Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 91

STS-9

Columbia (6)

USA

STS-9 Patch Patch Spacelab 1

hochauflösende Version (659 KB)

 
Patch STS-9 SPACELAB ESA Patch STS-9 SPACELAB ESA
  Patch STS-9 SPACELAB ESA

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  28.11.1983
Startzeit:  16:00 UT
Startort:  Cape Canaveral (KSC)
Startrampe:  39-A
Bahnhöhe:  287 km
Inklination:  57,0°
Landedatum:  08.12.1983
Landezeit:  23:47 UT
Landeort:  Edwards AFB

Crew auf dem Weg zum Start

STS-9 Crew

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Job Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1 USA  Young  John Watts  CDR 6 10d 07h 47m  167 
2 USA  Shaw  Brewster Hopkinson, Jr.  PLT 1 10d 07h 47m  167 
3 USA  Garriott  Owen Kay  MSP 2 10d 07h 47m  167 
4 USA  Parker  Robert Alan Ridley  MSP 1 10d 07h 47m  167 
5 USA  Lichtenberg  Byron Kurt  PSP 1 10d 07h 47m  167 
6 Deutschland  Merbold  Ulf Dietrich  PSP 1 10d 07h 47m  167 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Young
2  Shaw
3  
4  Parker
5  Garriott
6  Lichtenberg
7  Merbold
Space Shuttle Cockpit
Landung
1  Young
2  Shaw
3  
4  Parker
5  Garriott
6  Lichtenberg
7  Merbold

Ersatz-Besatzung

Nr.   Name Vorname Job
5 USA  Lampton  Michael Logan  PSP
6 Niederlande  Ockels  Wubbo Johannes  PSP
Crew STS-9 (Ersatzmannschaft)

hochauflösende Version (962 KB)

Flugverlauf

Start von Cape Canaveral (KSC); Landung auf Edwards AFB.

Der Start musste wegen technischer Probleme am 30. September 1983 verschoben werden. Merbold erster Nicht-Amerikaner in einem Space Shuttle; erste Mission mit 6 Astronauten an Bord; erster Einsatz des Raumlabors Spacelab (Spacelab 1, SL-1).

Insgesamt wurden 73 Experimente auf den Gebieten Plasma-Physik, Astronomie, Sonnenphysik, Materialwissenschaften, Technologie, Lebenswissenschaften und Erderkundung durchgeführt. Der Fortgang der Mission lief so gut, dass man schließlich die auf 9 Tagen angesetzte Dauer um einen weiteren Tag verlängerte.

Wenige Stunden vor dem Wiedereintritt stürzten zwei Navigationsrechner ab. Glücklicherweise konnte einer der Rechner wieder hochgefahren werden. Eine Untersuchung nach dem Flug ergab, dass die GPCs ausfielen, als sich durch die RCS-Steuerdüsen-Bewegung eine Lötstelle löste, und so einen Kurzschluss auf der CPU-Platine auslöste. Unmittelbar vor der Landung fingen zwei der drei APUs (Auxiliary Power Units) aufgrund eines Hydrazin-Lecks Feuer. Die Landung verlief dennoch erfolgreich. Das Leck wurde erst entdeckt, nachdem das Feuer, welches erheblichen Schaden an diesem Teil des Orbiters angerichtet hatte, von selbst erloschen war.

Fotos / Zeichnungen

Space Shuttle Spacelab
STS-9 auf der Startrampe Start STS-9

mit freundlicher Genehmigung von J.L. Pickering

 
traditionelles Bordfoto STS-9 Landung STS-9

©      

Letztes Update am 22. März 2009.

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