Start von Cape Canaveral (
KSC); Landung auf Cape
Canaveral (
KSC);
ISS-1J/A
JEM
ELM PS /
SLP-D1.
Nach zweitägigem Alleinflug koppelte die Endeavour am 13.03.2008 an
die
ISS
an. Gemeinsame Arbeit mit der
ISS
Expedition 16. Transfer
von
Reisman zur
ISS
und
Eyharts zur Crew von STS-123.
Erste
EVA
von
Linnehan und
Reisman am 14.03.2008 (7h 01m) zur Vorbereitung des
JEM
ELM PS, das Teil des japanischen KIBO-Moduls ist, für das Herausheben
aus der Shuttle-Ladebucht, später wurde das Modul dann an der Spitze von
Harmony installiert.
Zweite
EVA
von
Linnehan und
Foreman am 16.03.2008 (7h 08m) zum Beginn der Montage von der
kanadischen Roboterhand Dextre (eigentlich: Special Purpose Dexterous
Manipulator, kurz: SPDM). Dabei wurden die Schutzkappen entfernt und erste
Teile dieses Arms auf das Basismodul am Hauptarm des
ISS-Roboterarms
installiert.
Dritte
EVA
von
Linnehan und
Behnken am 17.03.2008 (6h 53m). Dabei wurde mit der
Installation einer Werkkzeugplattform und einer Art Werkzeugkiste die Montage
von Dextre abgeschlossen.
Vierte
EVA
von
Behnken und
Foreman am 20.03.2008 (6h 24m). Dabei wurde der Shuttle Tile
Ablator-54 (kurz: STA-54) getestet. Dieser Ablator dient zur Reparatur evtl.
beschädigter Hitzeschutzkacheln. Das dazugehörende Werkzeug, den
sogenannten Tile Repair Ablator Dispenser, kurz T-RAD, sieht einem
Kalfatergewehr ähnlich. Einige Test-Kacheln wurden mitgebracht, die
bereits vorgebohrt waren. Mit dem Material aus dem STA-54 wurden nun mittels
T-RAD verschiedene Materialien in die Bohrlöcher gespritzt. Die so
reparierten Kacheln wurden mit zur Erde zurück genommen, um sie intensiven
Test zu unterziehen.
Fünfte und letzte
EVA
von
Behnken und
Foreman am 22.03.2008 (6h 02m) zum Umsetzen und
"Zwischenparken" des Orbiter Boom Sensor Systems, der 50-Fuß langen
Verlängerung des Shuttle-Robotic-Arms, zum rückwärtigen Teil der
ISS.
Dies war notwendig, weil die Folgemission
STS-124 nicht das große japanische Modul (KIBO) und das
OBSS zur
ISS
bringen kann, anderseits, das OBSS derzeit nicht endgültig installiert
werden konnte. Außerdem wurden Arbeiten am Steuerbord-
SARJ
vorgenommen. Damit soll sichergestellt werden, dass sich das
SARJ
besser nach der Sonne ausrichten kann. Seit Monaten hatte das
SARJ
diesbezüglich sein Limit erreicht, und es waren auch einige Metallsplitter
gefunden wurden. Zu den Arbeiten gehörte deshalb auch eine genaue
Inspektion des
SARJ
und die Suche nach weiteren schadhaften Teilen.