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Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 200 km
südwestlich von Karaganda. Das neu konzipierte (7K-T/AF)
Sojus-Raumschiff wurde bei Sojus 13 einem weiteren Testflug unterzogen.
Wichtigstes Forschungsinstrument an Bord war die große
astrophysikalische Kamera mit der Bezeichnung Orion 2, mit der die Crew Sterne
im ultravioletten Bereich beobachtete (Öffnung 280 mm, Brennweite 1400 mm,
Cassegrain-System (verschiedene Spektralbereiche zwischen 220 und 360 nm, d.h.
auch UV)). In der gleichen Montierung war ein Linsenfernrohr 70 mm x 450 mm
montiert (Sichtfeld 9 Grad). Der Komplex sollte mit einer Genauigkeit von 10
Winkelsekunden ausrichtbar sein.
Hinzu kamen spektrozonale Fotografien
von Teilen der Erdoberfläche, der Test aller Bordsysteme und
biomedizinische Versuche, die unter der Bezeichnung "Oase 2" im Hinblick auf
spätere Langzeitflüge durchgeführt wurden. Da für das
Raumschiff keine Kopplung vorgesehen war, wurde die Kamera an der Stelle des
Kopplungsstutzens in der modifizierten Orbitalsektion montiert. Für die
Energieversorgung gab es Solarzellenflächen. Zu "Oase 2" gehörten
auch einige Experimente, die auf der Raumstation Saljut 2 hätten
durchgeführt werden sollen. Diese Raumstation versagte aber im Erdorbit.
Die Landung erfolgte in einem Schneesturm, entsprechend schwierig
gestaltete sich die Bergung. |