Start von Cape Canaveral (
KSC);
Landung auf Edwards
AFB. Wegen eines technischen Problems in der
automatischen Startsequenz erfolgte der Start der Mission STS-51B mit einer
Verspätung von zwei Minuten und 18 Sekunden.
Bei dieser Mission
wurde zum zweiten Mal das Spacelab eingesetzt, jedoch war es der erste Einsatz
mit einem vollständig ausgerüsteten Spacelab. Die Bandbreite des
Spacelabs konnte somit eindrucksvoll demonstriert werden.
Insgesamt 15
astrobiologische, astro- und geophysikalische, biologische und
Werkstoff-Experimente wurden durchgeführt. Darunter waren auch Versuche
zur Kristall-Züchtung und Flüssigkeits-Physik. Zwei Affen und 24
Ratten waren während des Raumfluges mit an Bord und wurden eingehenden
Untersuchungen unterzogen. Ein von Studenten der Universität Utah gebauter
zur Untersuchung bestimmter Radarwellen vorgesehener kleiner Satellit (NUSat)
konnte ohne Probleme ausgesetzt werden, ein weiterer Satellit (
GLOMR = Global Low Orbiting Message Relay Satellite)
konnte dagegen nicht ausgesetzt werden und wurde wieder mit zur Erde
zurückgenommen. Beide Satelliten wurden bzw. sollten aus Getaway-Kanistern
gestartet (werden), was eine Neuerung darstellte.
Die beiden
Nutzlastspezialisten Taylor
Wang
und Lodewijk
van den Berg standen u.a. für Untersuchungen bereit, die
prüfen sollten, ob autogenes Training und andere
Konzentrationsübungen (Biofeedback) hilfreich sind, die Weltraumkrankheit
zu bekämpfen.