Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 120

STS-27

Atlantis (3)

USA

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  02.12.1988
Startzeit:  14:30 UTC
Startort:  Cape Canaveral (KSC)
Startrampe:  39-B
Bahnhöhe:  437 - 447 km
Inklination:  57,0°
Landedatum:  06.12.1988
Landezeit:  23:36 UTC
Landeort:  Edwards AFB

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Gibson  Robert Lee "Hoot"  CDR 3 4d 09h 05m  68 
2  Gardner  Guy Spence  PLT 1 4d 09h 05m  68 
3  Mullane  Richard Michael  MSP 2 4d 09h 05m  68 
4  Ross  Jerry Lynn  MSP 2 4d 09h 05m  68 
5  Shepherd  William McMichael  MSP 1 4d 09h 05m  68 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Gibson
2  Gardner
3  Mullane
4  Ross
5  Shepherd
Landung
1  Gibson
2  Gardner
3  Shepherd
4  Ross
5  Mullane

Flugverlauf

Start von Cape Canaveral (KSC); Landung auf der Edwards AFB. Der ursprüngliche Starttermin vom Vortag konnte aufgrund der Witterungsbedingungen nicht eingehalten werden.

Die Mission war ein weiterer militärischer Einsatz des Space Shuttle. Es erfolgte das Aussetzen des Aufklärungssatelliten Lacrosse (USA-34), der aber nach inoffiziellen Angaben zunächst ausfiel, so dass Jerry Ross und/oder William Shepherd nach einem erneuten Rendezvous möglicherweise eine EVA durchführen mussten, um den Satelliten zu reparieren. Danach soll das Problem beseitigt gewesen sein. Eine Bestätigung für die Durchführung einer EVA wurde bis heute nicht gegeben.

Wie sich nach der Landung herausstellte, wäre es bei dieser Shutte-Mission beinahe zu einer Katastrophe gekommen, ähnlich wie die Columbia-Katastrophe 15 Jahre später. Auch hier hatte sich ein Stück Isoliermaterial gelöst und den Hitzeschutzschild beschädigt. Eine Kachel fehlte danach ganz, letztlich waren 700 Kacheln beschädigt. Auf übermittelten Fotos konnten die Schäden im All nicht einwandfrei erkannt werden, was wohl an schlechten Kameras und der verschlüsselten Übergabe von Daten lag. Die Katastrophe wurde wahrscheinlich lediglich durch den glücklichen Umstand verhindert, dass sich genau an der Stelle unter der fehlenden Kachel eine stärkere Metallplatte befand, die als Verankerung für eine Antenne diente. Das Hitzeschild wies die gravierendsten Beschädigungen auf, die bis heute an einem Space Shuttle festgestellt worden sind.

Fotos / Zeichnungen

 

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Letztes Update am 11. November 2012.