Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 78

Sojus 40

Dnepr

UdSSR

hochauflösende Version (360 KB)

hochauflösende Version (248 KB)

hochauflösende Version (293 KB)

hochauflösende Version (247 KB)

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  14.05.1981
Startzeit:  18:16 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  191 - 269 km
Inklination:  51,62°
Ankopplung Saljut 6:  15.05.1981, 18:50 UTC
Abkopplung Saljut 6:  22.05.1981, 10:37 UTC
Landedatum:  22.05.1981
Landezeit:  14:59 UTC
Landeort:  225 km SO von Dsheskasgan

Crew auf dem Weg zum Start

hochauflösende Version (466 KB)

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Popow  Leonid Iwanowitsch  Kommandant 2 7d 20h 42m  124 
2  Prunariu  Dumitru Dorin  Forschungskosmonaut 1 7d 20h 42m  124 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Popow
2  Prunariu
Landung
1  Popow
2  Prunariu

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Romanenko  Juri Wiktorowitsch  Kommandant
2  Dediu  Dumitru  Forschungskosmonaut

alternatives Crewfoto

Flugverlauf

Sojus 40 startete vom Kosmodrom Baikonur und landete 225 km südöstlich von Dsheskasgan.

Sojus 40 war der neunte und letzte Interkosmos-Flug. An Bord befand sich auch der Rumäne Dumitru Prunariu als Forschungskosmonaut. Nach eintägigem Alleinflug koppelte Sojus 40 am 15. Mai 1981 mit Saljut 6 und es folgten gemeinsame Arbeiten mit der fünften Stammbesatzung. Mit Sojus 40 wurde die letzte Ankopplung an diese Orbitalstation ausgeführt.

Verschiedene wissenschaftliche Forschungen und Experimente einschließlich Untersuchungen des irdischen Magnetfeldes mussten von der Besatzung ausgeführt werden. Erdbeobachtungen wurden erst am letzten Tag der Mission gemacht, als man über Rumänien flog. Daneben wurde auch noch einmal das Orientierungssystem der Station getestet.

Kern der relativ einheitlichen Interkosmos-Missionen waren Originalübertragungen des Starts, von Gesprächen mit den jeweiligen Partei- bzw. Staatschefs und Grüße an die Heimatbevölkerung. Daneben wurden Beobachtungen und Aufnahmen (auch multispektral mit MKF 6 des Heimatlandes des Gastes, medizinisch-biologische Untersuchungen und Experimente mit landestypischen Produkten durchgeführt. Der Gastbesuch war auf ca. sieben Tage und 21,5 h (mit nur einer Toleranz von +/- einer Stunde) ausgelegt. Die Vorbereitung dieser Missionen benötigte nicht besonders viel Zeit, da auf meist in der Sowjetunion ausgebildete (also sprachkundige) Militärflieger zurückgegriffen werden konnte.

Fotos / Zeichnungen


©      

Letztes Update am 31. August 2012.