Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 312

Sojus MS-09

Altai

Russland

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Patch Sojus MS-09

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  06.06.2018
Startzeit:  11:12:39,519 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  400 km
Inklination:  51,6°
Ankopplung ISS:  08.06.2018. 13:01:08 UTC
Abkopplung ISS:  20.12.2018, 01:40:22 UTC
Landedatum:  20.12.2018
Landezeit:  05:02:48,7 UTC
Landeort:  47°29'32''N, 69°41'41''O

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus MS-09

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alternatives Crewfoto

Crewfoto (original)

alternatives Crewfoto

Crewfoto (original)

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Prokopjew  Sergej Walerjewitsch  Kommandant 1 196d 17h 50m 09s  3152 
2 Deuschland  Gerst  Alexander  Bordingenieur 2 196d 17h 50m 09s  3152 
3  Auñón-Chancellor  Serena Maria  Bordingenieurin 1 196d 17h 50m 09s  3152 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Prokopjew
2  Gerst
3  Auñón-Chancellor
Landung
1  Prokopjew
2  Gerst
3  Auñón-Chancellor

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Kononenko  Oleg Dmitrijewitsch  Kommandant
2 Kanada  Saint-Jacques  David  Bordingenieur
3  McClain  Anne Charlotte "Annimal"  Bordingenieurin
Crew Sojus MS-09 Ersatzmannschaft

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alternatives Crewfoto

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. ISS Expedition 56 / 57. Landung 153 km südöstlich von Dsheskasgan.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus MS-09 am 08. Juni 2018 an die ISS an. Sergej Prokopjew, Alexander Gerst und Serena Auñón-Chancellor bildeten die ISS Expedition 56 (zusammen mit den ISS Expedition 55 Crewmitgliedern Oleg Artjemjew, Andrew Feustel und Richard Arnold). Mit der Ankunft von Sojus MS-09 wurde die Stammbesatzung wieder auf sechs Personen aufgestockt.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

Sojus MS Sojus MS
Sojus MS Mannschaftstraining
Mannschaftstraining Epps im Training
Mannschaftstraining Integration Sojus MS-09
Sojus MS-09 auf dem Weg zur Startrampe Aufrichtung Sojus MS-09
Sojus MS-09 auf der Startrampe Sojus MS-09 auf der Startrampe
Start Sojus MS-09 Start Sojus MS-09
Start Sojus MS-09 Bergung Sojus MS-09
Bergung Sojus MS-09  

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Letztes Update am 16. Februar 2019.

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