrmals aus- und einrollen, konnte jedoch das alte Segel nicht dazu bringen, sich vollständig in den Transportkanister zurückzuziehen. Houston brach nach sechseinhalb Stunden und 44 Versuchen das Vorhaben ab und ließ den Sonnenflügel 4B mit 14 eingezogenen Streifen halb ausgefahren zurück. Nach Angaben der NASA hätte dies aber ausgereicht, dem mit STS-115 im September 2006 installierten Sonnenflügel genug Platz zum Schwenken zu geben, um sich auf die Sonne auszurichten. Anschließend wurde der mit STS-115 angelieferte Kollektor P4 erstmals bewegt und das Kühlsystem aktiviert.

Die zweite EVA wurde ebenfalls durch Robert Curbeam und Christer Fuglesang am 14. Dezember 2006 (5h 00m) zur Verlegung der Stromversorgung der Kanäle 2 und 3 des elektrischen Systems der Raumstation ausgeführt.
Beide Astronauten begaben sich zuerst zum S0-Segment, das sich über dem Modul Destiny befindet. Sie hatten mit ihren klobigen Handschuhen 19 Stecker zu entfernen und 17 von ihnen mit anderen Buchsen zu verbinden, um die gewünschten Schaltungen an den Stromleitungen 2 und 3 herzustellen. Die Bodenkontrolle zeigte sich erleichtert, als sich nach den Kabelarbeiten zwei der vier MBSU-Verteiler im S0-Element problemlos aktivieren ließen. Es war das erste Mal, seit die Struktur im April 2002 ins All gebracht wurde, dass die MBSUs eingeschaltet wurden. Kurz darauf nahmen die Techniker in Houston den dazugehörigen Kühlkreislauf in Betrieb, um die von den MBSUs produzierte Wärme abzuleiten. Auch dieser Programmpunkt funktionierte einwandfrei.
Anschließend setzten die zwei EVA-Astronauten die beiden ISS-Transportkarren um, damit an der Steuerbordseite der Raumstation Platz für das mit der nächsten Shuttle-Mission STS-117 angelieferte S3/S4-Modul geschaffen wird.

Wegen des missglückten Versuchs, das backbordseitige Solarpaneel des P6-Moduls zwei Tage zuvor einzurollen, hatte die Flugleitung der NASA für den 15. Dezember 2006 das problematische Sonnensegel kurzfristig auf das Arbeitsprogramm gesetzt. Mit leichten Rüttelbewegungen sollten die verkanteten Lamellen gelöst werden. Astronauten hatten bereits früher beobachtet, dass sich beim täglichen Fitnesstraining verursachte Schwingungen in den filigranen Sonnenflügeln fortsetzten.
Durch Aktivieren der Ausrichtmotoren des Solarzellenauslegers wurde dieser je zehn Grad um dessen Längsachse hin- und herbewegt. Dadurch sollten sich die "Knitterfalten" im Paneel glätten und verklemmte Spanndrähte richten. Als der erhoffte Erfolg ausblieb, hüpfte Thomas Reiter auf dem IRED-Trainingsgerät (Interim Resistive Exercise Device). Obwohl sich Thomas Reiter im Unity-Modul befand, direkt unterhalb des Paneels 4B, konnte auch er keine Wirkung erzielen.
Nach weiteren Versuchen, den Flügel über seine Längsachse wackeln zu lassen, aktivierte die Bodenkontrolle den Ausziehmechanismus des Flügels, um zu sehen ob sich die verkanteten Solarzellen jetzt glätten ließen. Dabei schien es, als sei ein Dutzend Lamellen miteinander verklebt und der Versuch wurde abgebrochen. Schließlich wurde entschieden, falls während des dritten Ausstiegs Zeit bleibe, würden sich die Astronauten mit dem Solarpaneel befassen.

Die dritte EVA durch Robert Curbeam und Sunita Williams wurde am 16. Dezember 2006 (7h 31m) zur Verlegung der Stromversorgung der Kanäle 1 und 4 des elektrischen Systems der Raumstation unternommen. Wie beim ersten Teil der Energienetzerweiterung hatten die Astronauten in knapp zwei Stunden am S0-Segment die MBSUs mit den Solarflächen verbunden. Gleich danach wurden die abgeschalteten Bereiche der ISS sowie der Kühlkreislauf aktiviert. Nächste Aufgabe war die Montage eines Mikrometeoritenschilds am dritten Kopplungsadapter. Dieser als Service Module Debris Panel (SMDP) bezeichnete Schutz war auf einer Trägerstruktur im Frachtraum der Discovery befestigt. Die ISS-Bewohner sollen das wegen seines Aussehens "Weihnachtsbaum" genannte SMDP bei einem späteren Weltraumausstieg an seiner endgültigen Stelle am russischen Modul Swesda installieren. Als zusätzliche Aufgabe für diese EVA, arbeiteten die Astronauten Robert Curbeam und Sunita Williams weiter am klemmenden Solarflügels. Rund drei Dutzend Mal stießen sie gegen den Solarzellenbehälter und wackelten am Mast des Segels. Lamellenweise wurde dann ein Zusammenfalten versucht, was aber nur bei sechs Streifen gelang.

Noch während des Ausstiegs entschied die NASA, zwei Tage darauf eine vierte EVA in den Flugplan aufzunehmen. Einzige Aufgabe Robert Curbeam und Christer Fuglesang sollte das komplette Einfalten des Paneels sein. Gleichzeitig wurde die Landung der Discovery um 24 Stunden verschoben.

Eine vierte und ungeplante EVA wurde durch Robert Curbeam und Christer Fuglesang am 18. Dezember 2006 (6h 38m) zum vollständigen Einrollen eines verklemmten Solarflügel ausgeführt.
Robert Curbeam arbeitete vom ISS-Greifarm aus, der ihn zum Arbeitsplatz gebracht hatte. Nach einer eingehenden visuellen Inspektion bei der er feststellte, dass die Abstandhalter für die Führungsseile Abnutzungserscheinungen zeigten, versuchte er mit einem isolierten Schaber, der eigentlich für die Reparatur von Hitzeschutzkacheln an Bord ist, diese Abstandhalter zu reinigen. Eine Stunde später hatte er die erste Säuberungsaktion beendet. Dann aktivierten Nicholas Patrick und Michael Lopez-Alegria den Rollmotor, um das Paneel 4B um eine Lamelle einzufahren. Christer Fuglesang rüttelte dabei unterstützend am Segel, um ein Verheddern der Drähte zu verhindern. Anschließend wurde diese Prozedur wiederholt: Robert Curbeam putzte, Christer Fuglesang wackelte, dann wieder bewegten beide das Paneel oder lockerten die Drähte. Am Ende waren alle 31 Lamellen zusammengefaltet.

Am 19. Dezember 2006 koppelte die Discovery-Besatzung mittels Federkraft wieder von der ISS ab. Dadurch werden Beschädigungen oder Verunreinigungen der Station vermieden. Erst danach wurden die Steuerungstriebwerke aktiviert und die Raumfähre entfernte sich von ihr bis zu einer Distanz von etwa 150 Meter. Von dort aus umflog William Oefelein die Orbitalstation eineinhalb Mal, ehe die Triebwerke der Discovery erneut gezündet wurden und der Raumgleiter seine Distanz vergrößerte. Der Orbiter stoppte dann in einer Entfernung von etwa 75 Kilometern. Mit Hilfe des OBSS wurde eine letzte Überprüfung des Hitzeschutzschildes vorgenommen. Im Notfall hätte das Space Shuttle zur Internationalen Raumstation zurückkehren können.


Der unbemannte russische Frachter Progress M-59 legte am 20. Januar 2007 um 01:59 UTC an der Internationalen Raumstation an. Er war am 18. Januar 2007 um 02:12:13 UTC vom Kosmodrom Baikonur gestartet. Das Transport-Raumschiff brachte 2,3 Tonnen Fracht, darunter 780 kg Treibstoff, 50 kg Sauerstoff, diverse Ersatzteile, Nahrungsmittel und Wasser zur Stammbesatzung. Am 01. August 2007 um 14:07 UTC koppelte Progress M-59 wieder ab. Der Frachter wurde kontrolliert zum Absturz gebracht und verglühte am gleichen Tag über dem Pazifischen Ozean.

Die zweite EVA unternahmen Michael Lopez-Alegria und Sunita Williams am 31. Januar 2007 (7h 55m). In den ersten drei Stunden trennten die beiden US-Astronauten das Destiny-Modul vom provisorischen EEATCS- und verbanden es mit dem permanenten EATCS-Kühlkreislauf (External Active Thermal Control System), der sechs Wochen zuvor durch die STS-116-Besatzung aktiviert worden war. Sunity Williams und Michael Lopez-Alegria kappten vier EEATCS-Leitungen, die mit den Radiatoren des P6-Moduls verbunden waren und schlossen diese am Kühlkreislauf A an. Danach wurde um 19:22 UTC einer der zwölf Meter langen Radiatoren zusammengeklappt und eine Reservekühlleitung stillgelegt. Dabei bemerkte Sunita Williams, wie einige kleine Eisflocken Ammoniak, das in den Leitungen zirkuliert, davonschwebten. Obwohl die Kristalle nicht mit den Raumanzügen in Kontakt kamen, ordnete die Flugleitung den Notfallplan an. Dieser sah vor, dass die Astronauten am Ende des Ausstiegs eine Dekontaminationsphase in der Luftschleuse durchführen sollten.

Die dritte EVA durch Michael Lopez-Alegria und Sunita Williams erfolgte am 04. Februar 2007 (7h 11m). Sie beendeten die vier Tage zuvor begonnenen Arbeiten am Kühlsystem der Raumstation. Erneut trat beim Trennen der sechs Jahre alten Leitungen etwas Kühlmittel (Ammoniak) aus, gefährdete die Astronauten allerdings nicht. Nachdem der Kühlkreislauf B aktiviert wurde, inspizierten die beiden das Gitterelement P6 mit seinen großen Solarzellenpaneelen. Dieses wurde am 29. Oktober 2007 mittels des Greifarms der Station an seine endgültige Position an der äußersten Backbordseite der ISS verlegt. Dazu mussten zuvor die Solarzellenausleger eingefahren werden. Beim Zusammenklappen des ersten hatte es im Dezember 2006 unerwartete Probleme gegeben. Deshalb machten Michael Lopez-Alegria und Sunita Williams im Auftrag der NASA-Ingenieure Fotos vom Zustand des Solarzellenflügels, der während des nächsten Shuttle-Besuchs im August 2007 eingezogen wurde. Schließlich verlegten die beiden Astronauten außerhalb des Destiny-Labors elektrische Kabel. Diese SSPTS-Leitungen (Station-to-Shuttle Power Transfer System) wurden am Kopplungsstutzen PMA-2 eingebaut und können zukünftig die US-Raumfähren mit Energie von der Raumstation versorgen, die damit länger an der ISS operieren können.

Die vierte EVA durch Michael Lopez-Alegria und Sunita Williams wurde am 08. Februar 2007 (6h 40m) ausgeführt. Dabei entfernten sie zwei Abdeckungen. Diese hatten Teile der Elektronik am P3-Gitter vor dem Auskühlen geschützt und wurden nicht mehr benötigt. Michael Lopez-Alegria warf die Thermodecken von der Raumstation weg, wo sie in der Erdatmosphäre verglühten. Anschließend montierten sie eine UCCAS-Plattform (Unpressurized Cargo Carrier Attach System), die als Abstellfläche für Ausrüstungsteile dient. Bevor der erfolgreiche Arbeitseinsatz endete, stellten die beiden US-Astronauten die letzten SSPTS-Verbindungen her, mit deren Installation während der letzten EVA begonnen wurde. (Die neue Energieübertragung wurde während STS-118 erstmals genutzt.)

Die fünfte und letzte EVA wurde durch Michael Lopez-Alegria und Michail Tjurin am 22. Februar 2007 (6h 18m) unternommen. Fünf Weltraumausstiege einer ISS-Crew bedeuten einen neuen Rekord. Michael Lopez-Alegria absolvierte dabei seine 10. EVA, was gleichzeitig einen Rekord für US-Astronauten bedeutete. Sie lösten dabei eine festgeklemmte Antenne des Progress M-58-Versorgungsraumschiffes, welches am hinteren Ende der ISS angedockt war. Die Antenne konnte am 26. Oktober 2006 beim Andocken des Progress-Transporters am hinteren Kopplungsstutzen des Swesda-Moduls nicht richtig eingefahren werden, weil sie sich in der Struktur der Station verklemmt hatte. Dieses Problem musste behoben werden, um den Frachter problemlos abzudocken. Zu Beginn der EVA hatte Michail Tjurin mit einem beschlagenen Visier zu kämpfen, weil ein für die Wärmeregulierung seines Orlan-Raumanzugs zuständiger Verdampfer fehlerhaft arbeitete. Daneben überprüften sie die Navigationssysteme, die für das Andocken des europäischen ATV benötigt werden. Die erstmalige Ankunft dieses Versorgungsraumschiffes erfolgte im Sommer 2007.

Zwei Tage nach der letzten EVA wurden unter der Bezeichnung SoRGE (Soldering in Reduced Gravity Experiment) neue Lötverfahren erprobt. Bisher eingesetzte Lötmittel können in der Schwerelosigkeit durch entstehende Gase zu Blasenbildungen, Lücken oder Poren führen, die die Metallverbindung schwächen können. Deshalb werden Ausrüstungsteile auf der Raumstation oft ausgewechselt, statt sie zu reparieren.

Bordingenieurin Sunita Williams trainierte am 28. Februar 2007 mittels einer Computersimulation ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Roboterarm der Raumstation. Anschließend widmete sie sich mit ihren Kollegen Michail Tjurin und Michael Lopez-Alegria dem TRAC-Experiment (Test of Reaction and Adaptation Capabilities). Damit will Prof. Dr. Otmar Bock, der Leiter des Instituts für Physiologie und Anatomie der Deutschen Sporthochschule Köln, zusammen mit kanadischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern herausfinden, wie sich der Mensch an die Schwerelosigkeit gewöhnt. Manchmal hatten Raumfahrer berichtet, dass ihre motorischen Fähigkeiten mit der Dauer ihres Weltraumaufenthalts abnahmen. Die Forscher führen das darauf zurück, dass sich das Gehirn für ein Leben in der Mikrogravitation umstrukturiert. Dazu beanspruche es mehr Ressourcen, die aus anderen Bereichen abgezogen würden. Die Mannschaft arbeitete regelmäßig mit dem TRAC-Laptop, um den Verlauf zu dokumentieren – nicht nur während der Mission, sondern auch vor und nach dem Flug.

Anfang März wurden im US-Modul Destiny die letzten Umbauarbeiten abgeschlossen, um im Herbst 2007 die neue OGS-Sauerstoffanlage in Betrieb nehmen zu können. Das Oxygen Generation System wird in den Wasserkreislauf der Station integriert und spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. OGS, das mit der Shuttle-Mission STS-121 im Juli 2006 zur ISS gebracht wurde, ist ein wichtiger Bestandteil des Lebenserhaltungssystems und unverzichtbar, wenn die permanente Besatzungsstärke auf sechs Personen erhöht wird.

Mitte März 2007 wurde mit der Aufrüstung des internen OpsLAN-Computernetzes (Operations Local Area Network) begonnen. Das neue Ethernet-Datennetz ist zehn Mal schneller und verbindet alle ISS-Rechner über Router miteinander. Computer, die nicht verkabelt sind, werden per Funk erreicht. Das verbessert auch die Arbeit mit den Systemen auf dem russischen Teil der Raumstation, weil dessen Kabelnetz nur eine geringe Bandbreite hat. Ursprünglich sollte der Netzausbau erst von der nächsten Mannschaft durchgeführt werden. Wegen des verschobenen Starts von STS-117 wurden diese Arbeiten vorgezogen.

Am 27. März 2007 um 18:11 UTC dockte der unbemannte Versorgungsfrachter Progress M-58 nach fünf Monaten gemeinsamen Fluges von der Raumstation ab. Zuvor hatte die Besatzung die Transportkapsel mit Müll beladen und verschlossen. Mit einer Bremszündung wurde Progress in die dichteren Schichten der Erdatmosphäre gesteuert, wo es wenige Stunden später über dem Pazifik verglühte.

Als erster Mensch im All nahm Sunita Williams an einem Marathonlauf teil. Von Gummibändern gehalten, lief sie am 16. April 2007 auf dem Laufband in der Raumstation den 111. Boston-Marathon mit. Nach wochenlangen Trainingsrunden startete sie um 14:00 UTC zeitgleich mit den 23.900 anderen Aktiven, darunter 7.600 Frauen, auf der Erde. Sunita Williams, die in Massachusetts aufwuchs und eine begeisterte Marathonläuferin ist, nahm nicht nur symbolisch teil, sondern hatte sich durch ihr gutes Abschneiden beim Marathonlauf in Houston im vergangenen Jahr qualifiziert. Mit der Teilnehmernummer 14000 startete sie über dem Pazifik und hatte nach 4 Stunden und 23 Minuten und zweieinhalb Erdumkreisungen, überwacht von zwei Computern, die volle Distanz von 42,195 Kilometern über Russland zurückgelegt.

Während ihres Aufenthaltes an Bord der ISS führte die Crew der Expedition 14 folgende wissenschaftlichen Experimente durch (vollständige Auflistung):
Akvarium (Study of the Stability of a Model of Self-Contained (Closed) Ecological System and Elements, Included in the Model in Microgravity),
ALTCRISS (Alteino Long Term Cosmic Ray Measurements on board the International Space Station),
ALTEA (Anomalous Long Term Effects in Astronauts' Central Nervous System),
Antigen (Optimization of Heterological Expresssion in Yeasts-True Yeasts in Microgravity for Example Synthesis of the HBS Antigen of the Virus Hepatitis B),
ARISS (Amateur Radio on the International Space Station),
BASE-A (Bacterial Acclimation and Adaptation to the Space Environment Conditions-A),
Biodegradation (Initial stage of Biodegradation and Biodeterioration in Space),
Bioekologia (Generation of High Efficiency of Microorganisms for the Production of Preparations of Biodegradable Oil, Organophosphorus Material, Measures for the Protection of Plants, as well as, of Exopolysaddharides Uses in the Petroleum Industry),
Bioemulsia (Research and Development of a Self-Contained Reactor of the Shielded Type For Production of Biomass of Microorganisms and Biologically Active Substances),
Biorisk (Influence of Factors of the Space Environment on the Condition of the System of Microorganisms-Hosts Relating to the Problem of Environmental Safety of Flight Techniques and Planetary Quarantine),
Biotrek (Influence of the Flow of Heavily Charged Particles of Space Radiation on Gentic Properties of Cell Production),
BTN-M1 (Examination of the Flow of High Speed and Thermal Neutrons),
Caf (Crystalization of th Protein Caf1M and its Combination with the Terminal Peptide Caf1 as the Elements for the Development of a New Generation of Antimicrobial Medicinal Preparations and Components of Vaccines from Yeasts),
Card (Long Term Microgravity: A Model for Investigating Mechanisms of Heart Disease with New Portable Equipment),
Cardio-ODNT (Dynamics of the Main Factors of Cardiac Function, of Central and Regional Circulation in Rest and During the Influence of Lower Body Negative Pressure),
Cardiocog-2 (Cognitive Cardiovascular Experiment),
CASPER (Cardiac Adapted Sleep Parameter Electrocardiogram Recorder),
CEO (Crew Earth Observations),
CEO-IPY (Crew Earth Observations - International Polar Year),
CFE (Capillary Flow Experiment),
Chromosome-2 (Cytogenetic Effects of Ionizing Radiation in Peripheral Lymphocytes of ISS Crewmembers),
Clinical Nutrition Assessment (Clinical Nutrition Assessment of ISS Astronauts, SMO-016E),
Conjugation (Development of Methods for Designing New Recombinants Producing Strains of Bacteria in Space Flight),
CSI-01 (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus Science Insert - 01: C. elgans and Seed Germination),
Cult (Cultural Determinations of Co-working, Performance and Error Management in Space Operations),
Diatomeya (Stability of Geographical Position and Configuration of Borders of Bioproductive Water Zones of the World Oceans, Observations by Orbition Station Crews),
E-Learning (Electronic - Learning),
EarthKAM (Earth Knowledge Acquired by Middle School Students),
Ekon (Experimental Survey on Evaluating the Possibility of Using th Russian Segment of ISS for Environmental Inspection of Work Areas of Various Facilities (Features)),
Environmental Monitoring (Environmental Monitoring of the International Space Station),
EPO-Demos (Education Payload Operation - Demonstrations),
Epstein-Barr (Space Flight Induced Reactivation of Latent Epstein-Barr Virus),
ERB (Erasmus Recording Binocular),
ETD (Eye Tracking Device),
Glidoproteid (Extraction and Investigation of surface glycoproteins E1-E2 Alphavirises on Earth and in Space),
GolfSat (Photo and Video Filming Onboard the Russian Segment of ISS),
Identifikatsia (Identification of the Sources of Dynamic Loads on ISS),
Immuno (Neuroendocrine and Immune Responses in Humans During and After Long Term Stay at ISS),
Inflight Education Downlinks (International Space Station Inflight Education Downlinks),
Interleukin-K (Production of Hight Quality Crystals of Interleukin -1Alpha, -1Beta and Receptor of Antagonist of Interleukin-1),
ISS Acoustics (International Space Station Acoustic Measurement Program),
Izgib (Effect of Performance of Flight and Science Activities on the Function of On-Orbit Systems on ISS (Mathematical Model)),
JAXA-GCF (Japan Aerospace and Exploration Agency - Granada Crystallization Facility High Quality Protein Crystallization Project),
Journals (Behavioral Issues Associated with isolation and Confinement: Review and Analysis of Astronaut Journals),
Kristallizator (Crystalization of Biological Macromolecules and Generation of Biocrystal Film in the Conditions of Microgravity),
Latent Virus (Incidence of Latent Virus Shedding During Space Flight),
LOCAD-PTS (Lab-on-a-Chip Application Development-Portable Test System),
MAUI (Maui Analysis of Upper Atmospheric Injections),
Midodrine-SDBI (Test of Midodrine as a Countermeasure Against Post-flight Orthostatic Hypotension - Short Duration Biological Investigation),
Mimetik-K (Crystalization of antigen Binding Fragment of Monoclonalical Antibody to Glucosaminilmuramildepeptide),
MISSE-3 and 4 (Materials International Space Station Experiment - 3 and 4),
Muscle (Study of Low Back Pain in Crewmembers During Space Flight),
Neocytolysis (Effects of Microgravity on the Haemopoietic System: A Study on Neocytolysis),
NOA-1 (Exhaled Nitric Oxide-1),
Nutrition (Nutritional Status Assessment),
OEE (Oil Emulsion Experiment),
ORZS (The Optimization of Root Zone Substrates (ORZS) for Reduced Gravity Experiments Program),
PFE-OUM (Periodic Fitness Evaluation with Oxygen Uptake Measurement),
Pilot (Individual Characteristics of Psychophysiological Regulatory Status and Reliaility of Professional Activities of Cosmonauts in Long Duration Space Flight),
PK-3 Plus (PK-3 Plus: Plasma Crystal Research on the ISS),
Plasma-MKS (Plasma-ISS: Examination of Plasmic Environments on the External Surface of ISS Through the Characterization of Optical Radiance),
Plasma Crystal (Dusty and Liquid Plasma Crystals in Conditions of Microgravity),
Plasma Interaction Model (Analysis of International Space Station Plasma Interaction),
PMDIS (Perceptual Motor Deficits in Space),
Pneumocard (Examination of the Influencing Factors of Space Flight on Autonomic Regulation of Blood Circulation, Respiration and Cardiac Contractile Function in Long Duration Space Flight),
POEMS (Passive Observatories for Experimental Microbial Systems),
Prognoz (Development of a Method of Operational Prediction of Work Load on Crew Piloting Objectives),
Pulse (Vegatative (Autonomic) Regulation of the Cardio-Respiratory System of Humans in Conditions of Weightlessness),
RAMBO (Ram Burn Observations),
Rastenia (Growth and Development of Higher Plants through Multiple Generations),
Regeneratsia (Effect of Weightlessness on Processes of Regeneration by Electrophysiological and Morphological Factors),
Renal Stone (Renal Stone Risk During Spaceflight: Assessment and Countermeasure Validation),
ROKVISS (Robotic Component Verification on the ISS: Verification of Lightweight Robotic Hinge Elements in Space),
Sample (Study of Microbial Communities Exposed to Weightlessness),
SEM (Space Experiment Module),
SkinCare (SkinCare),
Sleep-Long (Sleep-Wake Actigraphy and Light Exposure During Spaceflight-Long),
Sleep-Short (Sleep-Wake Actigraphy and Light Exposure During Spaceflight-Short),
SoRGE (Soldering in Reduced Gravity Experiment, SDTO 17003-U),
Special Event Meals (Special Event Meals),
SPHERES (Synchronized Position Hold, Engage, Reorient, Experimental Satellites),
Sreda (Examination of the Features of IS as an Environment for Conducting Research),
Stability (Stability of Pharmacotherapeutic and Nutritional Compounds),
Statokonia (Growth Potency of Statoconia (Otoliths) in the Organ of Equilibrium of Gastropod Mollusks in Weightlessness),
STP-H2-ANDE (Space Test Program-H2-Atmospheric Neutral Density Experiment),
STP-H2-MEPSI (Space Test Program-H2-Microelectromechanical System-Based (MEMS) PICOSAT Inspector),
STP-H2-RAFT (Space Test Program-H2-Radar Fence Transponder),
SVS (CBC: Self-Propogating Hyperthermal Synthesis in Space),
SWAB (Surface, Water and Air Biocharacterization - A Comprehensive Characterization of Microorganisms and Allergens in Spacecraft Environment),
TRAC (Test of Reaction and Adaptation Capabilities),
Uragan (Hurricane: Experimental Development of Groundbased System of Monitoring and Predicting the Progression of a Naturally Occurring Technogenic Catastrophe),
UTBI (Under The Background Influence),
Vaktsina-K (Structural Study of Protein Candidats in a Vaccine for AIDS on Earth and in Space),
Vektor-T (Study of a High Precision System for Prediction Motion of ISS),
Vsplesk (Burst: Monitoring of Seismic Effects - Bursts of High Energy Particles in Low Earth Space Region (Orbit)),
ZPM (International Space Station Zero-Propellant Maneuver (ZPM) Demonstration).

Aufbau der ISS

Fotos / Zeichnungen

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Letztes Update am 15. April 2014.