Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 42 km
südlich von Arkalyk in Kasachstan.
Wesentliches Ziel der Mission
war es, die
ISS-
Expedition 7 zur
Raumstation zu bringen. Die Mannschaft wurde als "Caretaker"-Crew bezeichnet.
Nach zweitägigem Alleinflug koppelte die Sojus am 28.04.2003 an die
ISS
an.
Malentschenko und
Lu
bildeten die neue
ISS-Stammbesatzung.
Es
standen nur 15 verschiedene Experimente auf unterschiedlichen
wissenschaftlichen Gebieten auf dem Programm. Hinzu kamen periodische
Wartungsarbeiten (z.B. an der Toilettenanlage, den Fenstern, den
Raumanzügen usw.), Umrüstungs- und Verbesserungsarbeiten, aber auch
Übungen für eine
EVA
bei nur zwei Besatzungsmitgliedern, auch wenn keine
EVA
geplant war. Die unbemannten Progress 11 (Juni) und Progress 12
(August)-Raumschiffe brachten Nahrungsmittel, Treibstoff, Wasser,
Gerätschaften und wissenschaftliche Komponenten an Bord - diese musste von
der Besatzung jeweils umgeladen werden.