Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 41

Apollo 15

USA

hochauflösende Version (527 KB)

hochauflösende Version (598 KB)

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  26.07.1971
Startzeit:  13:34:00,58 UTC
Startort:  Cape Canaveral (KSC)
Startrampe:  39-A
Bahnhöhe Erde:  169 - 173 km
Bahnhöhe Mond:  108 - 314 km
Inklination Erde:  32,56°
Inklination Mond:  151,28°
Abkopplung CSM-LM:  30.07.1971, 18:13:16 UTC
Mondlandung:  30.07.1971, 22:16:29 UTC
Landepunkt:  26° 7' 55,99" N 3° 38' 1,90" O
Ankopplung CSM-LM:  02.08.1971, 19:10:25 UTC
Landedatum:  07.08.1971
Landezeit:  20:45:53 UTC
Landeort:  26° 13' N, 158° 13' W

Crew auf dem Weg zum Start

hochauflösende Version (607 KB)

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Scott  David Randolph  CDR 3 12d 07h 11m 52s  1,5 
2  Worden  Alfred Merrill  CMP 1 12d 07h 11m 52s  1,5 
3  Irwin  James Benson "Jim"  LMP 1 12d 07h 11m 52s  1,5 

Sitzverteilung der Besatzung

1  Scott
2  Worden
3  Irwin

Ersatz-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Gordon  Richard Francis, Jr. "Dick"  CDR
2  Brand  Vance DeVoe  CMP
3  Schmitt  Harrison Hagan "Jack"  LMP

Unterstützungs-Mannschaft

  Surname Given names
 Allen  Joseph Percival IV "Joe"
 Henize  Karl Gordon
 Parker  Robert Alan Ridley

Flugverlauf

Apollo 15 startete von Cape Canaveral (KSC) und wasserte 500 km nördlich von Hawaii im Pazifik.

Das Command Module (CM) hatte einen Basisdurchmesser von 3,91 m und eine Höhe von 3,48 m. Die Masse der Kapsel unterschied sich je nach Mission geringfügig voneinander und betrug zwischen 5.569 kg und 5.840 kg.
Die Kommandokapsel bestand aus zwei ineinander verschachtelten Hüllen, der inneren Druckkabine und dem äußeren Hitzeschild. Die Bauteile wurden nach besonderen Verfahren verschweißt, um der Konstruktion eine möglichst hohe Stabilität bei gleichzeitiger Elastizität zu geben.
In der Mannschaftskabine befanden sich drei Liegesitze und alle wesentlichen Steuerungs- und Überwachungsanlagen. Die Liegesitze waren mit Stoßdämpfern versehen, um die Astronauten bei einer eventuellen Landung auf dem Erdboden vor Verletzungen zu bewahren.
Der Hitzeschild umgab die gesamte Kapsel, um bei der Abbremsung in der Erdatmosphäre von etwa 40.000 km/h auf wenige hundert km/h die auftretende Hitze von bis zu 3.000 Grad Celsius nicht in die Kabine eindringen zu lassen. Der Hitzeschild bestand aus rostfreiem Stahl und einem darüber befindlichen abschmelzbaren Kunststoff. An der Unterseite des CM war er besonders dick ausgeführt.
Die Isolierung des Innenraumes vor großer Hitze war durch die Luke, vier Fenster und zwei Öffnungen für astronomische Sextanten besonders schwierig. Der Hitzeschutzschild am oberen Teil des Konus, also im Bereich des Umstiegstunnels wurde kurz vor der Landung abgesprengt, um die Behälter für die Fallschirme freizugeben.
Die Anordnung der Instrumentengruppen zwischen Außenwand und Druckkabine gewährleistete einen zusätzlichen Strahlenschutz. Ebenso konnten Mikrometeoriten durch diese Konstruktion aufgehalten werden.
Der Schwerpunkt der Kapsel war von der Symmetrieachse versetzt, um beim Eintritt in die Erdatmosphäre den korrekten Anstellwinkel zu erreichen. Durch Drehen der Kapsel um die Längsachse konnte die Richtung des Auftriebsvektors während des Fluges durch die höheren Luftschichten geändert und damit der Landeplatz in Grenzen verändert werden.
Mit dem Lebenserhaltungssystem (LSS) wurde der Innenraum mit Sauerstoff, verträglichen Temperaturen sowie dem korrekten Luftdruck und Feuchtigkeit versorgt. Es wurde eine reine Sauerstoffatmosphäre mit einem Druck von 353 hPa verwendet.
Der Lebensmittelvorrat bestand aus bis zu 60 teils individuell zusammengestellten Menüs. Jeder Astronaut erhielt täglich eine Ration von 635 Gramm mit etwa 2.800 Kalorien. Diese bestanden zu 20 % aus Proteinen, 62 % Kohlehydraten und 18 % Fett.
Zur Hygiene dienten feuchte Tücher. Der Urin wurde über Bord gepumpt, während die festen Abfallstoffe gesammelt wurden.
Die Bordapotheke umfasste verschiedene Spritzen, Antibiotika und verschiedene Medikamente. Darunter befanden sich 72 Aspirin, 21 Schlaftabletten, Augentropfen, Nasenspray, Verbandsstoffe und Fieberthermometer.
In zwei Rucksäcken war ein Überlebenspaket für Landungen fernab der vorgesehenen Zielgebiete untergebracht. Sie enthielten Signallampen, Notsender, Batterien, Messer, Wasserflaschen, Sonnenbrillen, Sonnencreme, ein Schlauchboot, Markierungssysteme, Anker und Notrationen. Im Notfall wäre damit eine zweitägige Suche der Astronauten im geografischen Bereich von 40 Grad Süd bzw. Nord abgedeckt gewesen.
Das Steuerungs- und Navigationssystem bestand aus einem Trägheits-Kreiselsystem, das mit einem Sextanten, einem Teleskop und einem Fotometer zur Horizontsuche gekoppelt war. Damit konnten die Astronauten die Position des Raumschiffs, seine Geschwindigkeit und die Beschleunigungswerte feststellen. Der Bordrechner hatte zwar im Vergleich zu heutigen Rechnern nur das Niveau hochwertiger Taschenrechner, war aber zur Ermittlung der Flugbahn oder -lage und eventuell notwendiger Korrekturen ausreichend. Die Anlage zur Stabilisierung und Überwachung der Fluglage bestand aus zwei Fluglage-Messgeräten, vier Anzeigetafeln, vier Handsteuerungsknüppeln und fünf elektronischen Kontrollbaugruppen.
Zur Änderung der Fluglage dienten die Triebwerke des Reaction Control System (RCS). Durch die Aktivierung bestimmter Düsenpaare konnte das Raumschiff um alle drei Achsen gedreht werden.
Der Sprechfunkverkehr und die Digitaldaten wurden auf der Erde über einen S-Band Transponder empfangen, der auf einer Frequenz von 2.287,5 MHz arbeitete.
Die Stromversorgung wurde durch drei Brennstoffzellen gewährleistet, bei denen als Nebenprodukt Trinkwasser abfiel. Eine Brennstoffzelle lieferte zwischen 563 und maximal 2.295 Watt elektrische Leistung. Die Ausgangsspannung lag bei 29 Volt. Zur Versorgung des CM während der Landung standen drei chemische Batterien zur Verfügung.
Die Kommandokapsel und die Mondlandefähre waren durch einen Kopplungsmechanismus miteinander verbunden. Er bestand aus einem Kopplungstrichter an der Landefähre, in den ein Führungsstab eingeführt werden musste. Stoßdämpfer und Gelenke zum Ausgleich seitlicher Bewegungen sowie 12 Verschlussbolzen und verschiedene Dichtungen sorgten für eine sichere Verbindung. Nach Herstellen der sicheren Verbindung wurde das Führungselement aus dem Tunnel entfernt.
Kurz vor der Wasserung - etwa in 15 km Höhe - wurde der Kegel am spitzen Ende des CM abgesprengt, um die Fallschirme freizugeben. In 7.600 m Höhe wurden zuerst zwei Stabilisierungsfallschirme mit je 4 m Durchmesser ausgestoßen. Nach deren Abwurf wurden in 4.600 m Höhe drei Hilfsschirme von je 3 Meter Durchmesser freigesetzt, die die drei Hauptfallschirme mit je einem Durchmesser von 25,4 m herauszogen. Bereits mit zwei Hauptschirmen war eine sichere Landung möglich.

Das Service Module (SM) befand sich direkt hinter der Kommandokapsel und diente der Unterbringung wichtiger Systeme. Dazu gehörten die Lageregelungs-Triebwerke (RCS), das Haupttriebwerk (Service Propulsion System = SPS), die Treibstoffe (Hydrazin), die Druckgasförderung (Helium), das Lebenserhaltungs- und Energieversorgungssystem und der Wasservorrat.
Das Gehäuse hatte die Form eines Zylinders mit einem Durchmesser von 3,91 m bei einer Höhe von 3,94 m. Mit der SPS-Düse und dem oberen Radiator ergab sich eine Gesamthöhe von 7,49m. Die Masse betrug zwischen 8.949 kg (bei Apollo 7) und 24.514 kg (bei Apollo 16).
Das SM war aus einer Aluminiumlegierung gefertigt und in sechs Sektionen aufgeteilt, die um einen zentralen Helium-Druckgasbehälter angeordnet waren. Die Sektoren 2, 3, 5 und 6 enthielten Treibstoff und Oxidator für das Haupttriebwerk SPS. In Sektor 4 waren die Brennstoffzellen sowie der Sauerstoff- und Wasserstoffvorrat untergebracht. Sektor 1 war zunächst leer und wurde bei den Flügen Apollo 15, 16 und 17 als SIM-Bay (Scientific Instrument Module) genutzt und enthielt verschiedene wissenschaftliche Geräte zur Monderkundung. Die Verkleidung dieses Sektors wurde im Flugverlauf abgeworfen, so dass auf dem Rückflug zur Erde ein Astronaut per Außenbordeinsatz die dort befindlichen Filmkassetten bergen konnte.
Das RCS-Steuerungssystem bestand aus 16 Triebwerken mit je etwa 440 N Schub, die zu je vier unabhängigen Gruppen im Abstand von 90 Grad zusammengefasst waren. Jedes dieser Hydrazin-Triebwerke hatte eine Masse von 2,3 kg, einen Durchmesser von 14 cm und eine Länge von 35 cm.
Wichtiger war jedoch das SPS mit einer Länge von 2,6 m. Dieses Haupttriebwerk lieferte einen Vakuumschub von 98 kN und brannte bis zu 10,5 Minuten. Das SPS musste in hohem Grad zuverlässig sein, da nur mit diesem Triebwerk das Verlassen des Mondorbits möglich war. Der Schwenkmechanismus des SPS bestand aus Elektromotoren, Zahnrad-Getrieben und magnetischen Kupplungen.

Das Lunar Module (LM) war zweiteilig. Da das LM nur im Weltraum einsetzbar war, mussten auf aerodynamische Aspekte keine Rücksicht genommen werden. So entstand ein asymmetrisches, spinnenartiges Fluggerät. Es hatte eine Gesamthöhe von etwa 7 m und der Durchmesser des Hauptkörpers betrug 4,3 m. Während des Landevorganges bildeten die Descent Stage (DS), also die Landestufe, und die Ascent Stage (AS), die Startstufe, eine Einheit.
Die Landestufe, also der untere Teil der Mondlandefähre, beinhaltete die Pilotenkabine, die Steuereinrichtungen, das Aufstiegstriebwerk (APS), die RCS-Steuertriebwerke, das Landeradar sowie die Kopplungs- und Umstiegseinrichtung. An den vier Enden des kreuzförmigen Grundrisses waren die Landebeine montiert. Diese waren so konstruiert, dass sie während des Fluges zum Mond eingeklappt waren und erst vor Beginn des Landeanfluges in ihre Landeposition ausgeklappt wurden. Auf dem Bein vor der Ausstiegsluke war eine Plattform montiert, an die sich eine Leiter anschloss. Am Ende jedes Landebeines befanden sich Füße mit einem Durchmesser von 0,95 m. An deren unterem Endewaren Bodenfühler angebracht, die beim Berühren der Mondoberfläche das Landetriebwerk abschalteten.
In der Mitte des unteren Endes der Landestufe war das DPS-Landetriebwerk montiert. Die Treibstoffbehälter, das Landeradar und die Batterien waren kreisförmig um das Landetriebwerk angeordnet. Das Landetriebwerk war im Bereich von 4,7 bis 28 kN automatisch oder manuell regulierbar. Die kardanische Aufhängung erlaubte Schwenks von bis zu 6 Grad. Die maximale Brenndauer betrug etwa 910 Sekunden. Der Treibstoff war in vier Behältern von 1,8 Kubikmetern untergebracht.
In der MESA-Bucht (Modularized Equipment Storage Assembly) wurde die wissenschaftliche Ausrüstung und bei den späteren Mondlandungen das Lunar Rover Vehicle (LRV) untergebracht. In den anderen Buchten befanden sich die Tanks für Sauerstoff und Kühlwasser.
Zur Temperaturregulierung und zum Schutz vor Mikrometeoriten war die gesamte Landestufe mit einer goldfarbenen Schutzfolie eingehüllt.
Die Versorgung mit elektrischer Energie wurde durch Silber/Zink-Batterien gewährleistet. Sie hatten eine Kapazität von je 400 Ah und wogen jeweils etwa 57 kg.
Die Aufstiegsstufe AS war aus Aluminium und Titan gefertigt. Sie bestand aus drei Teilen: der Pilotenkabine, dem Mittelteil und dem Ausrüstungsraum. Die beiden erstgenannten Teile standen unter einem Druck von 353 hPa.
Die Pilotenkabine im vorderen Teil hatte einen zylindrischen Querschnitt von 2,35 m Durchmesser und 1 m Tiefe. Hier standen die Astronauten während der Landung und des Rückstarts angeschnallt vor den Instrumentenkonsolen. Darüber befanden sich zwei dreieckige Fenster. Im unteren Teil war die Ausstiegsluke angebracht. Über dem links stehenden Astronauten war im Dach ein weiteres Fenster eingelassen. Es wurde in erster Linie für das Rendezvous mit dem Mutterschiff genutzt. Unter den Konsolen befanden sich Behälter für Lebensmittel und Abfall.
Der hintere Teil der Druckkabine war etwa 2 m lang, 1,5 m hoch und hatte einen leicht elliptischen Querschnitt. Er diente den Astronauten als Schlaf- und Aufenthaltsraum. Für die Schlafperioden legten sie sich in Hängematten.
In der Decke des hinteren Teils befand sich der Umstiegstunnel mit 0,81 m Durchmesser und einer Länge von 0,40 m. Die zweiköpfige Besatzung der Mondlandefähre gelangte durch diesen Tunnel im Kopplungsstutzen der Fähre und der Apollo-Kapsel in das LM.
Das Lebenserhaltungssystem (LSS) war in der hinteren Wand der Pilotenkabine untergebracht und bestand aus vier Komponenten: dem Revitalisierungsgerät, dem Wärmeaustauscher, dem Sauerstoffkreislauf und dem Wasserkreislauf.
Das in den Boden eingelassene Aufstiegstriebwerk entwickelte einen konstanten Schub von 15,6 kN und war nicht regelbar. Der Treibstoff wurde in zwei Behältern von 1 Kubikmeter Rauminhalt gelagert und mit Heliumdruckgas gefördert. Für das Aufstiegstriebwerk gab es keinen Ersatz, so dass die Astronauten auf dessen fehlerfreiem Funktionieren angewiesen waren.
Zur Regulierung der Fluglage waren vier Vierergruppen von RCS-Triebwerken zuständig.
Der Sprechfunkverkehr mit der Erde wurde im S-Band abgewickelt. Die Verbindung mit dem im Mondorbit befindlichen CSM erfolgte im VHF-Bereich. Während des Aufenthaltes auf der Mondoberfläche fand die Kommunikation mit dem LM im UHF-Bereich statt. Insgesamt standen zwei S-Band und zwei VHF/UHF-Sende- und Empfangsanlagen zur Verfügung. Neben zwei S-Band Antennen, vier C-Band Antennen, 2 VHF-Antennen und 2 UHF/VHF-Antennen wurde ab Apollo 12 eine steuerbare 66 cm Parabolantenne genutzt.
Zur Stromversorgung waren in der Aufstiegsstufe zwei Batterien von je 296 Ah untergebracht. Davon hätte im Notfall eine für den Rückstart und das Rendezvous ausgereicht.

Das Lunar Rover Vehicle (LRV) diente der Vergrößerung des Aktionsradius auf der Mondoberfläche auf etwa 20 Quadratkilometer.
Der Rahmen des LRV bestand aus einer Aluminiumstruktur und war zusammenklappbar. Dies war erforderlich, damit das Mondauto im begrenzten Stauraum der LM-Landestufe unterbracht werden konnte. Durch Halterungen und Seile entfaltete sich das Gerät nach Freilegen durch einen Astronauten noch bevor es die Mondoberfläche erreicht hatte.
Die Baulänge des LRV betrug 310 cm bei einer Höhe von 115 cm. Die Gesamtbreite lag bei 208 cm und die Spurbreite bei 182 cm. Der Radstand betrug 230 cm und die Bodenfreiheit 35 cm. Der Drehkreisradius wurde mit 310 cm angegeben. Die Masse des LRV betrug in fahrbereitem Zustand 211 kg. Die Besatzung und ihre Ausrüstung hatten eine Masse von 365 kg. Dazu kamen 19 kg an wissenschaftlichen Geräten, 16 kg Fotoausrüstung, 27 kg Bodenproben und 75 kg für die Funk- und Datenübertragung. Für die Datenübertragung verfügte das Gefährt über eine 97 cm große Parabolantenne sowie eine 4 kg schwere Farbfernsehkamera. Eine Stereokamera und eine 70 mm-Fotokamera rundeten das Foto-Equipment ab. Die Energieversorgung des gesamten LRV erfolgte über zwei 36 V Silber-Zink-Batterien.
Die vier Räder bestanden aus einer A1-Nabe mit einer Titanfelge. Die Reifen waren ein Rundgeflecht aus verzinktem Draht mit Titanblechen an den Laufflächen. Die Räder waren mit Querlenkern an einem Längs-Torsionsstab aufgehängt. Schutzbleche sollten Gesteinsbrocken und Staub abhalten. Jedes einzelne Rad wurde mit einem Elektromotor (0,25 PS) angetrieben. Die Steuerung erfolgte über einen in der Mitte liegenden Steuerknüppel, mit dem sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsbewegungen möglich waren. Eine Seitwärtsbewegung des Steuerknüppels bewirkte das Einschlagen aller vier Räder. Das Fahrzeug verfügte neben einer Motorbremse auch über Trommelbremsen.
Die Navigation erfolgte über ein Kreiselsystem, das alle Koordinatenänderungen an einen Digitalrechner meldete. Damit ließen sich Standort, Entfernung und Geschwindigkeit bestimmen. Es war auch möglich, alle bisher angesteuerten Punkte auf kürzestem Weg wieder anzufahren. Die Zielgenauigkeit des LRV lag bei etwa 6 Grad. Dies entsprach etwa 600 m maximaler Abweichung bei einer Fahrtstrecke von 70 km. Der Aktionsradius wurde hauptsächlich durch die Funktionsdauer des auf dem Rücken mitgeführten Lebenserhaltungssystems bestimmt, da die Astronauten beim Ausfall des LRV zu Fuß zur Mondfähre hätten zurückkehren müssen. Die auf dem Mond zurückgelegte Strecke lag bei 28,1 km (Apollo 15), 26,7 km (Apollo 16) und 35,4 km (Apollo 17).
Bei voller Nutzlast war die Bewältigung von Steigungen bis 20 Grad möglich. Außerdem konnten Unebenheiten von bis zu 30 cm Höhe und Gräben von 70 cm Breite überwunden werden. Die Höchstgeschwindigkeit des LRV wurde vom Hersteller mit 14 km/h angegeben. Allerdings wurden tatsächlich bis zu 17 km/h erreicht.

Das Apollo Lunar Surface Experiments Package (ALSEP) war ein Gerätekomplex zur Durchführung wissenschaftlicher Langzeitexperimente auf der Mondoberfläche. Die Zusammensetzung variierte bei den fünf Einsätzen.
Zur Grundausstattung bei allen Missionen gehörten folgende Bauteile:
Die Basisstation, das Herz der Anlage, übernahm die gesamte Kommunikation mit der Erde und verteilte Energie an die eigentlichen Geräte. Die Funkverbindung mit der Erde wurde über eine 58 cm lange modifizierte Helical-Antenne, die von den Astronauten manuell zur Erde ausgerichtet wurde, aufrechterhalten. Die bei einem Volumen von knapp 35 l etwa 25 kg schwere, durch Ziehen eines Bolzens auffaltbare Basisstation enthielt die entsprechenden Sender, Empfänger und die Datenaufbereitung.
Der Radioisotope Thermoelectric Generator (RTG) nutzte die Zerfallswärme von Plutonium 238, um etwa 70 Watt elektrischer Leistung für den Betrieb der Experimente zu erzeugen.
Die glühend heiße Kapsel mit den Plutonium-Pellets, der RTG-Behälter, musste von den Astronauten aus einem außen am LM befestigten Schutzbehälter in den Generator umgeladen werden. Der Behälter war dafür ausgelegt, eine Explosion am Startort oder einen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu überstehen, ohne Radioaktivität freizusetzen.
Die weiteren wissenschaftlichen Experimente waren:
Laser-Retroreflektor, Laser Ranging Retroreflector (LRRR): Durch die Messung der Laufzeit eines Laserpulses sind extrem genaue Messungen des Abstandes des Mondes von der Erde möglich. Die LRRRs von Apollo 11 und 14 sind baugleich, das Gerät von Apollo 15 enthält 300 statt 100 Prismen und wurde von den Astronauten mit dem Rover zu seinem Platz gebracht, erbrachte allerdings nur die gleiche Leistung wie die kleineren Geräte.
Das Passive Seismic Experiment (PSE) war zur Detektion von Mondbeben, natürlichen wie künstlich ausgelösten, entworfen, um Erkenntnisse über den Tiefenaufbau des Mondes zu erhalten.
Das Solar Wind Spectrometer Experiment (SWS) bestimmte die Eigenschaften und Zusammensetzung des Sonnenwindes und dessen Einfluss auf die Mondumgebung.
Mit dem Suprathermal Ion Detector Experiment (SIDE) wurden verschiedene Eigenschaften positiver Ionen auf dem Mond gemessen. Ziel war, mögliche Interaktionen mit solarem Plasma und die elektrischen Eigenschaften der Mondoberfläche zu bestimmen.
Das Cold Cathode Ion Gauge (CCIG) war zur Bestimmung des extrem niedrigen Drucks der Mondatmosphäre gebaut. Es wurde seitlich mit Kabeln an das SIDE angehängt, da sein starkes Magnetfeld am ursprünglich vorgesehenen Ort im Inneren zu Störungen geführt hätte.
Das Lunar Surface Magnetometer (LSM) untersuchte das Magnetfeld des Mondes, um daraus insbesondere die elektrischen Eigenschaften des Untergrundes abzuleiten. Das Experiment erlaubte auch, das Zusammenwirken zwischen solarem Plasma und der Mondoberfläche besser zu verstehen.
Das Heat Flow Experiment (HFE) bestimmte den Wärmefluss aus dem Mondinneren, um daraus auf dessen Thermalhaushalt, insbesondere die Erwärmung durch radioaktiven Zerfall und möglicherweise einen flüssigen Kern zu schließen. Es bestand im Wesentlichen aus zwei Temperatursensoren, die von den Astronauten je etwa 2,5 m tief eingegraben wurden.

Während des Aufstiegs kam es unmittelbar nach der ersten Stufentrennung zum Ausfall der Systeme der ausgebrannten S-IC, was sich auf den Abgasstrahl der S-II zurückführen ließ. Für diesen Flug hatte man zur Gewichtsersparnis die Zahl der Bremstriebwerke an der S-IC von 8 auf 4 reduziert. Um eine Wiederholung dieser gefährlichen Annäherung zu vermeiden, wurde diese Änderung für die nächsten Flüge wieder rückgängig gemacht.

Die Mission war das vierte bemannte Mondlandeunternehmen. Das Landegebiet waren die Hadley-Apenninen und hier insbesondere die Hadley-Rille. Die Landung erfolgte am 30. Juli 1971 um 22:16:29 UTC mit einer relativ hohen Sinkgeschwindigkeit von 2.0 m/s. Es war die härteste Landung des gesamten Programmes, hingegen gestaltete sich der Anflug trotz des bergigen Terrains einfacher als erwartet. Der Aufenthalt von David Scott und James Irwin auf dem Mond betrug 66 Stunden 55 Minuten.

Die erste Extra-vehicular Activity (EVA) von David Scott war nach 33 min beendet, es war eine sogenannte Stand-up EVA aus der Kopplungsluke, oder wie die Astronauten meinten eine Sightseeing Tour. Die aufgenommenen Bilder der bergigen Region, aufgenommen mit dem erstmals mitgeführten 500-mm-Teleobjektiv, waren beeindruckend. David Scott beschrieb seine Eindrücke sehr detailliert und fachmännisch: "Alle Erscheinungen hier sind sehr sanft. Die Spitzen der Berge sind eher gerundet. Nirgendwo gibt es zackige Spitzen oder größere Felsbrocken. Überhaupt erscheint das gesamte Areal sehr ruhig mit größeren Gesteinsbruchstücken nur im Wall des Pluton (-Kraters). Es gibt keine Gesteinsbrocken an den Kratern St. George, Benett oder am Hügel 305 und auch nicht in Richtung Mount Hadley, so weit wie ich sehen kann. Hadley ist im Schatten. Es ist ein leicht rollendes Gelände, das über den gesamten Kreis von 360 Grad hügelig erscheint, viel von der Art wie wir es bei (Apollo) 14 gesehen haben."

Die beiden Astronauten absolvierten insgesamt drei Mondspaziergänge.

Die erste EVA wurde am 31. Juli 1971 (6h 33m) ausgeführt. Als David Scott den Mond betrat, sagte er::“As I stand out here in the wonders of the unknown at Hadley, I sort of realize there's a fundamental truth to our nature: Man must explore!” - „Wenn ich hier in den Wundern des Unbekannten am Mount Hadley stehe, wird mir klar, dass es für das Wesen des Menschen eine Grundwahrheit gibt: Der Mensch muss erforschen!“
Die erste äußere Inspektion der Landefähre durch David Scott ergab, dass ein Landebein mitten in einem kleinen Krater stand, mithin fast 60 Zentimeter tiefer als das andere. Dadurch hatte der Rand der Düse des Landetriebwerkes sogar den Mondboden berührt. Es zeigten sich jedoch keinerlei Indizien für mögliche Schäden.
James Irwin folgte kurze Zeit später zur Mondoberfläche. Seine Aufgabe war die Entnahme von ca. 1 kg Mondgestein (sog. contingency samples), um im Falle eines Notrückstarts wenigstens einige Materialproben von diesem Landeort zur Verfügung zu haben. Der Beutel mit dem Material wurde anschließend vor dem Podest zur Einstiegsluke deponiert, um ihn bei nächster Gelegenheit mit in die Mondlandefähre zu nehmen.
Es folgte die Entladung des Lunar Rover (LRV). Diese Arbeit erforderte den Einsatz beider Astronauten. Mit Hilfe eines Seilzuges wurde das Mondauto in einem ersten Schritt aus dem Stauraum herausgeklappt, wobei die hinteren Räder automatisch einrasteten. Gleiches vollzog sich anschließend im vorderen Bereich des Chassis, woraufhin das gesamte Mondfahrzeug langsam zur Mondoberfläche herabgelassen wurde. Anschließend bestand die Aufgabe der Crew darin, die Aufgauten des LRV, wie Sitze, Steuerknüppel, wissenschaftliche Ausrüstungen usw. einrasten zu lassen bzw. zu entfalten oder unterzubringen. Danach war das Fahrzeug einsatzbereit.
Bei einer Probefahrt bemerkte David Scott, dass es Probleme mit der Steuerung der Vorderräder gab. Diese wurden daraufhin einfach abgeschaltet, weil die Hinterradsteuerung für die Lenkung des LRV völlig ausreichend war.
Die EVA 1 führte David Scott und James Irwin im Richtung Südwest zur Hadley-Rille, denn dort, wo sie in einem scharfen Knick in Richtung Norden verläuft, lag die Station Nr. 1, der mittelgroße Elbow-Krater, direkt am Rande der Rille.
Bei einer Geschwindigkeit von 9 - 10 km/h reagierte das Mondfahrzeug unter den Bedingungen der geringen Mondgravitation sehr holprig auf Bodenunebenheiten. Die Gurte am Rover erwiesen sich dabei als sehr vorteilhaft.
Schließlich bot sich den beiden Astronauten der erste Blick auf die Hadley Rille. Der Blick - auch für die Zuschauer auf der Erde - reichte über den großen Bogen der Hadley Rille, dort, wo sie sich weiter in Richtung Norden windet, bis hin zu den Erhebungen der Apenninen. Größere Felsbrocken waren in die Rille hineingerollt. Danach führte der Weg weiter in Richtung Süden.
Nach einem Besuch des St. George-Kraters führte der Weg der Astronauten dann wieder zurück Richtung Norden. Die Rückfahrt zur Mondlandefähre war an Präzision kaum zu überbieten. Das rechnergesteuerte Navigationssystem wies die Richtung. Als David Scott und James Irwin nach gut zwei Stunden über einen kleinen Hügel fuhren, stand Falcon wieder vor ihnen.
Gegen Ende der ersten EVA mussten noch die wissenschaftlichen Instrumente des ALSEP aufgebaut werden. David Scott hatte eine Region ausgewählt, die etwa 110 Meter west-nordwestlich von Falcon lag. Erstmals gehörte zu den Geräten ein Wärmefluß-Experiment, für das zwei Löcher in den Mondboden getrieben werden mussten. Beim zweiten Loch fraß sich der elektrische Bohrer fest und die Crew hatte Probleme, ihn wieder frei zu bekommen. Wegen der zur Neige gehenden Sauerstoff- und Energiereserven wurden die Astronauten angewiesen, den Bohrer bis zur zweiten EVA stecken zu lassen.

Die zweite EVA erfolgte am 01. August 1971 (7h 12m). Diese EVA hatte bei südlicher Fahrtrichtung den Gebirgsfuß der Apenninen zum Ziel, vorbei an einer Kratergruppe, die als South Cluster bezeichnet wurde, und dann wieder zurück zum LM.
Am Fuß der Apenninen galt die Aufmerksamkeit der Astronauten Kratern, die die Bergflanke getroffen und damit auf natürliche Weise einen Aufschluss geschaffen hatten. Nach einiger Zeit entdeckte David Scott einen Krater, der ihren Vorstellungen entsprach, steuerte ihn mit dem Lunar Rover an und sprang mit einem Satz vom Fahrzeug herunter, um sofort hinten herüber zu fallen. Im Eifer des Gefechtes hatte er nicht bemerkt, dass das Gelände inzwischen einen deutlichen Steigungswinkel aufwies. Die Crew war inzwischen fast 100 Meter höher als ihre Ausgangsposition und fast 5 Kilometer vom LM entfernt. Von hier "oben" ließ David Scott den Blick über das gesamte Tal streifen bis hin zum anderen Ausläufer der Apenninen. Die Landefähre war mit ihrer Goldfolie gut zu sehen. Die geologische Arbeit war schwierig. In ihren dicken Raumanzügen konnten sich beide Männer nur in kleinen Hopsern auf dem schrägen Gelände bewegen. Die Entnahme von interessanten geologischen Proben kostete einfach viel Zeit. Der Rückweg führte David Scott und James Irwin dicht am Spur Krater vorbei, der etwa die Größe eines Fußballfeldes hatte. Es gab nur wenige größere Felsbrocken, dafür aber eine Vielzahl kleinerer Bruchstücke. Nach dem Einsammeln eines eher grünlich schimmernden kleineren Brockens, hob David Scott einen weißlich aussehenden Stein von der Größe einer Faust an, befreite ihn vom Staub und entdeckte dann größere weiße Kristalle. David Scott funkte zur Bodenstation: "Ratet, was wir gerade gefunden haben. Ich glaube, wir haben das gefunden, wofür wir herkamen." Die später mit der Identifikationsnummer 15415 belegte Probe erwies sich später als ein Stein mit kristalliner Struktur mit sehr viel Plagioklas, einem Mineral, das Hauptbestandteil von Anorthosit ist. Nach gängiger Meinung der Wissenschaftler ist Anorthosit das Gesteinsmaterial, das nach der Aufschmelzung der Mondkruste als erstes erstarrte. Danach musste der gefundene Gesteinsbrocken schätzungsweise 4,5 Milliarden Jahre alt sein. Auf der Erde erhielt der Fund deshalb die Bezeichnung "Genesis-Felsen".
Die beiden Mondmänner wanderten dann entlang des Spur-Kraters und nahmen dort weitere Bodenproben. Anschließend ging es zum LM zurück. Dort wandte sich die Crew noch einmal den Experimenten am Boden zu. Mit Hilfe von James Irwin gelang es David Scott, den am Vortag festgefressenen Bohrer frei zu bekommen. Die Astronauten platzierten in den Bohrlöchern die Hitzesensoren. Der Versuch, einen Bohrkern aus bis zu drei Metern Tiefe zu entnehmen, scheiterte zunächst, weil David Scott das Gestänge nicht wieder aus dem Boden ziehen konnte. Am Ende des zweiten Ausstiegs erledigte die Crew noch kleinere Arbeiten, wie das Aufstellen der US-Flagge.

Die dritte und letzte EVA wurde am 02. August 1971 (5h 01m) durchgeführt. Der dritte Ausflug sollte David Scott und James Irwin erneut zur Hadley Rille führen und hatte dann eine Gruppe von kleineren Kratern zum Ziel, den sog. Nord-Komplex. Doch zunächst führte der Weg der beiden Astronauten zum ALSEP-Gebiet. Dort bekamen sie endlich und mit großer Kraftanstrengung den am Vortag festgefressenen Bohrer frei. Als sie schließlich mit dem Lunar Rover weiterfahren konnten, führte die Route in nordwestlicher Richtung erneut zum Rand der Hadley Rille. Wieder entnahmen David Scott und James Irwin Bodenproben.
Während dieser EVA stürzte Kommandant David Scott über einen Fels, stand aber gleich ohne Verletzungen oder Beschädigungen seines Raumanzuges wieder auf. Bevor sie die Rückkehr antraten, demonstrierte David Scott noch einen Versuch, den Galileo Galilei schon 300 Jahre vorher beschrieben hatte. In der einen Hand eine Feder, in der anderen einen Hammer, ließ er beides zur gleichen Zeit fallen, und beide Gegenstände landeten zur gleichen Zeit auf der Mondoberfläche. Damit wurde Galileo Galileis seinerzeitige These bestätigt.
Danach fuhr David Scott den Lunar Rover knapp 100 Meter weit weg, richtete die Kamera auf die Mondlandefähre und bestätigte einige Schalter für eine Live-Übertragung des Rückstarts zum Mutterschiff in der Mondumlaufbahn.
Insgesamt brachte die Crew 77,31 kg Mondgestein und Material mit von der Mondoberfläche zurück.

David Scott und James Irwin stellten während der letzten EVA das Kunstwerk "Fallen Astronaut" des belgischen Künstlers Paul Van Hoeydonck am Landeplatz auf. Das Kunstwerk “Fallen Astronaut“ besteht aus einer Statuette eines Raumfahrers (ca. 8,5 cm groß), und einer Aluminiumplatte, auf der die Namen der 14 bis dahin verstorbenen Raumfahrer verzeichnet sind.

Drei Stunden nach dem Ende der EVA starteten die beiden Mondmänner zurück in die Mondumlaufbahn. Erstmals konnte ein solches Ereignis live mitverfolgt werden. Beeindruckend waren die Bilder vom rasch aufstrebenden Oberteil der Mondlandefähre, wobei der Triebwerksstrahl einen Teil der Goldfolienverkleidung der Unterstufe wegriß. Nach nur neun Minuten hatte Falcon bereits einen Mondorbit von 75 x 16 km erreicht. Rund zwei Stunden nach dem Rückstart dockten Falcon und Endeavour miteinander. Nach dem Umladen der Mondgesteine wurde die Mondfähre abgetrennt. Von der Bodenkontrolle wurde Falcon durch Zünden der Lagekontrolldüsen zum Absturz gebracht. Mit einer Geschwindigkeit von rund 1.700 m/sec zerschellte das Raumschiff auf der Mondoberfläche, 95 km westlich des Landeplatzes. Dieses künstliche Mondbeben wurde 28 Sekunden vom Seismometer an der Hadley Rille registriert.

Alfred Worden umkreiste mit dem Raumschiff Endeavour den Mond während des Aufenthaltes seiner Kameraden 34 Mal. Er war während dieser Zeit mit wissenschaftlichen Experimenten beschäftigt. Vor dem Verlassen des Orbits wurde noch ein kleiner Satellit aus der SIM Bay des Apollo-Raumschiffs ausgesetzt. Er sollte in der Mondumlaufbahn Daten von Gravitations- und Magnetfeldern übermitteln. Der Rückflug selbst ging ohne Probleme vonstatten.

Während des Rückflugs zur Erde absolvierte Alfred Worden am 05. August 1971 noch eine EVA (0h 39m) zur Bergung einer Film-Kassette.

Die Crew wurde nach der Wasserung vom Flugzeugträger USS Okinawa geborgen. Allerdings versagte bei der Landung einer von drei Fallschirmen, was zu einer härteren Wasserung führte. Die Mannschaft brachte bei dieser Mission 76,8 kg Mondgestein mit auf die Erde, darunter auch den Genesis-Stein.

Fotos / Zeichnungen

Quelle: www.astronautix.com/

 
Apollo CSM
Lunar Module
Lunar Rover Vehicle
Apollo 15 S-IVB
Apollo 15 Wegekarte
CSM vor der Kopplung

mehr Fotos vom Mond

mehr Fotos aus dem Mondorbit


©      

Letztes Update am 09. Mai 2016.