Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 229

Sojus TM-34

Sojus TM-33

Uran

Russland

Russland
Patch Sojus TM-34 Patch Marco Polo

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  25.04.2002
Startzeit:  06:26:35,117 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  383 - 402 km
Inklination:  51,64°
Ankopplung ISS:  27.04.2002, 07:55:50 UTC
Abkopplung ISS (Crew):  05.05.2002, 00:31:08 UTC
Landedatum (Crew):  05.05.2002
Landezeit (Crew):  03:51:40 UTC
Landeort (Crew):  50°01'29.82" N, 67°10'46.5" E
Abkopplung ISS (Sojus TM-34):  09.11.2002, 20:44:05 UTC
Landedatum (Sojus TM-34):  10.11.2002
Landezeit (Sojus TM-34):  00:04:20 UTC
Landeort (Sojus TM-34):  50°59'23.34" N, 67°38'31.32" E

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TM-34

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Gidsenko  Juri Pawlowitsch  Kommandant 3 9d 21h 25m 05s  156 
2  Vittori  Roberto  Bordingenieur 1 9d 21h 25m 05s  156 
3  Shuttleworth  Mark Richard "Buranow"  Raumflugteilnehmer 1 9d 21h 25m 05s  156 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Gidsenko
2  Vittori
3  Shuttleworth
Raumschiff Sojus TM
Landung
1  Saljotin
2  De Winne
3  Lontschakow

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Padalka  Gennadi Iwanowitsch  Kommandant
2  Kononenko  Oleg Dmitrijewitsch  Bordingenieur
Crew Sojus TM-34 (Flug- und Ersatzmannschaft)

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Hardware

Trägerrakete:  Sojus-U (Nr. 36M130S F15000-675)
Raumschiff:  Sojus TM-34 (7K-STM Nr. 208)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung mit Sojus TM-33 31 km südöstlich von Arkalyk / Kasachstan.

Sojus TM-34 beförderte die dritte Taxi-Crew zur ISS. Nach zweitägigem Alleinflug erfolgte die Ankopplung von Sojus TM-34 an die ISS am 27. April 2002. Die Mannschaft führte danach gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten mit der vierten Expedition durch.

Die Mission diente dem planmäßigen Austausch des bisherigen "Rettungsbootes" der ISS (Sojus TM-33). Sojus TM-34 wurde somit zum neuen Rettungsboot für den Notfall. Wegen der begrenzten Betriebsdauer der Sojus-Raumschiffe von etwa einem halben Jahr ist der regelmäßige Austausch nötig.

Der Südafrikaner Mark Shuttleworth wurde zweiter Weltraumtourist und zeigte sich in bedeutend besserer Verfassung als zuvor Dennis Tito. So unternahm er auch kleinere Forschungsaufträge wie Studieren von Leben im Ozean (Planktonforschung) und biologische Experimente auf dem Gebiet der AIDS-Forschung.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, dass das Triebwerk des Geräteteils in Flugrichtung zeigte. Dieses wurde kurz darauf für 261,2 Sekunden gezündet und leitete den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Fotos

Mannschaftstraining Mannschaftstraining
Sojus TM-34 auf dem Weg zur Startrampe Sojus TM-34 auf der Startrampe
Start Sojus TM-34 traditionelles Bordfoto Sojus TM-34
Bergung Sojus TM-34 Bergung Sojus TM-34

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Letztes Update am 29. März 2020.

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