Start vom Kosmodrom Baikonur. Landung 153 km
südöstlich von Dshekasgan.
ISS Expedition
37 /
38.
Nach
nur rund sechsstündigem Alleinflug koppelte
Sojus TMA-10M am 26. September 2013 an die
ISS an. Oleg
Kotow,
Sergej
Rjasanski und Michael
Hopkins bildeten die
ISS
Expedition 37 (zusammen
mit den
ISS
Expedition 36
Crewmitgliedern Fjodor
Jurtschichin, Luca
Parmitano und Karen
Nyberg).
In ihren Raumanzügen hatten die
Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul
eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann
richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in
Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden
gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im
nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der
Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre
verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der
Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan
erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der
Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann
löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm
wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden
war, schwebte die
Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden.
Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens
ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort
nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die
Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der
Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit
ihrer Unterschrift versehen.