Start in Baikonur; Landung 72 km
nordöstlich von Arkalyk.
Kopplung mit dem Komplex
Sojus TM-8-MIR-Kwant-Kwant2;
6. Stammbesatzung der
MIR; fliegender Wechsel mit der
5.
Stammbesatzung.
Nachschub durch mehrere Progress-Raumschiffe; Modul
Kristall (mit Nahrungsmittel-Containern aber auch den industriellen Anwendungen
Krater 3, Optizon 1, Zona 02 und Zona 03) koppelt am 10.06.1990 an die
Orbitalstation an.
Zu den Forschungsarbeiten an Bord der Raumstation
gehörten Erderkundung sowie Forschungen auf den Gebieten der Medizin,
Materialwissenschaft, Biologie, Astronomie und Raumfahrttechnologie. So begann
man mit der kommerziellen Produktion von Kristallen höchster Reinheit
für eine US-amerikanische Elektronikfirma. Ebenfalls gewinnbringend (ca.
25 Millionen Rubel) war die Herstellung von Proteinen.
Am 17.07.1990
EVA
(7h 16m) der Kosmonauten zur Reparatur des Raumschiffes Sojus TM-9 (drei
Isolationsbleche waren um 60° - 90° aufgebogen). Dabei gab es Probleme
durch Beschädigung der Luke von Kwant2. Die Luke konnte nicht geschlossen
werden. So musste der Wiedereinstieg über eine Schleuse im Basisblock des
Kwant-Moduls vorgenommen werden. Auch ein zweiter Reparaturversuch am
26.07.1990 mittels nochmaliger
EVA
(3h 31m) misslang.