Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf Edwards
AFB.
Der Start musste am 30. September 1983
wegen technischer Probleme verschoben werden. Ulf
Merbold wurde erster Nicht-Amerikaner an Bord eines Space
Shuttle. Außerdem war es die erste Raumfahrtmission mit sechs Astronauten
an Bord und der erste Einsatz des in Europa gebauten Raumlabors Spacelab
(Spacelab 1, SL-1).
Insgesamt wurden 73 Experimente auf den Gebieten
Plasma-Physik, Astronomie, Sonnenphysik, Materialwissenschaften, Technologie,
Lebenswissenschaften und Erderkundung durchgeführt. Der Fortgang der
Mission lief so gut, dass man schließlich die auf 9 Tagen angesetzte
Dauer um einen weiteren Tag verlängerte.
Wenige Stunden vor dem
Wiedereintritt stürzten zwei Navigationsrechner ab. Glücklicherweise
konnte einer der Rechner wieder hochgefahren werden. Eine Untersuchung nach dem
Flug ergab, dass die
GPCs ausfielen, als sich durch die
RCS-Steuerdüsen-Bewegung eine Lötstelle löste, und so einen
Kurzschluss auf der CPU-Platine auslöste. Unmittelbar vor der Landung
fingen zwei der drei APUs (Auxiliary Power Units) aufgrund eines Hydrazin-Lecks
Feuer. Die Landung verlief dennoch erfolgreich. Das Leck wurde erst entdeckt,
nachdem das Feuer, welches erheblichen Schaden an diesem Teil des Orbiters
angerichtet hatte, von selbst erloschen war.