Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 275

Sojus TMA-01M

Ingul

Russland

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  07.10.2010
Startzeit:  23:10 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  199,85 - 258,77 km
Inklination:  51,63°
Ankopplung ISS:  10.10.2010, 00:01 UTC
Abkopplung ISS:  16.03.2011, 04:27 UTC
Landedatum:  16.03.2011
Landezeit:  07:54 UTC
Landeort:  51°02'54"N, 67°17'36"O

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Kaleri  Alexander Jurjewitsch  Kommandant 5 159d 08h 44m  2509 
2  Skripotschka  Oleg Iwanowitsch  Bordingenieur 1 159d 08h 44m  2509 
3  Kelly  Scott Joseph  Bordingenieur 3 159d 08h 44m  2509 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Kaleri
2  Skripotschka
3  Kelly
Landung
1  Kaleri
2  Skripotschka
3  Kelly

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Wolkow  Sergej Alexandrowitsch  Kommandant
2  Kononenko  Oleg Dmitrijewitsch  Bordingenieur
3  Garan  Ronald John, Jr.  Bordingenieur

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alternatives Crewfoto

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. Landung 93 km nördlich von Arkalyk. ISS Expedition 25 / 26.

Erstmals kam ein Sojus-Raumschiff mit digitaler Steuerungstechnik zum Einsatz, das von nur einem Raumfahrer bedient werden kann.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-01M am 10. Oktober 2010 an die ISS an. Alexander Kaleri, Oleg Skripotschka und Scott Kelly bildeten die ISS Expedition 25 (zusammen mit den ISS Expedition 24 Crewmitgliedern Douglas Wheelock, Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

 

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Letztes Update am 19. September 2014.