Start von Cape Canaveral (
KSC); Landung in Cape
Canaveral (
KSC).
Erstmals seit
ASTP flog ein
russischer Kosmonaut an Bord eines amerikanischen Raumschiffes. STS-60 war die
erste Mission im Rahmen des Shuttle-MIR-Programms. Hauptnutzlast war die "Wake
Shield Facility" (
WSF).
Die parabolförmige
WSF
mit einem Durchmesser von 3,6 m sollte vom Manipulatorarm des Shuttles
ausgesetzt werden und sich im Formationsflug bis zu 75 km von der Discovery
entfernen, um optimale Vakuumbedingungen zu erzielen. Der Experimentaufbau
befand sich auf der Rückseite des
WSF-Schildes,
der senkrecht zur Flugrichtung ausgerichtet wurde und durch die Geschwindigkeit
in der Umlaufbahn ein hochreines Vakuum im "Windschatten" gewährleistete.
Die
WSF
wurde vom Space Vacuum Epitaxy Center an der University of Houston entwickelt.
Das Aussetzen misslang aber mehrfach, so war nur ein Flug am Manipulator-Arm
des Space Shuttle möglich, mit entsprechend geringer wissenschaftlicher
Ausbeute.
Daneben wurden folgende biologische und biomedizinische
Experimente im Spacehab vorgenommen: Three-Dimensional Microgravity
Accelerometer (3-DMA) Experiment, Astroculture Experiment (ASC-3), Bioserve
Pilot Lab (BPL), Commercial Generic Bioprocessing Apparatus Experiment (CGBA),
Commercial Protein Crystal Growth Experiment (CPCG), Controlled Liquid Phase
Sintering (ECLiPSE-Hab), Immune Response Studies Experiment (IMMUNE-01),
Organic Separation Experiment (ORSEP), Space Experiment Facility (SEF), Penn
State Biomodule (PSB) and the Space Acceleration Measurement System (SAMS)
Experiment. Sergej K.
Krikaljow kontrollierte das SAMS Experiment.
Außerdem wurde der deutsche Minisatellit Bremsat am 9. Februar
1994 erfolgreich ausgesetzt. Er war von der Universität Bremen entwickelt
und von der Firma OHB-System gebaut worden und führte Umweltbeobachtungen
durch.