Start von Canaveral (
KSC);
Landung auf Cape Canaveral (
KSC).
Der Flug der Columbia bedeutete den
letzten Einsatz des Spacelab. Dabei handelte es sich um die Mission NeuroLab.
Während der NeuroLab-Mission konzentrierte man sich vor allem auf
die Funktion des Gehirns. Dazu wurden Untersuchungen am Menschen und an Tieren
vorgenommen. An Bord befanden sich neben den 7 Raumfahrern auch 18
trächtige Mäuse, 152 Ratten, 135 Schnecken, 229
Schwertträgerfische, 4 Austernfische und 1514 Grillen. Die meisten Tiere
allerdings wurden entweder bereits im Orbit getötet und untersucht oder
nach der Landung. Eine große Zahl verendete auch während des Fluges.
Untersuchungen betrafen die Embryonalentwicklung, Hirngewebe und
-aktivität sowie den Gleichgewichtssinn. Dazu hatten die Austernfische
spezielle Elektroden im Innenohr implantiert.
Auch an vier Astronauten
wurden umfangreiche Untersuchungen vorgenommen. So wurde der Schlaf in allen
seinen Phasen genauestens untersucht (Hirn- und Körperfunktionen).
Außerdem wurde die Koordination von Hirn und Körperbewegungen
erforscht. Dazu mussten die Versuchspersonen Bälle fangen und Lichtpunkte
mit den Augen verfolgen. Weitere Tests betrafen die Anpassung an die
Schwerelosigkeit, die Funktion des Gleichgewichtssinns, den Einsatz von
Medikamenten gegen die Raumfahrerkrankheit, die Behandlung von Schlaflosigkeit,
Schwindelgefühlen, niedrigem Blutdruck und
Immunschwächesymptomen.
Zu den weiteren Nutzlasten gehörten
das Shuttle Vibration Forces Experiment, das Bioreactor Demonstration System-04
und drei Get-Away Special (GAS) Kanister.