Start von Cape Canaveral; Landung 1130 km
südöstlich von Cape Canaveral im Atlantik.
Letzte
Gemini-Mission. Die Hauptaufgaben dieser Mission unterschieden sich nicht
wesentlich von denen der Mission
Gemini
11. Man hatte aber im Vorfeld, erstmalig Unterwasser-Training für die
EVA-Aktivitäten
eingeführt und ansonsten bessere Haltegriffe an der Gemini-Kapsel
angebracht.
Trotz Problemen mit dem Rendezvous-Radar gelang die
Ankopplung mit dem unbemannten Agena-Zielsatelliten
GATV-12
ohne Probleme. Zum zweiten Mal während des Gemini-Programms gelangen auch
das An- und Abkoppeln an die Agena, allerdings mit leichten Problemen. Auch das
Aufsteigen in einen höheren Orbit misslang, weil die Agena-Triebwerke
nicht funktionierten. Die Gemini-Kapsel hatte dann während der Mission
noch Schwierigkeiten mit den Brennstoffzellen.
Aldrin
absolvierte während dieser Mission drei
EVA's,
was einen neuen Rekord darstellte. Die erste war am 12.11.1966 (2h 29m). Es war
eine Stand-up
EVA,
d.h., nur mit seinem Oberkörper ging er aus der Gemini-Kapsel heraus.
Dabei fotografierte er Sternenfelder, installierte eine Filmkamera, brachte die
Handgriffe an die Kapsel an, und holte einen Mikrometeoritendetektor in die
Kapsel herein. Dabei ging er sehr ruhig vor, ohne sich anzustrengen, so dass es
auch keine Sichtbehinderungen durch einen von innen beschlagenen Helm gab. Das
zweite Außenbordmanöver fand am 13.11.1966 (2h 06m) statt. Diesmal
war er durch eine Sicherheitsleine abgesichert und verband die Agena mittels
eines Seils mit der Gemini-Kapsel und testete noch einige Handgriffe. Die
letzte
EVA
war dann wieder am 14.11.1966 (0h 55m) eine Stand-up
EVA,
in der Sternenformationen fotografiert und einiges an überflüssigem
Material aus der Gemini-Kapsel entsorgt wurden.
Die Rückkehr
wurde wieder vollkommen automatisch gesteuert und Gemini 12 landete nur 5,5 km
vom Bergungsschiff, dem Flugzeugträger
USS
Wasp.