Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf der Edwards
AFB.
Erstmals befanden sich zwei deutsche
Astronauten gleichzeitig im All. Zum ersten und bis jetzt einzigen Mal befanden
sich acht Besatzungsmitglieder bei Start und Landung an Bord des Space
Shuttle.
Bei diesem Raumflug wurde das Raumlabors Spacelab zum vierten
Mal eingesetzt. Die drei europäischen Nutzlastspezialisten führten
darin die Mission D1 (Deutschland 1) durch. Insgesamt wurden 75 Experimente auf
den Gebieten Flüssigkeits-Physik, Biologie, Medizin, Kommunikation und
Navigation ausgeführt. Dabei kam auch ein Gleitschlitten für
Gleichgewichtsuntersuchungen zum Einsatz. Der Orbiter wurde vom
JSC aus
kontrolliert, die wissenschaftlichen Experimente dagegen vom
Bodenkontrollzentrum der
DLVLR in Oberpfaffenhofen bei München.
Zu
Beginn des Fluges wurde ein kleiner Kommunikationssatellit, der im Frachtraum
der Challenger untergebracht war, ausgesetzt:
GLOMR (Global Low Orbiting Message Relay) war im
Auftrag des US-Militärs (DARPA = Defense Advanced Research Projects
Agency) gebaut worden und war ein Demonstrationsmodell zur Fernabfrage
militärischer Sensoren. Der Satellit, der einen Durchmesser von 60
Zentimetern hatte und 52 Kilogramm wog, ist nach 14 Monaten am 26. Dezember
1986 in die dichteren Schichten der Erdatmosphäre eingetreten und
verglüht.