Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 82

Sojus T-6

Pamir

UdSSR

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  24.06.1982
Startzeit:  16:29 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  199 - 249 km
Inklination:  51,6°
Ankopplung Saljut 7:  25.06.1982, 17:46 UTC
Abkopplung Saljut 7:  02.07.1982, 11:03 UTC
Landedatum:  02.07.1982
Landezeit:  14:20 UTC
Landeort:  65 km NO von Arkalyk

Crew auf dem Weg zum Start

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Dshanibekow  Wladimir Alexandrowitsch  Kommandant 3 7d 21h 50m  125 
2  Iwantschenkow  Alexander Sergejewitsch  Bordingenieur 2 7d 21h 50m  125 
3  Chrétien  Jean-Loup Jacques Marie  Forschungskosmonaut 1 7d 21h 50m  125 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Dshanibekow
2  Iwantschenkow
3  Chrétien
Landung
1  Dshanibekow
2  Iwantschenkow
3  Chrétien

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Kizim  Leonid Denissowitsch  Kommandant
2  Solowjow  Wladimir Alexejewitsch  Bordingenieur
3  Baudry  Patrick Pierre Roger  Forschungskosmonaut

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Flugverlauf

Sojus T-6 trat seinen Weg ins All vom Kosmodrom Baikonur aus an. Die Landung erfolgte 65 km nordöstlich von Arkalyk.

Ursprünglich war Juri Malyschew als Kommandant vorgesehen. Aufgrund von Herzproblemen wurde er jedoch durch Wladimir Dshanibekow ersetzt.

Jean-Loup Chrétien wurde erster Franzose und erster Westeuropäer im All. Nach eintägigem Alleinflug koppelte Sojus T-6 am 25. Juni 1982 manuell mit Saljut 7. 900 Meter vor dem Erreichen von Saljut 7 fiel der Bordcomputer aus, weshalb Kommandant Wladimir Dshanibekow das Andockmanöver manuell und 14 Minuten vor dem Zeitplan ausführen musste.

Die Besatzung führte gemeinsame Arbeiten mit der ersten Stammbesatzung durch. Es wurden verschiedene gemeinschaftliche Forschungen und Experimente durchgeführt, darunter auch ein französisches Experiment zur Erforschung der Weltraum-Krankheit. Jean-Loup Chrétien wurde die „Ehre“ zuteil einen Satelliten, den wöchentlichen Abfall der Raumstation, zu starten.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Fotos / Zeichnungen

Mannschaftstraining
 

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Letztes Update am 19. September 2014.