Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 84

Sojus T-7

Sojus T-5
Dnepr

UdSSR

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  19.08.1982
Startzeit:  17:11 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  202 - 235 km
Inklination:  51,6°
Ankopplung Saljut 7:  20.08.1982, 18:32 UTC
Abkopplung Saljut 7:  10.12.1982, 15:45 UTC
Landedatum:  27.08.1982
Landezeit:  15:04 UTC
Landeort:  190 km O von Dsheskasgan

Crew auf dem Weg zum Start

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Popow  Leonid Iwanowitsch  Kommandant 3 7d 21h 52m  126 
2  Serebrow  Alexander Alexandrowitsch  Bordingenieur 1 7d 21h 52m  126 
3  Sawizkaja  Swetlana Jewgenjewna  Forschungskosmonautin 1 7d 21h 52m  126 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Popow
2  Serebrow
3  Sawizkaja
Landung
1  Beresowoi
2  Lebedew
3  

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Wasjutin  Wladimir Wladimirowitsch  Kommandant
2  Sawinych  Wiktor Petrowitsch  Bordingenieur
3  Pronina  Irina Rudolfowna  Forschungskosmonautin

Flugverlauf

Start von Sojus T-7 wurde vom Kosmodrom Baikonur vorgenommen. Die Landung erfolgte 190 km östlich von Dsheskasgan mit dem Raumschiff Sojus T-5.

Nach eintägigem Alleinflug koppelte Sojus T-7 am 20. August 1982 an die Raumstation Saljut 7 an und es folgten gemeinsame Arbeiten mit der ersten Stammbesatzung. Die Besuchsmannschaft von Sojus T-7 transportierte Versorgungsgüter und Post zur Raumstation. Daneben gab es wissenschaftliche und technische Forschungsarbeiten, insbesondere zur Schwerelosigkeits-Forschung.

Swetlana Sawizkaja wurde mit dieser Mission nach Walentina Tereschkowa die zweite Frau im Weltraum. Swetlana Sawizkaja wurde das Orbitalmudul der Sojus T-7 als Privatraum zur Verfügung gestellt. Sie schlief jedoch ebenso wie ihre männlichen Kollegen innerhalb der Raumstation.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Fotos / Zeichnungen

Leben an Bord
 

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Letztes Update am 19. September 2014.