Start in Baikonur; Landung 295 km nordwestlich
von Dsheskasgan.
Ankopplung an Saljut 6;
dritte
Stammbesatzung.
Die Station wurde versorgt durch die unbemannten
Transportraumschiffe Progress 5 bis 7 und Sojus 34. Letztere Kapsel war
notwendig, weil das Andocken der
Sojus
33 nicht klappte. Die Lebensdauer der Sojus-Raumschiffe war zu diesem
Zeitpunkt auf 90 Tage begrenzt und endete damit am 26. Mai 1979. Somit stand
keine Rückkehrkapsel zur Verfügung.
Nach dem Andocken an die
Station mussten zunächst vorbereitende Arbeiten vorgenommen werden, um
eine Reparatur an leicht leckenden Tanks vorzunehmen. Nachdem die
erforderlichen Materialien durch Progress 5 herangeschafft worden waren,
dauerte die Reparatur zwar, war aber erfolgreich.
Zu den
wissenschaftlichen Experimenten gehörten Versuche mit neuem
Gammastrahlen-Teleskop. Auch materialwissenschaftliche Experimente wurden
durchgeführt. Von Progress wurde ein 10 m-Reflektor mitgebracht, der sich
selbständig am Heck der Station entfaltete. Einsatz des "Kosmischen
Radio-Teleskops" (
KRT-10).
EVA
beider Kosmonauten am 15.08.1979 zum Lösen der verhakten
KRT-10
Antenne (1h 23m). Außerdem wurde die Raumstation dabei genauer inspiziert
und Materialproben von der Außenhülle der Station geborgen.
Ein neuer Langzeit-Rekord wurde aufgestellt.