Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung in Cape Canaveral (
KSC). Schon auf der Startrampe hämmerte ein
Specht 105 Löcher in die Isolationsschicht des externen Tanks des
Shuttles, so dass die Discovery wieder in die Montagehalle zurückgefahren
werden musste, damit die Reparaturen ausgeführt werden konnten.
Wesentliche Aufgabe der Mission war das Aussetzen des
Kommunikations-Satelliten
TDRS-G. Der Satellit wog etwa 2.200 kg und hatte voll
ausgebreitet eine Spannweite von 17 m. Das
TDRS-System ist ein weltraumbasiertes Netzwerk, das
Dienste wie Kommunikation, Telemetrie, Orbitverfolgung, Datensammlung und
Kommandoübermittlung bereitstellt, die essentiell sind für das Space
Shuttle und andere Raumschiffe mit niedrigem Orbit wie dem Hubble Space
Telescope, dem Compton Gamma Ray Observatory, dem Upper Atmosphere Research
Satellite, dem Cosmic Background Explorer, dem Extreme Ultraviolet Explorer,
TOPEX-Poseidon, Landsat und viele mehr.
Danach erfolgten Experimente im
Rahmen eines militärischen Forschungsprogrammes aber auch sekundäre
biologische und sonstige Experimente. Während des Fluges schlug ein
Mikrometeorit in ein Shuttle-Fenster, ohne dies zu durchschlagen. Wegen
schlechten Wetters im Landegebiet wurde die Mission um einen Tag
verlängert.