Start von Baikonur; Landung 76 km
nordnordöstlich von Arkalyk.
Bella ist der erste Slowake im All. Er unternahm dabei
Forschungsarbeiten im Rahmen des Stefanik-Programms. Es war dies die erste
Mission unter russischer Federführung mit drei Kosmonauten aus drei
verschiedenen Ländern. Zwei der drei Sitze in der Sojus waren an andere
Nationen (Frankreich und Slowakei) vermietet. Dies bedeutete, dass der an Bord
der MIR befindliche
Bordingenieur
Sergej
Awdejew einen doppelt so langen Aufenthalt absolvieren
musste.
Nach zweitägigem Alleinflug koppelte die Sojus am
22.02.1999 an die Raumstation MIR an.
Afanassjew und
Haigneré bildeten zusammen mit
Awdejew die
27. und vorerst letzte
Stammbesatzung der MIR.
Erste
EVA
durch
Afanassjew und
Haigneré am 16.04.1999 (6h 19m). Dabei wurden der
Satellit Sputnik-99 ausgesetzt und Ausrüstungsgegenstände
getestet.
Zweite
EVA
durch
Afanassjew und
Awdejew am 23.07.1999 (6h 07m). Dabei wurde vergeblich
versucht, eine Antenne zu entfalten.
Am 28.07.1999 unternahmen
Afanassjew und
Awdejew eine dritte und letzte
EVA
(5h 22m). Dabei konnte die Antenne erfolgreich entfaltet werden.