Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 301

Sojus TMA-19M

Agat

Russland

Patch Sojus TMA-19M Principia Patch

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Patch Sojus TMA-19M

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  15.12.2015
Startzeit:  11:03:09,328 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  398 - 410 km
Inklination:  51,64°
Ankopplung ISS:  15.12.2015, 17:33:26 UTC
Abkopplung ISS:  18.06.2016, 05:52:33 UTC
Landedatum:  18.06.2016
Landezeit:  09:15:06,3 UTC
Landeort:  47°24,994'N, 69°42,174'O

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TMA-19M

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Malentschenko  Juri Iwanowitsch  Kommandant 6 185d 22h 11m 57s  2893 
2  Kopra  Timothy Lennart  Bordingenieur 2 185d 22h 11m 57s  2893 
3 Großbritannien  Peake  Timothy Nigel  Bordingenieur 1 185d 22h 11m 57s  2893 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Malentschenko
2  Kopra
3  Peake
Landung
1  Malentschenko
2  Kopra
3  Peake

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Iwanischin  Anatoli Alexejewitsch  Kommandant
2 Japan  Onishi  Takuya  Bordingenieur
3  Rubins  Kathleen Hallisey "Kate"  Bordingenieurin
Crew Sojus TMA-19M Ersatzmannschaft
Patch Sojus TMA-19M Ersatzmannschaft

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. ISS Expedition 46 / 47. Landung 155 km südöstlich von Dshekasgan.

Nach nur rund sechsstündigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-19M am 15. Dezember 2015 an die ISS an. Juri Malentschenko, Timothy Kopra und Timothy Peake bildeten die ISS Expedition 46 (zusammen mit den ISS Expedition 45 Crewmitgliedern Scott Kelly, Michail Kornijenko und Sergej Wolkow). Die Ankopplung am Modul Rasswet musste wegen eines technischen Problems bei der automatischen Annäherung an die ISS manuell durch Juri Malentschenko erfolgen. Juri Malentschenko flog das Raumschiff auf etwa 100 Meter Entfernung zurück und führte dann einen manuellen Anflug aus. Mit der Ankunft von Sojus TMA-19M wurde die Stammbesatzung wieder auf sechs Personen aufgestockt.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

Mannschaftstraining Peake im Training
Integration Sojus TMA-19M Sojus TMA-19M auf dem Weg zur Startrampe
Aufrichtung Sojus TMA-19M Sojus TMA-19M auf der Startrampe
Start Sojus TMA-19M Start Sojus TMA-19M
Landung Sojus TMA-19M Landung Sojus TMA-19M
Landung Sojus TMA-19M Bergung Sojus TMA-19M
Bergung Sojus TMA-19M Bergung Sojus TMA-19M

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Letztes Update am 20. April 2018.

SPACEFACTS Patch