Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 269

Sojus TMA-17

Pulsar

Russland

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  20.12.2009
Startzeit:  21:52 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  339 - 351 km
Inklination:  51,65°
Ankopplung ISS:  22.12.2009, 22:48 UTC
Abkopplung ISS:  02.06.2010, 00:04 UTC
Landedatum:  02.06.2010
Landezeit:  03:24 UTC
Landeort:  47°18'45,66" N, 69°37'58,44" O

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Kotow  Oleg Walerijewitsch  Kommandant 2 163d 05h 32m  2574 
2  Noguchi  Soichi  Bordingenieur 2 163d 05h 32m  2574 
3  Creamer  Timothy John "TJ"  Bordingenieur 1 163d 05h 32m  2574 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Kotow
2  Noguchi
3  Creamer
Landung
1  Kotow
2  Noguchi
3  Creamer

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Schkaplerow  Anton Nikolajewitsch  Kommandant
2  Furukawa  Satoshi  Bordingenieur
3  Wheelock  Douglas Harry  Bordingenieur

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Quelle: Roscosmos PAO

alternatives Crewfoto

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur, Landung 154 km südöstlich von Dsheskasgan. ISS Expedition 22 / 23.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-17 am 22. Dezember 2009 an die ISS an. Oleg Kotow, Soichi Noguchi und Timothy Creamer bildeten die ISS Expedition 22 (zusammen mit den ISS Expedition 21 Crewmitgliedern Jeffrey Williams und Maxim Surajew).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos


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Letztes Update am 22. November 2014.