Start von Cape Canaveral (
KSC); Landung auf der
Edwards
AFB.
Letzte Militärmission des Space Shuttle. Die Hauptnutzlast war geheim
und wurde sechs Stunden nach dem Start ausgesetzt. Vermutlich handelte es sich
um einen Spionagesatelliten vom Typ KH (Keyhole), wie er auch schon
während der Mission
STS-28
ausgesetzt wurde. Die Masse der als
DoD-1
bezeichneten Fracht wurde mit 10,5 Tonnen angegeben. Die ursprüngliche
Bahnhöhe von 370 Kilometern wurde nach dem Start von
DoD-1
um 45 Kilometer gesenkt. In einer Höhe von 325 Kilometern sollte am 4.
Dezember 1992 eine weitere Fracht ausgesetzt werden. Die ODERACS-Nutzlast
(Orbital DEbris RAdar Calibration Spheres) bestand aus sechs Metallkugeln
unterschiedlicher Größe: je zwei fünf-Zentimeter-,
zehn-Zentimeter- und 15-Zentimeter-Kugeln. Letztere bestanden aus Aluminium,
die anderen vier aus Stahl. ODERACS sollte als Ziel zur Eichung von
Radarstationen und optischen Bodenteleskopen dienen, die die Dichte des
Weltraummülls ermitteln. Auch die deutsche FGAN-Radarstation in Wachtberg
sollte sich beteiligen. Die Kugeln waren in einem Zylinder im vorderen
Backbordbereich der Nutzlastbucht untergebracht. Missionsspezialist Michael
Clifford sollte vom Cockpit aus den Deckel des Zylinders
öffnen und die ODERACS-Kugeln per Federkraft ausstoßen. Weil die
Batterie versagte, schlug das Experiment fehl. Von Batterieproblemen waren auch
zwei andere Experimente betroffen.
Daneben wurden einige medizinische
Experimente durchgeführt, die unter anderem auch der Planung für die
Raumstation Freedom, dem Vorläuferprojekt der
ISS,
dienten. Verschiedene militärische Experimente wurden ebenfalls
durchgeführt.