Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf der Edwards
AFB. Der ursprüngliche Starttermin vom Vortag
konnte aufgrund der Witterungsbedingungen nicht eingehalten werden.
Die
Mission war ein weiterer militärischer Einsatz des Space Shuttle. Es
erfolgte das Aussetzen des Aufklärungssatelliten Lacrosse (USA-34), der
aber nach inoffiziellen Angaben zunächst ausfiel, so dass Jerry
Ross
und/oder William
Shepherd nach einem erneuten Rendezvous möglicherweise
eine
EVA durchführen mussten, um den Satelliten zu
reparieren. Danach soll das Problem beseitigt gewesen sein. Eine
Bestätigung für die Durchführung einer
EVA wurde bis heute nicht gegeben.
Wie sich
nach der Landung herausstellte, wäre es bei dieser Shutte-Mission beinahe
zu einer Katastrophe gekommen, ähnlich wie die
Columbia-Katastrophe 15 Jahre
später. Auch hier hatte sich ein Stück Isoliermaterial gelöst
und den Hitzeschutzschild beschädigt. Eine Kachel fehlte danach ganz,
letztlich waren 700 Kacheln beschädigt. Auf übermittelten Fotos
konnten die Schäden im All nicht einwandfrei erkannt werden, was wohl an
schlechten Kameras und der verschlüsselten Übergabe von Daten lag.
Die Katastrophe wurde wahrscheinlich lediglich durch den glücklichen
Umstand verhindert, dass sich genau an der Stelle unter der fehlenden Kachel
eine stärkere Metallplatte befand, die als Verankerung für eine
Antenne diente. Das Hitzeschild wies die gravierendsten Beschädigungen
auf, die bis heute an einem Space Shuttle festgestellt worden sind.