Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 85 km
nordöstlich von Arkalyk.
Es war die
ISS-Expedition
10. Die Mannschaft wurde auch als "Caretaker"-Crew bezeichnet. Nach
zweitägigem Alleinflug koppelte die Sojus am 16.10.2004 an die
ISS
an. Es folgte die Ablösung der
bisherigen Stammbesatzung. 17 Experimente sollten
während dieser Mission seitens der
NASA
durchgeführt werden. Dazu gehörten die Fertigstellung der In Space
Soldering Investigation (
ISSI),
einem Löt-Experiment, das bereits seit der
7. Stammbesatzung lief und erste Arbeiten
mit dem
DAFT-Experiment.
Erste
EVA
durch
Chiao und
Scharipow am 26.01.2005 (5h 28m) zur Installation einer
Arbeitsplattform am Kommandomodul, zum Anbringen eines von der
ESA
bei der
DLR
entwickelten neuartigen experimentellen kleinen Kranrobotersystems namens
Rokviss, das zukünftig Außenbordeinsätze überflüssig
machen soll sowie eines von Russland entwickelten biologischen Experiments.
Dazu musste auch ein japanisches Experimentpaket umgesetzt werden.
Zweite und letzte
EVA
durch
Chiao und
Scharipow am 28.03.2005 (4h 30m) zur Installation von drei
Kommunikations-Antennen für das
ATV
(Automated Transfer Vehicle) und eine
GPS
(Global Positioning System) Antenne.
Scharipow setzte manuell ein russisches Experiment mit dem
kleinen wissenschaftlichen Satelliten "Nanosatellit" in den Orbit aus.