Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 271

Sojus TMA-18

Utjos

Russland

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  02.04.2010
Startzeit:  04:04 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  350 km
Inklination:  51,6°
Ankopplung ISS:  04.04.2010, 05:24:50 UTC
Abkopplung ISS:  25.09.2010, 02:02:12 UTC
Landedatum:  25.09.2010
Landezeit:  05:23 UTC
Landeort:  50°01'23,7" N, 66°57'59.2" O

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Skworzow  Alexander Alexandrowitsch Jr.  Kommandant 1 176d 01h 19m  2772 
2  Kornijenko  Michail Borissowitsch  Bordingenieur 1 176d 01h 19m  2772 
3  Caldwell-Dyson  Tracy Ellen  Bordingenieurin 2 176d 01h 19m  2772 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Skworzow
2  Kornijenko
3  Caldwell-Dyson
Landung
1  Skworzow
2  Kornijenko
3  Caldwell-Dyson

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Samokutajew  Alexander Michailowitsch  Kommandant
2  Borissenko  Andrej Iwanowitsch  Bordingenieur
3  Kelly  Scott Joseph  Bordingenieur

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. Landung 35 km südöstlich von Arkalyk. Die Landung musste wegen Problemen beim Öffnen von Haltebolzen im Andockknoten um einen Tag verschoben werden. ISS-Expedition 23 / 24.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-18 am 04. April 2010 an die ISS an. Alexander Skworzow, Michail Kornijenko und Tracy Caldwell-Dyson bildeten die ISS Expedition 23 (zusammen mit den ISS Expedition 22 Crewmitgliedern Oleg Kotow, Soichi Noguchi und Timothy Creamer).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos


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Letztes Update am 19. September 2014.