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MIR: Expedition 11 |
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| Nr.: | 1 | 2 |
| Nation: | ||
| Name: | Wiktorenko | Kaleri |
| Vorname: | Alexander Stepanowitsch | Alexander Jurjewitsch |
| Position: | Kommandant | Bordingenieur |
| Raumschiff (Start): | Sojus TM-14 | Sojus TM-14 |
| Startdatum: | 17.03.1992 | 17.03.1992 |
| Startzeit: | 10:54 UTC | 10:54 UTC |
| Raumschiff (Landung): | Sojus TM-14 | Sojus TM-14 |
| Landedatum: | 10.08.1992 | 10.08.1992 |
| Landezeit: | 01:05 UTC | 01:05 UTC |
| Flugdauer: | 145d 14h 10m | 145d 14h 10m |
| Erdorbits: | 2303 | 2303 |
| Nr.: | 1 | 2 |
| Nation: | ||
| Name: | Solowjow | Awdejew |
| VornamPosition:e: | Anatoli Jakowlewitsch | Sergej Wassiljewitsch |
| Kommandant | Bordingenieur |
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Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 136 km
östlich von Dzheskasgan. Es war die Mission MIR`92. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-14 am 19. März 1992 an den Komplex Sojus TM-13-Kwant1-MIR-Kristall-Kwant2 an. Im Rahmen der Mission MIR`92 folgten wissenschaftliche Arbeiten mit der 10. MIR-Stammbesatzung, an denen besonders Klaus-Dietrich Flade beteiligt war. Er unternahm 14 deutsche Experimente als Teil der Vorbereitung für die zukünftigen Raumstationsprojekte und Columbus aus den Bereichen Medizin, Biologie, Physik und Materialforschung. So wurden im physikalischen Versuchsprogramm TES thermodynamische Eigenschaften verschiedener Substanzen erforscht. Medizinische Untersuchungen betrafen Veränderungen im Erbgut (Chromosomenanalyse), den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Einschätzung der physischen sowie psychischen Leistungsfähigkeit, die Erforschung der Funktion des Gleichgewichtsorgans und das Orientierungsvermögen unter anderem über die Aufzeichnung der Augenbewegungen bei Lageänderungen, die Merkleistung des Kurzzeitgedächtnisses, die Verteilung von Körperflüssigkeit in Muskeln und Gefäßen (Einsatz des Unterdruck-Anzuges TSCHIBIS) sowie die Hormonregulation im menschlichen Organismus (Blut- und Speichelproben). Materialwissenschaftliche Tests bestanden vor allem in der Züchtung reiner Kristalle. Hauptziel der Mission war der planmässige Austausch der Stammbesatzung. Alexander Wiktorenko und Alexander Kaleri bildeten die 11. Stammbesatzung. Es war der erste Raumflug seit Ende der UdSSR und der erste russische Raumflug. Auch war es der erste gemeinsame Raumflug Russland - Deutschland. Eine EVA führten Alexander Wiktorenko und Alexander Kaleri am 08. Juli 1992 (2h 03m) durch, um zwei seit Januar 1992 defekte Stabilisationskreisel am Modul Kwant2 auszutauschen. Es handelte sich auch um einen Inspektionsausstieg. Die elfte Stammbesatzung der Raumstation MIR führte während ihrer fast fünfmonatigen Mission Experimente zur Werkstoffforschung, Raumfahrttechnologie, Astrophysik und Erderkundung durch. So züchteten sie superreine Galliumarsenidkristalle mit der neuen Anlage GRANAT an Bord des Kristall-Moduls, beobachteten über einen längeren Zeitraum hinweg die genaue Zusammensetzung der Kabinenluft und studierten den Einfluss von Bewegungen der Raumfahrer auf die Mikrogravitation. Weiterhin führten sie astronomische Beobachtungen im ultravioletten und im Röntgenstrahlungsbereich durch. Im Rahmen des Forschungsprogrammes ERDE wurden Aufnahmen von Nordafrika, Nord- und Südamerika, dem pazifischen Raum, Australien mit der Kamera KFA 1000 gemacht. Mit der topografischen Dreikanal-Kamera KATE 140 fertigten sie außerdem fotografische Aufnahmen von Teilen Russlands, Kasachstans und der Ukraine an. Im Zusammenhang mit geologischen Untersuchungen im Süden der Ukraine fand auch das Mehrkanalspektrometer MKS 2M (19 Kanäle im Wellenlängenbereich zwischen 415 nm und 1030 nm) Verwendung. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen fanden zur Kristallzüchtung, zur Erosion verschiedener Werkstoffe durch atomaren Sauerstoff, zur Schädigung lebender Zellen durch kosmische Strahlung, zur Kristallisation biologischer Makromoleküle und zum Einfluss künstlicher Schwerkraft auf das Wachstum von Pflanzen statt. Mit der Multispektralkamera MKF 6MA wurden hochauflösende Aufnahmen der Erdoberfläche gemacht. Durch solche Aufnahmen werden Aussagen über Umweltverschmutzungen, vermutliche Lagerstätten bestimmter Bodenschätze oder Erntevorhersagen möglich. Nachschub und neue Experimentiereinrichtungen wurde mit den Transportraumschiffen Progress M-12 und M-13 geliefert. Bei der Landung gab es ein Problem, so dass die Landekapsel kopfüber zu liegen kam. Die Kapsel musste von der Bergungsmannschaft erst gedreht werden. |
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Letztes Update am 31. März 2013. ![]() |
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