Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf der Edwards
AFB. Der Start wurde wegen schlechter
Wetterbedingungen um eine Stunde verschoben.
Ursprünglich war
Manley
Carter als Missionsspezialist für diesen Flug nominiert.
Er starb jedoch sieben Monate vor dem Start.
Mit STS-42 erfolgte der
erste Flug des Internationalen Mikrogravitationslabors
IML-1. Dieses auf dem Spacelab basierende Modul
enthielt Experimente, um die komplexen Effekte der Schwerelosigkeit auf lebende
Organismen und andere Materialien zu erforschen. Um Experimente rund um die Uhr
durchführen zu können, arbeitete die Besatzung im Schichtbetrieb.
Ronald
Grabe, Stephen
Oswald, Norman
Thagard und Roberta
Bondar bildeten das blaue Team, während David
Hilmers, William
Readdy und Ulf
Merbold das rote Team bildeten. Zusätzlich zu den
Experimenten im
IML-1 befanden sich 10 Get-Away-Kanister in der
Nutzlastbucht, in denen automatische Experimente abliefen. Auf dem Mitteldeck
des Shuttles befanden sich zudem Experimente zu biologischen Themen.
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Versuche auf den Gebieten der Lebenswissenschaften, Materialwissenschaften und
Fluid-Physik standen bei dieser Mission zur Bewältigung an. Pilot Stephen
Oswald hatte als Sonderaufgabe Filmaufnahmen von Afrika und
Europa zu machen, die später für den Film "Destiny in Space"
(Schicksal im All) verwendet werden sollten. Wolken über diesen Gebieten
erschwerten seine Arbeit aber erheblich.
Um alle wissenschaftlichen
Experimente ausführen zu können, wurden der Flug um einen Tag
verlängert.