Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 225

Sojus TM-33

Sojus TM-32
Derbent

Russland

hochauflösende Version (266 KB)

 

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  21.10.2001
Startzeit:  08:59 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  385 - 391 km
Inklination:  51,64°
Ankopplung ISS:  23.10.2001, 10:44:15 UTC
Abkopplung ISS:  05.05.2002, 00:31:08 UTC
Landedatum:  31.10.2001
Landezeit:  04:59 UTC
Landeort:  50° 02' N, 66° 59' O

Crew auf dem Weg zum Start

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Afanassjew  Wiktor Michailowitsch  Kommandant 4 9d 19h 59m  155 
2  Haigneré  Claudie  Bordingenieurin 2 9d 19h 59m  155 
3  Kosejew  Konstantin Mirowitsch  Bordingenieur 1 9d 19h 59m  155 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Afanassjew
2  Haigneré
3  Kosejew
Landung
1  Gidsenko
2  Vittori
3  Shuttleworth

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Saljotin  Sergej Wiktorowitsch  Kommandant
2  Kushelnaja  Nadjeshda Wassiljewna  Bordingenieurin

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alternatives Crewfoto

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 26 km südöstlich von Arkalyk / Kasachstan.

Mit Sojus TM-33 gelangte die zweite Taxi-Crew zur ISS. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TM-33 am 23. Oktober 2001 an die Internationale Raumstation an. Es folgten gemeinsame Arbeiten mit der ISS Expedition 3.

Die von der französischen Raumfahrtagentur CNES organisierte Andromède Mission diente zum Austausch des bisherigen "Rettungsbootes" der ISS (Sojus TM-32), beinhaltete aber auch ein umfangreiches wissenschaftliches und technisches Forschungsprogramm. Der regelmäßige Austausch des Rettungsbootes ist wegen der begrenzten Betriebsdauer der Sojus-Raumschiffe in etwa halbjährlichem Abstand erforderlich.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Fotos

 

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Letztes Update am 23. November 2014.