Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung in Cape Canaveral (
KSC).
Bei dieser Mission waren erstmals 7
Astronauten an Bord eines Shuttle und erstmals zwei Frauen gleichzeitig im All.
Kathryn
Sullivan wurde darüber hinaus die erste amerikanische
Astronautin, die eine
EVA unternahm.
Die Mannschaft setzte den
US-Sonnenbeobachtungssatelliten
ERBS (Earth Radiation Budget Satellite) am ersten
Flugtag ins All aus. Durch Zündung der eigenen Antriebsraketen wurde
danach der Satellit auf einen Orbit von 563 km über der Erde gebracht.
ERBS ist der erste von drei geplanten Satelliten, die
entwickelt wurden, um die Menge an Energie zu messen, die die Erde von der
Sonne erhält und ins All zurückgibt. Außerdem sollten die
saisonalen Bewegungen von Energie von den Tropen zu den Polarregionen genauer
untersucht werden.
Teile des Orbital Refueling System (ORS) wurden
während einer
EVA durch Kathryn
Sullivan und David
Leestma am 11. Oktober 1984 (3h 30m) miteinander verbunden.
Damit wurde demonstriert, dass es möglich ist, Satelliten im All zu
betanken.
Zu den weiteren Aufgaben gehörte die wissenschaftliche
Erdbeobachtung mit dem Office of Space and Terrestrial Apllications-3 (
OSTA-3) Pallet und der Large Format Camera (LFC) sowie
Experimente auf den Gebieten Biologie und Physik. Andere Payloads waren:
IMAX Camera, die zum dritten Mal zum Einsatz kam, das
kanadische
CANEX-Programm, das Auroral Photography Experiment
(APE), das Radiation Monitoring Equipment (RME), der Thermoluminiscent
Dosimeter (TLD) und acht Get Away Specials. Der während der Mission
erstellte Film (einschließlich der
EVA durch Kathryn
Sullivan und David
Leestma) wurde später als
IMAX-Film mit dem Titel "The Dream is Alive" in den
Kinos gezeigt.
Marc
Garneau, der erste Kanadier im All, arbeitete an
Experimenten, die von der kanadische Regierung finanziert und unter dem Namen
CANEX geführt wurden, auf den Gebieten
medizinische, atmosphärische, klimatische, Material- und
Computerwissenschaften.