Start vom Kosmodrom Baikonur.
ISS Expedition
42 /
43. Landung 162 km
südöstlich von Dshekasgan.
Nach nur rund sechsstündigem
Alleinflug koppelte
Sojus TMA-15M am 24. November 2014 an die
ISS an. Anton
Schkaplerow, Samantha
Cristoforetti und Terry
Virts
bildeten die
ISS
Expedition 42 (zusammen
mit den
ISS
Expedition 41 Crewmitgliedern Alexander
Samokutajew, Jelena
Serowa und Barry
Wilmore).
Nach dem Verlust von
Progress M-27M wurde die Landung von
Sojus TMA-15M um etwa einen Monat verschoben.
Gleichzeitig verschon die russische Raumfahrtbehörde den Start des
nächsten bemannten Fluges (
Sojus TMA-17M) um etwa zwei Monate. Damit soll den
Ingenieuren mehr Zeit gegeben werden, die Ursachen für den Verlust des
Frachter zu ergründen.
In ihren Raumanzügen hatten die
Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul
eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann
richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in
Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden
gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im
nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der
Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre
verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der
Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan
erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der
Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann
löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm
wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden
war, schwebte die
Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden.
Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens
ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort
nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die
Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der
Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit
ihrer Unterschrift versehen.