Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 286

Sojus TMA-05M

Agat

Russland

hochauflösende Version (319 KB)

 

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  15.07.2012
Startzeit:  02:40 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  402 - 424 km
Inklination:  51,65°
Ankopplung ISS:  17.07.2012, 04:51 UTC
Abkopplung ISS:  18.11.2012, 22:26 UTC
Landedatum:  19.11.2012
Landezeit:  01:53 UTC
Landeort:  51°03'13,3"N, 67°08'24,6"O

Crew auf dem Weg zum Start

hochauflösende Version (809 KB)

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Malentschenko  Juri Iwanowitsch  Kommandant 5 126d 23h 13m  1973 
2  Williams  Sunita Lyn "Suni"  Bordingenieurin 2 126d 23h 13m  1973 
3  Hoshide  Akihiko  Bordingenieur 2 126d 23h 13m  1973 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Malentschenko
2  Williams
3  Hoshide
Landung
1  Malentschenko
2  Williams
3  Hoshide

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Romanenko  Roman Jurjewitsch  Kommandant
2  Hadfield  Chris Austin  Bordingenieur
3  Marshburn  Thomas Henry "Tom"  Bordingenieur

hochauflösende Version (779 KB)

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

hochauflösende Version (309 KB)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 91 km nordöstlich von Arkalyk. ISS Expedition 32 / 33.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-05M am 17. Juli 2012 an die ISS an. Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide bildeten die ISS Expedition 32 (zusammen mit den ISS Expedition 31 Crewmitgliedern Gennadi Padalka, Sergej Rewin und Joseph Acaba).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

 

©      

Letztes Update am 22. November 2014.