Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 69 km
nordöstlich von Arkalyk.
Nach zweitägigem Alleinflug koppelte
Sojus TM-10 am 03. August 1990 an die Raumstation MIR an. Die Kosmonauten
wurden die
siebten
Stammbesatzung der MIR. Wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten der
Biologie, Biotechnologie, Materialwissenschaften, Erderkundung, Astrophysik und
Geophysik im Komplex Sojus TM-10-Kwant-MIR-Kwant2-Kristall wurden
ausgeführt. Daneben standen aber auch Reparatur- und Wartungsarbeiten auf
dem Programm. Nachschub gelangte durch Progress M-4 und M-5 zur Raumstation.
Das unbemannte Transportraumschiff Progress M-5 erreichte am 29.
September 1990 die Raumstation MIR. Mit ihm wurden
TV-Ausrüstungsgegenstände für die sowjetisch-japanische Mission
Sojus TM-11 transportiert. Es war
die erste Progress-M, die mit einer Raduga-Rückkehrkapsel ausgestattet
war.
Die einzige Außenbordtätigkeit während dieser
Mission wurde am 29. Oktober 1990 (3h 45m) ausgeführt. Gennadi
Manakow und Gennadi
Strekalow entfernten dabei ein Stück thermische
Isolation. Sie fanden heraus, dass die Reparatur der Einstiegsluke am Modul
Kwant mit den vorhandenen Mitteln nicht durchzuführen war. Sie befestigten
jedoch eine Vorrichtung, mit der die Luke verschlossen werden
konnte.
Bei der Rückkehr zur Erde war Toyohiro
Akiyama (mit
Sojus
TM-11 gestartet) an Bord.