Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 102

STS-51B

Challenger (7)

USA

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  29.04.1985
Startzeit:  16:02 UTC
Startort:  Cape Canaveral (KSC)
Startrampe:  39-A
Bahnhöhe:  411 km
Inklination:  57,0°
Landedatum:  06.05.1985
Landezeit:  16:11 UTC
Landeort:  Edwards AFB

Crew auf dem Weg zum Start

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Overmyer  Robert Franklin  CDR 2 7d 00h 08m  111 
2  Gregory  Frederick Drew  PLT 1 7d 00h 08m  111 
3  Lind  Don Leslie  MSP 1 7d 00h 08m  111 
4  Thagard  Norman Earl  MSP 2 7d 00h 08m  111 
5  Thornton  William Edgar  MSP 2 7d 00h 08m  111 
6  Wang  Taylor Gun-Jin  PSP 1 7d 00h 08m  111 
7  van den Berg  Lodewijk  PSP 1 7d 00h 08m  111 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Overmyer
2  Gregory
3  Lind
4  Thagard
5  Thornton
6  van den Berg
7  Wang
Landung
1  Overmyer
2  Gregory
3  Lind
4  Thagard
5  Thornton
6  van den Berg
7  Wang

Ersatz-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
6  Johnston  Mary Helen  PSP
7  Trinh  Eugene Huu-Chau "Gene"  PSP

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Flugverlauf

Start von Cape Canaveral (KSC); Landung auf Edwards AFB. Wegen eines technischen Problems in der automatischen Startsequenz erfolgte der Start der Mission STS-51B mit einer Verspätung von zwei Minuten und 18 Sekunden.

Bei dieser Mission wurde zum zweiten Mal das Spacelab eingesetzt, jedoch war es der erste Einsatz mit einem vollständig ausgerüsteten Spacelab. Die Bandbreite des Spacelabs konnte somit eindrucksvoll demonstriert werden.

Insgesamt 15 astrobiologische, astro- und geophysikalische, biologische und Werkstoff-Experimente wurden durchgeführt. Darunter waren auch Versuche zur Kristall-Züchtung und Flüssigkeits-Physik. Zwei Affen und 24 Ratten waren während des Raumfluges mit an Bord und wurden eingehenden Untersuchungen unterzogen. Ein von Studenten der Universität Utah gebauter zur Untersuchung bestimmter Radarwellen vorgesehener kleiner Satellit (NUSat) konnte ohne Probleme ausgesetzt werden, ein weiterer Satellit (GLOMR = Global Low Orbiting Message Relay Satellite) konnte dagegen nicht ausgesetzt werden und wurde wieder mit zur Erde zurückgenommen. Beide Satelliten wurden bzw. sollten aus Getaway-Kanistern gestartet (werden), was eine Neuerung darstellte.

Die beiden Nutzlastspezialisten Taylor Wang und Lodewijk van den Berg standen u.a. für Untersuchungen bereit, die prüfen sollten, ob autogenes Training und andere Konzentrationsübungen (Biofeedback) hilfreich sind, die Weltraumkrankheit zu bekämpfen.

Fotos / Zeichnungen


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Letztes Update am 21. Juli 2012.