Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung in Cape Canaveral (
KSC). Tief hängende Wolken und Regen am Kennedy
Space Center sowie ebenfalls schlechte Wetterbedingungen an den
Notlandeplätzen führten zu einer 24-stündigen Verschiebung des
für den 20. Juni 1993 geplanten Starts.
Zu den wesentlichen
Aufgaben der Mission gehörte das Einfangen der europäischen Plattform
EURECA, die während der Mission
STS-46 im Sommer 1992 ausgesetzt worden
war. Sie wurde in der Nutzlastbucht des Orbiters verstaut.
Die einzige
EVA während dieses Fluges erfolgte durch David
Low und
Peter
Wisoff am 25. Juni 1993 (5h 50m), um Tests für die
geplante Reparatur des Hubble-Space-Teleskops durchzuführen. Dabei wurden
aber auch 2 Antennen von
EURECA, die sich nicht automatisch einfahren
ließen, manuell eingeklappt, was sich als nicht sehr einfach darstellte.
Anschließend führten David
Low und
Peter
Wisoff Manöver für einen verkürzten Test von
EVAs mit dem Roboterarm durch. Untersuchungen zur
Handhabung und Feinausrichtung von Massen sowie Anwendung hoher Drehmomente
wurden von beiden Besatzungsmitgliedern abwechselnd am Roboterarm
ausgeführt.
Während des Restes der Mission arbeitete die
Besatzung an Experimenten im Spacehab-Modul in der Ladebucht des Shuttle. Diese
Experimente beinhalteten Untersuchungen von Körperstellungen, der Umwelt
des Raumfahrzeuges, Kristallwachstum, Metalllegierungen,
Schmutzwasser-Recycling und das Verhalten von Flüssigkeiten. Unter den
Experimenten war eine Beurteilung von Instandhaltungswerkzeug, die für die
Raumstation Freedom (die spätere
ISS) vorgesehen war. Der sich mit dem Diagnosewerzeug
befassende Teil des "Tools and Diagnostic Systems Experiments" wurde von Nancy
Sherlock durchgeführt. Mit Hilfe von elektronischen
Testgerätschaften, die einen Oszillographen einschlossen, unternahm Nancy
Sherlock Tests an einer Modellschaltung und kommunizierte mit
der Bodenkontrolle über vorgeschlagene Reparaturprozeduren und ihre
Resultate per Computer.
Experimente im Spacehab zur Materialwissenschaft und
der Proteinherstellung wurden ebenso wie biologische Experimente
durchgeführt.
Wegen schlechten Wetters am
KSC
musste die Landung um 24 Stunden verschoben werden.