Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf Cape Canaveral (
KSC);
ISS-1J/A
JEM ELM PS /
SLP-D1.
STS-123 brachte das Experiment-Logistikmodul
JEM ELM PS (Experiment Logistics Module - Pressurized
Section), welches Teil des japanischen Kibo-Moduls ist, sowie die kanadische
Roboterhand Dextre zur Internationalen Raumstation (
ISS). Dextre kann am
ISS-Roboterarm befestigt werden und dessen
Aufgabenbereich erweitern.
Nach zweitägigem Alleinflug koppelte die
Endeavour am 13. März 2008 an die
ISS an. Es folgten gemeinsame Arbeiten mit der
ISS
Expedition 16.
Außerdem wurde der Transfer von Garrett
Reisman zur
Stammbesatzung der
ISS und von Léopold
Eyharts zur Crew von STS-123 vollzogen, der mit diesem Flug
den Rückweg zur Erde antrat.
Die erste
EVA unternahmen Richard
Linnehan und Garrett
Reisman am 14. März 2008 (7h 01m) zur Vorbereitung des
JEM ELM PS, das Teil des japanischen KIBO-Moduls ist,
für das Herausheben aus der Shuttle-Ladebucht, später wurde das Modul
dann an der Spitze von Harmony installiert.
Die zweite
EVA erfolgte durch Richard
Linnehan und Michael
Foreman am 16. März 2008 (7h 08m) zum Beginn der Montage
von der kanadischen Roboterhand Dextre (eigentlich: Special Purpose Dexterous
Manipulator, kurz: SPDM). Dabei wurden die Schutzkappen entfernt und erste
Teile dieses Arms auf das Basismodul am Hauptarm des
ISS-Roboterarms installiert.
Die dritte
EVA wurde durch Richard
Linnehan und Robert
Behnken am 17. März 2008 (6h 53m) ausgeführt. Dabei
wurde mit der Installation einer Werkkzeugplattform und einer Art Werkzeugkiste
die Montage von Dextre abgeschlossen.
Die vierte
EVA durch Robert
Behnken und Michael
Foreman fand am 20. März 2008 (6h 24m) statt. Dabei
wurde der Shuttle Tile Ablator-54 (kurz: STA-54) getestet. Dieser Ablator dient
zur Reparatur eventuell beschädigter Hitzeschutzkacheln. Das
dazugehörende Werkzeug, den sogenannten Tile Repair Ablator Dispenser,
kurz T-RAD, sieht einem Kalfatergewehr ähnlich. Einige Test-Kacheln wurden
mitgebracht, die bereits vorgebohrt waren. Mit dem Material aus dem STA-54
wurden nun mittels T-RAD verschiedene Materialien in die Bohrlöcher
gespritzt. Die so reparierten Kacheln wurden mit zur Erde zurück genommen,
um sie intensiven Test zu unterziehen.
Die fünfte und letzte
EVA unternahmen erneut Robert
Behnken und Michael
Foreman am 22. März 2008 (6h 02m) zum Umsetzen und
"Zwischenparken" des Orbiter Boom Sensor Systems, der 50-Fuß langen
Verlängerung des Shuttle-Robotic-Arms, zum rückwärtigen Teil der
ISS. Dies war notwendig, weil die Folgemission
STS-124 nicht das große
japanische Modul (KIBO) und das OBSS zur
ISS bringen kann, anderseits, das OBSS derzeit nicht
endgültig installiert werden konnte. Außerdem wurden Arbeiten am
Steuerbord-
SARJ vorgenommen. Damit soll sichergestellt werden,
dass sich das
SARJ besser nach der Sonne ausrichten kann. Seit
Monaten hatte das
SARJ diesbezüglich sein Limit erreicht, und es
waren auch einige Metallsplitter gefunden wurden. Zu den Arbeiten gehörte
deshalb auch eine genaue Inspektion des
SARJ und die Suche nach weiteren schadhaften
Teilen.