Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 144

STS-42

Discovery (14)

USA

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  22.01.1992
Startzeit:  14:52 UTC
Startort:  Cape Canaveral (KSC)
Startrampe:  39-A
Bahnhöhe:  302 km
Inklination:  57,0°
Landedatum:  30.01.1992
Landezeit:  16:07 UTC
Landeort:  Edwards AFB

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Grabe  Ronald John  CDR 3 8d 01h 14m  129 
2  Oswald  Stephen Scot  PLT 1 8d 01h 14m  129 
3  Thagard  Norman Earl  MSP 4 8d 01h 14m  129 
4  Readdy  William Francis "Bill"  MSP 1 8d 01h 14m  129 
5  Hilmers  David Carl  MSP 4 8d 01h 14m  129 
6  Bondar  Roberta Lynn  PSP 1 8d 01h 14m  129 
7  Merbold  Ulf Dietrich  PSP 2 8d 01h 14m  129 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Grabe
2  Oswald
3  Thagard
4  Readdy
5  Hilmers
6  Bondar
7  Merbold
Landung
1  Grabe
2  Oswald
3  Hilmers
4  Readdy
5  Thagard
6  Bondar
7  Merbold

Ersatz-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
6  Money  Kenneth Eric  PSP
7  Crouch  Roger Keith  PSP

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Flugverlauf

Start von Cape Canaveral (KSC); Landung auf der Edwards AFB. Der Start wurde wegen schlechter Wetterbedingungen um eine Stunde verschoben.

Ursprünglich war Mary Cleave als Missionsspezialistin vorgesehen . Da sie die NASA aus persönlichen Gründen verließ, wurde sie im Januar 1990 durch Manley Carter ersetzt. Manley Carter kam im April 1991 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. David Hilmers übernahm seine Aufgaben.

Mit STS-42 erfolgte der erste Flug des Internationalen Mikrogravitationslabors IML-1. Dieses auf dem Spacelab basierende Modul enthielt Experimente, um die komplexen Effekte der Schwerelosigkeit auf lebende Organismen und andere Materialien zu erforschen. Um Experimente rund um die Uhr durchführen zu können, arbeitete die Besatzung im Schichtbetrieb. Ronald Grabe, Stephen Oswald, Norman Thagard und Roberta Bondar bildeten das blaue Team, während David Hilmers, William Readdy und Ulf Merbold das rote Team bildeten. Zusätzlich zu den Experimenten im IML-1 befanden sich 10 Get-Away-Kanister in der Nutzlastbucht, in denen automatische Experimente abliefen. Auf dem Mitteldeck des Shuttles befanden sich zudem Experimente zu biologischen Themen.

55 Versuche auf den Gebieten der Lebenswissenschaften, Materialwissenschaften und Fluid-Physik standen bei dieser Mission zur Bewältigung an. Pilot Stephen Oswald hatte als Sonderaufgabe Filmaufnahmen von Afrika und Europa zu machen, die später für den Film "Destiny in Space" (Schicksal im All) verwendet werden sollten. Wolken über diesen Gebieten erschwerten seine Arbeit aber erheblich.

Um alle wissenschaftlichen Experimente ausführen zu können, wurden der Flug um einen Tag verlängert.

Fotos / Zeichnungen


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Letztes Update am 06. Juli 2013.