Start von Cape Canaveral (
KSC); Landung in Cape
Canaveral (
KSC). Der
Startversuch wurde jeweils am 17. Juli 1993, am 24. Juli 1993 und am 12. August
1993 wegen technischer Probleme abgebrochen. Beim dritten Startversuch hatten
sogar bereits die Triebwerke gezündet, wurden aber drei Sekunden vor dem
Abheben automatisch abgeschaltet. Bei allen drei Startabbrüchen war die
Crew bereits an Bord der Raumfähre und musste diese dann jeweils
unverrichteter Dinge wieder verlassen.
Der Satellit
ACTS
wurde am ersten Flugtag ausgesetzt. Bei dem
ACTS
handelte es sich um einen experimentellen Kommunikationssatelliten. Nach dem
Aussetzen am ersten Flugtag aktivierte dieser seine Triebwerke und hob sich
damit auf eine geostationäre Umlaufbahn.
Ebenfalls ausgesetzt
wurde die freifliegende Forschungsplattform
ORFEUS/
SPAS.
Diese war mit US-amerikanischen und deutschen wissenschaftlichen Experimenten
bestückt, darunter einem Ultraviolett-Spektrometer. Mit der Plattform
wurden unter anderem Untersuchungen über das Entstehen und Sterben von
Sternen angestellt. Die Plattform war zum vierten Mal im Einsatz.
Außerdem befand sich darauf eine
IMAX-Filmkamera,
mit der Szenen für den Kinofilm Destiny in Space gedreht
wurden.
Die einzige
EVA
der Mission erfolgte durch James
Newman und Carl
Walz am
16. September 1993 (7h 5m). Dabei wurden Tests von Werkzeugen und Apparaturen
für die geplante Reparatur des Hubble-Weltraumtelesekops
durchgeführt. Lag man auch lange vor dem Zeitplan, ließ sich
allerdings zum Abschluss eine Werkzeugbox nicht wie vorgesehen schließen,
sodass die
EVA
um 45 Minuten verlängert werden musste und somit eine Gesamtdauer von
sieben Stunden und fünf Minuten erreichte.
Nach sechstägigem
Freiflug wurde die Plattform
ORFEUS/
SPAS,
die zwischenzeitlich eine Entfernung von 65 Kilometern zur Raumfähre
erreicht hatte, wieder eingefangen.